Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft für kleine und mittelständische Firmen: Leben & Arbeiten

Du bist mit Leib und Seele Wissensarbeiter. Dir macht es Spaß, an Lösungen zu tüfteln. Du gibst Dich nicht mit vorgegebenen Lösungswegen zufrieden, sondern suchst nach weiteren Fragen und innovativen Antworten. Du schätzt den Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten. Du bist nicht nur Theoretiker, Du willst Deine Ideen auch umgesetzt sehen.

Wir alle tragen die Sehnsucht in uns, Sinnvolles zu tun. Wir streben danach, wirtschaftlich erfolgreich, sozial verantwortungsbewusst und ehrbar zu sein. Wir wollen die eigene Gesundheit, die Umwelt und die Natur erhalten. So gern wir uns für andere engagieren, so wichtig ist uns die Zeit für uns selbst, unsere Familie und Freunde.

Ständig gibt es im Alltag kleine und große Änderungen, die teils immense Auswirkungen auf uns und unser Umfeld haben. Das ist alles gar nicht so einfach.

Hier findest Du erste Antworten auf Fragen, die mir häufig zu Leben & Arbeiten gestellt werden. Gern verabrede ich mich mit Dir und biete Dir im Rahmen von Veranstaltungen die Möglichkeit, Deine persönlichen Themen mit mir und anderen zu besprechen:

Meine Antworten auf häufige Fragen zum Leben & Arbeiten in KMU

Die meisten Menschen sehen ihr eigenes Weltbild unbewusst als allgemeingültig an. So hat beispielsweise Deine bevorzugte Art, Informationen aufzunehmen Einfluss auf Deine Art, Informationen mitzuteilen. Wie Du selbst Entscheidungen triffst, hat Auswirkungen darauf, wie Du Deine Mitmenschen zu Entscheidungen bewegst.

Manche Menschen entscheiden vornehmlich, in dem sie ihren analytischen Verstand bemühen. Anderen ist es wichtiger, auf mögliche Harmonien und Konfliktpotenziale zu achten. Ich beispielsweise setze auf eine sinnvolle Kombination aus beiden.

Menschliches Verhalten ist unterschiedlich, weil es bestimmte Neigungen und Präferenzen gibt. Dahinter verbirgt sich kein “richtig” oder “falsch” – sondern Chance und Risiko zu gelungener oder misslungener Kommunikation. Zum Gelingen von Kommunikation gehört aktiv zuzuhören und zu verstehen. Und erst dann zu bewerten und zu entscheiden.

Gestaltungsspielraum entsteht durch Reflektieren und einen gesunden Abstand zu Deiner Arbeit

Erfolgreiche Wissensarbeiter konfrontieren eigene Zu- und Abneigungen gegenüber Arbeitsweisen, Aufgabenstellungen und Arbeitsumgebungen. Ihnen ist ihr eigener Arbeits- und Führungsstil bewusst. Über die Reflektion ihrer selbst, lernen sie die Individualität ihres Gegenübers besser verstehen. Mit Klarheit, wie sie auf andere wirken, wächst ihr Gestaltungsspielraum, mit dem sie im gewünschten Sinne und frei von Manipulation wirksam werden können.

Wenn Du mit Dir selbst Frieden schließt und einen gesunden Abstand zu Deiner Arbeit findest, profitierst Du von einer entspannteren, zielführenderen Kommunikation mit Deinen Mitmenschen. Die empathische Spiegelung Deiner aktuellen Situation setzt Ressourcen frei und offenbart Dir verborgene Lösungsansätze. Aus einem “es muss” wird ein “alles kann”. Stets bereit für Überraschungen, gehst Du selbstbewusst mit der Komplexität und Dynamik Deines Lebens und Arbeitens um.

