Meine Antworten auf häufige Fragen von Freiberuflern und Freischaffenden

Impuls

Arbeitswelten: Es lebe die Vielfalt

25.02.2014 – Gleichberechtigung gilt als selbstverständlich und ist im Gesetz verankert. Teams aus Frauen und Männern arbeiten erfolgreicher. Sie erzielen obendrein höhere Gewinne. Wie kommt es dann, dass in den Führungsetagen deutscher Konzerne nur vier Prozent Frauen das Wirtschaftsleben mitbestimmen? Was braucht es, um Familienfreundlichkeit als eine am Menschen orientierte Unternehmenskultur zu fördern? Freie Wahl für beide Geschlechter und eine Kultur des Vertrauens sind wichtige Grundelemente auf die sich Arbeitszeitmodelle und Kooperation bauen lassen. Dann brauchen wir auch kein Regelwerk.

Da haben wir nun schon eine Chefin an unserer Deutschlandspitze und noch immer ergeben Statistiken: je höher die Position, desto weniger Frau. In Unternehmen sind es weiterhin vor allem “echte Kerle”, die Geschäfte und Karrieren unter sich ausmachen. Von den zehn größten deutschen Konzernen haben nur zwei weibliche Vorstandsmitglieder.

Führungsstile und Aufstiegsrituale sind noch immer in der Mehrzahl der Unternehmen von Männern für Männer bestimmt. Nach oben kommt das Alphatier, das sich selbst vermarktet, das kämpferisch und stets präsent ist – nicht unbedingt die Kerndisziplinen von Frauen. Die Konsequenz: aus Frauen die besseren Männer machen? Wohl kaum!
Es bringt Vorteile mit sich, wenn Produkte und Dienstleistungen von denen mitgestaltet werden, die in allen Lebenslagen Investitionen beeinflussen: Nicht nur bei Kleidung und Seife auch beim Bausparen oder dem neuem Auto redet “sie” mit. Weltweit werden heute 80% der Konsumentscheidungen von Frauen getroffen. Gut für den, der weiß wie seine Zielgruppe tickt.

Doch wie finden sich ambitionierte Managerinnen und Arbeitgeber(innen), die ernsthaftes Interesse am Wandel hin zu mehr Weiblichkeit haben? Schließlich lassen sich geeignete Kandidatinnen für die erste und zweite Führungsebene nicht aus dem Hut zaubern. Wie wird ein Umfeld geschaffen, das Frauen anzieht und hält? Auch da helfen Studien: Gemischtgeschlechtliche Teams arbeiten erfolgreicher, kalkulieren Risiken besser und erzielen höhere Gewinne. Ein erster Schritt. Denn es geht jetzt nicht darum, Männer schlicht durch Frauen zu ersetzen. Es geht darum, ein sinnvolles Miteinander zu ermöglichen, bei dem jede/r ihre / seine individuellen Stärken einsetzen kann.

Dazu gehört auch, Vorurteile aufzudecken und sich für ein wertschätzendes Miteinander stark zu machen. Thematisiere doch mal in Deinem Unternehmen “Superfrauen versus Rabenmütter”. Ist es allen Mitarbeitern – also Frauen und Männern – möglich, Familie und Karriere stressfrei zu koordinieren? Wie ließen sich Prozesse gestalten, bei denen Töchter und Söhne mittags vom Kindergarten abgeholt werden können? Konzeptionen und Korrespondenz können genauso gut (oder gar besser) in der Früh oder am Abend erledigt werden, wenn das Kind selig schläft.

Ob für alle Teilzeitmodelle, Jobsharing, ein unternehmenseigener Kindergarten oder doch der bis ein Jahr nach der Geburt gesicherte Arbeitsplatz das geeignete Mittel sind, das können Mitarbeiter am besten entscheiden. Fragen lohnt sich, denn wenn Du Deine Mitarbeiter mit in die Erarbeitung einer familienfreundlichen Strategie einbeziehst, entsteht mit höherer Wahrscheinlichkeit das was sie wirklich brauchen – gelebte Wertschätzung inklusive.

Dann machst Du Dich auch nicht abhängig von staatlichem Regelwerk oder gar “Quotenfrauen”. Dann wählen Deine Mitarbeiter(innen) gern die Frau zur “Hauptverdienerin”. Ein Potenzial, aus dem Ihr gemeinsam schöpfen könnt.

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