Du entscheidest, in welcher Welt Du leben willst

Bei Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft gibt es keine Ausreden mehr. Du entscheidest, in welcher Welt Du leben willst. Du entscheidest über Dein (Nicht)Handeln — und Dein (Nicht)Handeln bestimmt Deine Welt. Du bist nicht Opfer Deiner Umstände. Du übernimmst die volle Verantwortung für Dein (Nicht)Tun.

Richtig: Das ist nicht einfach. Im Gegenteil — Das ist sogar eine mächtig große Sache. Ich habe diesen Schritt getan und begleite Menschen seither auf diesem Weg. Ich vernetze sie, stehe ihnen mit Rat und Tat beiseite, unterstütze sie erfolgreich zu sein.

Also nur Mut! Ich verspreche Dir, wenn Du lernst, Entscheidungen zu treffen und dazu zu stehen, was Du tust, …

  • wirst Du gelassener und zufriedener.
  • musst Du Dich nicht mehr rechtfertigen oder verteidigen.
  • schenken Dir andere Respekt und Vertrauen.
  • verdienst Du was Du wert bist. Im besten Sinne des Wortes!

Konsultativer Einzelentscheid

Prima. Jetzt bist Du bereit für die erfolgsversprechendste Form von individuellen Entscheidungen: dem konsultativen Einzelentscheid. :-)

Selbst Entscheidungen zu treffen und Ideen zielgerichtet umzusetzen heißt nicht, dass Du mit Entschlüssen allein bist. Kluge Wissensarbeiter holen sich von anderen Rat ein. Auf Basis der Abmachung, dass die endgültige Entscheidung bei Dir liegt, gehst Du auf verschiedene Menschen zu und holst Dir ihre Meinung ein. Wichtig ist, dass allen klar ist, dass die Entscheidung bei Dir bleibt.

Befragst Du unterschiedliche Personen nach ihrer fachlichen Einschätzung, ihrer intuitiven Beurteilung oder auch ihrer Menschenkenntnis, steigerst Du die Qualität Deiner Arbeit. Indem Du Deine Kritiker befragst und mit ihnen gemeinsam überlegst wie eine Lösung aussehen kann, kannst Du sie für Deine Sache gewinnen. So schleckst Du nicht nur den Honig Deiner Unterstützer um den Mund. Deine Mitmenschen werden Dich dafür respektieren, auch und gerade wenn Du anders entscheidest.

Kniff für den Meister: Andere um Rat zu fragen ist Ausdruck von Respekt und Wertschätzung. Im Vertrauensvorschuss für andere wirst Du schnell auch Anerkennung für Dich finden. Es ist fair, anderen Menschen ebenso mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, die ihre Qualität verbessern wollen. Im Team entsteht so ein Miteinander auf Augenhöhe, in dem es Spaß macht zu arbeiten.

Die hohe Kunst der autonomen Entscheidung ist, zu erkennen wann Deine Entscheidung eher Strukturen und Euch als Firma betreffen. Und dann die Entscheidung in der Gruppe herbeizuführen. Dazu gehe ich auf der Ebene Struktur & Führen näher ein.

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Oh ja! Diese Frage kenne ich gut. Sie öffnet das Hintertürchen für zweierlei:

  • Die perfekte Ausrede, die Dinge die mich stören, nicht ändern zu müssen.
  • Die Nörgler und Schwerenöter in Firmen, die an allem und jedem etwas auszusetzen haben und für die Motzen zum Geschäft gehört.

Ich will ehrlich sein: Beide gefallen mir nicht. Und für beides habe ich für mich nach Lösungen gesucht. Hier meine Antworten – ich freue mich über Ergänzungen, Erweiterungen, neue Ideen.

Ja, es gibt Firmen, in denen ich selbstbestimmt und mit Freude arbeiten kann

Von 1991 bis 2009 war ich in verschiedensten kleinen und mittelständischen Firmen tätig. Ich war Assistentin der Geschäftsführung und im Management. Ich war Sachbearbeiterin in der Verwaltung, im Lager, in der Logistik und in der Produktion. Später verantwortete ich strategische Großprojekte innerhalb der Firma und brachte mich als Teil von Markteinführungsteams in den Erfolg vor allem in der Kommunikation mit unseren Kunden ein. Man könnte sagen, ich bin viel rumgekommen – in den jeweiligen Firmen aber auch in den unterschiedlichsten Branchen und Disziplinen.

Während dieser Zeit und seit ich selbst Unternehmerin bin sind mir immer Menschen begegnet, die etwas bewegen woll(t)en. Sie such(t)en nach dem Sinn in ihrem Tun. Sie woll(t)en ihren Lebensunterhalt mit einer sinnvollen Tätigkeit verdienen. Kollegen, die ihren Dienst nach Vorschrift runterrissen, die gab es auch. Doch extrem selten.

Ich fühle mich in Firmen immer dann wohl, wenn die gemeinsamen Regeln und Abläufe dazu dienen, dass das Miteinander-Arbeiten flotter von der Hand geht. Wenn das Rad nicht immer neu erfunden wird, sondern wir Vorhandenes aufgreifen und weiterentwickeln können. Wenn Strukturen nicht als enges Korsett sondern handlungsanleitend wie die Leitplanken einer mehrspurigen Autobahn wirksam werden.

Und ja: Diese Firmen gibt es. Ich habe begonnen, sie und ihre Methoden einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen: EnjoyWork – Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft. Es sind Firmen, in denen die Menschen wissen, dass nicht alles perfekt läuft. Die jedoch täglich an ihrer eigenen Qualität arbeiten und jeden Tag als neue Chance begreifen, die Dinge besser zu machen.

Resilienz – Wofür und wann ist ein Hamsterrad gut?

Ein dynamisches Umfeld und eine hohe Komplexität verlangt vor allem agile Entscheidungsstrukturen, um zukunftsrobust zu sein. Gilt die Verlässlichkeit des Hamsterrades hinsichtlich der Entscheidungskultur einer Firma (= Was und Wie Entscheidungen getroffen werden), kann es sehr nützlich sein. Ein gerüttelt Maß an eingefahrenen Strukturen gibt Halt. Stabilität, die wir alle brauchen. Stellt sich die Frage, was eingefahren sein sollte und was nicht.

In Gesprächen mit meinem geschätzten Kollegen Gebhard Borck sind wir auf folgende Aspekte gestoßen:

Eingefahren sein sollte/n:

Aus diesem “Hamsterrad” heraus kann die Firma erfolgreich…:

  • mit dynamischen Märkten umgehen.
  • Krisen robust überstehen.
  • mehr Leisten als nur die Summe der Leistungsträger.
  • sich selbstbewusst und angstfrei dem Wettbewerb stellen.
  • intelligent und schnell (re)agieren.
  • jederzeit die Richtung wechseln, wenn es notwendig wird.

Hemmschuh – Welche Hamsterräder sind kontraproduktiv?

Diese Hamsterräder gilt es kaputt zu machen:

  • Das haben wir schon immer so gemacht.
  • Deine Idee ist innovativ. Warten wir ab, was andere dazu sagen / bis sie erprobt ist.
  • Da könnte ja jeder kommen.
  • Das hat noch nie funktioniert.
  • Was sagt der Chef dazu?
  • Wenn es der Chef gesagt hat, dann machen wir das so.
  • Das ist nicht meine Firma. So etwas hat der Chef für mich zu entscheiden.
  • Anderen Dummheit vorzuwerfen, in dem man sie auffordert:
    - „Denken Sie doch mal mit.“
    - „Können Sie nicht nachdenken!?“

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Wie auf Regen Sonnenschein folgt, ist auch unser Leben und Arbeiten einem ständigen Wechsel unterworfen. Da gibt es gute und weniger gute Tage. Unangenehm wird es nur, wenn wir die Kontrolle und Steuerung darüber verlieren. Wenn wir uns als Opfer unserer Umstände empfinden. Wenn unsere Einstellung wie ein Schleier vor unserem Auge liegt und wir die schönen Dinge gar nicht mehr sehen können.

Eines der verblüffendsten Dinge, die ich für mich entdeckt habe, ist, dass sich

  • positive Gefühle wie Freude, Neugier, Glück vergrößern,
  • negative Gefühle wie Angst, Wut, Frust verkleinern und auflösen,

… wenn ich sie zulasse. Das hat das Leben wirklich sehr praktisch für uns eingerichtet. :-)

Hier meine sieben Tipps, wie Du Deine Gesundheit, Zufriedenheit und Dein Selbstwertgefühl stärkst. Dann haut Dich Stress im Alltag auch nicht mehr um:

  • Achtsamkeit – die Balance im Erkennen Deiner selbst und des Raumes in dem Du Dich bewegst
  • Wandern und Spazieren
  • Radfahren
  • Musik und Musizieren
  • Glückstagebuch
  • Mit einem Buch ins Bett
  • Belohne Dich für Erfolge

Du willst es genauer wissen? In meinem Blogbeitrag Im Hamsterrad? Sieben Tipps, den Alltag loszulassen beschreibe ich meinen ganz persönlichen Zugang zu Gelassenheit im Alltag.

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Impulse & News zu Leben & Arbeiten in KMU

Brauchen unsere Firmen Demokratie oder kluge Diktatoren?

29.09.2016 | In Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft ist das Einbeziehen von Mitarbeitern der Schlüssel zum Erfolg. Er verspricht Sinn für die Arbeit. Er steht für Motivation und Identifikation mit der Firma. Was als Wundermittel daher kommt, straft die Praxis oftmals Lügen. Entweder kommt die Beteiligung über die Befragung nicht hinaus oder die Umsetzungskraft verebbt in Endlos-Debatten. Behalten die Kritiker von Unternehmensdemokratie Recht? Ich sprach mit Gebhard Borck, wie viel Diktatur selbstgesteuerte Firmen heute und zukünftig brauchen, wollen sie der Dynamik und Komplexität des Alltags begegnen.

Weiterlesen: Brauchen unsere Firmen Demokratie oder kluge Diktatoren?

Selbstorganisation im Mittelstand: Wie verändern sich die Rollen des Chefs und der Mitarbeiter?

01.03.2016 | "Sobald eine Firma einen gewissen Grad an Komplexität überschreitet, ist sie langfristig nicht überlebensfähig, wenn sie extrem enge Handlungsspielräume für ihre Mitarbeiter festzurrt und versucht, mit klugen Führungskräften den Markt zu meistern, Kunden zu begeistern und Zukunftstrends zu erkennen. Ich halte daher klassische Management-Methoden für uns nicht für passend." so Stephan Heiler zu seinen Motiven für den Veränderungsprozess. Als Geschäftsführer eines mittelständischen Handwerksbetriebs nutzte er den Generationenwechsel, um seine Firma zukunftsrobust aufzustellen.

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Im Hamsterrad? Sieben Tipps, den Alltag loszulassen

16.07.2013 | Die Gedanken drehen sich im Kreis. Seit Stunden versuchst Du nun schon, eine Lösung zu finden. Du ertappst Dich, im Kopf Streitgespräche mit Dir selbst oder mit dem Chef / Kollegen / Geschäftspartner zu führen. Du bist mutlos, lustlos, deprimiert. STOP! Diese Situation zu erkennen, ist die eine Sache. Denn das uns so etwas passiert, ist menschlich. Jetzt so weiter zu machen, wäre hingegen grob fahrlässig. Hier meine sieben Tipps, wie Du durch Gelassenheit, Achtsamkeit, Bewegung Deine Gesundheit, Zufriedenheit und Selbstwertgefühl stärkst. Dann haut Dich Stress im Alltag auch nicht mehr um.

Weiterlesen: Im Hamsterrad? Sieben Tipps, den Alltag loszulassen

20.11.2015 | 10.000 Tweets



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