Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft für kleine und mittelständische Firmen: Firmenstrategie

Als erfolgreicher Firmenchef arbeitest nicht nur im, sondern auch am Unternehmen. Du beziehst alle Menschen Deiner Firma aktiv in strategische Entscheidungen mit ein. So gewinnst Du Zeit, Deinen Betrieb voranzubringen. Anstatt Dich im Tagesgeschäft aufzureiben, packt Ihr Eure Vorhaben mit vereinten Kräften an.

Firmendemokratie, Mitbestimmung, eigenverantwortlich agierende Mitarbeiter – das hört sich gut an. Richtig gemacht wird aus Haltung Verhalten. Dann fordern Dich verantwortliche und motivierte Kollegen – und nicht umgekehrt.

Es entsteht eine Firmenkultur, die intensiv, herausfordernd und motivierend zugleich ist. Willst Du den Erfolg, braucht Ihr dafür Mut, eine gesunde Skepsis, Experimentierfreude, Fehlertoleranz, die Freude am Erfahrungsaustausch und Neugier. Und dann bekommt Deine Firma jene Eigendynamik, bei der Arbeiten Spaß macht und für Wohlstand sorgt.

Hier findest Du erste Antworten auf Fragen, die mir häufig zur Firmenstrategie gestellt werden. Gern verabrede ich mich mit Dir und biete Dir im Rahmen von Veranstaltungen die Möglichkeit, Deine persönlichen Themen mit mir und anderen zu besprechen:

Meine Antworten auf häufige Fragen zur Firmen-Strategie für KMU

Mit Arbeit unseren Lebensunterhalt zu bestreiten heißt, uns in den Dienst anderer zu stellen. Es gilt also anzupreisen, willst Du überzeugen. Beim eigenen Wert geht es um uns selbst. Und da fällt die Wert-Bestimmung und Wert-Vermittlung bekanntlich am schwersten.

Fachlich + Sachlich: Dein Wert im herkömmlichen Sinne

Deine Fachkompetenz ist die handwerkliche Basis, die Dich in die Lage versetzt, die gestellten Aufgaben auszuführen. Als Experte ist Dir klar, dass Du Deine Kompetenzen und Dein Fachwissen auf dem aktuellen Stand hältst. Du beobachtest Trends, liest Fachbücher und bildest Dich regelmäßig weiter. Ein Kunde, ein Kollege oder Geschäftspartner setzt dies voraus. Es ist Deine Eintrittskarte, um überhaupt in einem komplexen wie ungewissen Feld aktiv zu werden.

Nehmen wir Deine Sachkompetenz hinzu, steigt Dein Wert: Handelt es sich beispielsweise um einen Auftrag, bei dem Du wenig Energie und Zeit investieren musst, um zu außergewöhnlichen Ergebnissen zu kommen? Das könnte Dein »Brot und Butter«-Geschäft werden. Schon weil Dir diese Tätigkeiten liegen und sie Dir leicht von der Hand gehen. Oder es ist die Art und Weise, wie Du über Probleme nachdenkst, wie Du die einzelnen Aspekte analysierst, sortierst und abwägst, die Deinen Mehrwert für den gestellten Arbeitsauftrag ausmachen.

Mein Kollege Gebhard Borck schreibt dazu in seinem Ratgeber Dein Preis „Dein Sachlicher Wert ergibt sich aus Deinen Talenten, Deiner Erfahrung und Intuition sowie angeborenen Fähigkeiten. Jeder Mensch hat diese Werte. Je besser und reflektierter Du Dich hier einschätzt, desto einfacher fällt es Dir, diese natürlichen Werte positiv in Dein Vorhaben einzubringen.” .

Entscheidend für Deinen Erfolg ist es, Dir hier nichts vorzumachen. Anstatt den eigenen Wunschvorstellungen nachzulaufen, geht es darum, die Werte zu akzeptieren, die andere in Dir sehen. Wenn Du ein Organisationstalent hast und Dir das Netzwerken leicht fällt – warum also nicht die Terminkoordination der Team-Besprechungen übernehmen? Das heißt ja noch lange nicht, dass Du sie moderieren und protokollieren musst. Dafür hat vielleicht Dein Kollege ein Händchen…

Deinen höchsten Wert bringst Du in der Kombination aus allen drei Elementen in ein Vorhaben ein.

Sind in einem Vorhaben alle drei Aspekte Deiner Selbst gefragt, so steigt Dein Wert für das Vorhaben. Wenn Du Deine Persönlichkeit, Deinen Charakter, Deine Lebendigkeit, Deine Eigenarten also nicht an der Firmenpforte abgibst. Das ist heute alles andere als einfach – gerade in klassisch, hierarchisch geprägten Unternehmen, wo vielmals “Ressourcen” anhand von Stellen- oder Rollenbeschreibungen beschrieben und Menschen auf Fachkompetenzen und ihre Arbeitszeit reduziert werden. Doch auch dort ist es möglich.

Das Menschliche drückt sich in der Chemie aus, die zwischen uns und anderen entsteht. Aus Humanität folgt eine belastbare Beziehung zu unseren Zeitgenossen. Es hat mit meiner Haltung, Position und Einstellung zu tun (und natürlich entsprechend mit der meines Gegenübers).

Aus meiner Überzeugung spielt hier sehr stark die Grundhaltung hinein, Auftraggeber und Auftragnehmer als Geschäftspartner auf Augenhöhe zu betrachten. Dies gilt ungeachtet dessen, ob es sich um ein Vorhaben innerhalb der Firma oder über Firmengrenzen hinaus handelt.

Du bist einzigartig und darin konkurrenzlos

Im zermürbenden Konkurrenzkampf bewegst Du Dich, wenn Du Deine Menschlichkeit außer Acht lässt. Weder der allzu oft gehörte Spruch “Der Kunde / Chef / … ist König” noch die Art vor allem krank wirtschaftender Unternehmen, ihre “Angestellten” / “Untergebene” / “Lieferanten” als “Bittsteller” zu beurteilen, ist für ein wertschätzendes Miteinander geeignet.

Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft sind auch kein Friede-Freude-Eierkuchen. Die Beteiligten müssen in der Sache nicht ständig alle einer Meinung sein. Wichtig ist viel mehr die Frage: Kann ich mit meinem Kollegen für die Zeit der Zusammenarbeit einen Raum schaffen, in dem wir uns offen und ehrlich begegnen können. Einen Rahmen, in dem wir frei sind, in unserem Sinn für das gemeinsame Tun sinnzukoppeln und nicht zu koppeln.

Tausche ich Leistungen (erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen) im Sinne einer humanistischen Wirtschaft, reden wir über den Nutzen und den eigenen Anteil am Erfolg des Vorhabens. Daraus lässt sich dann auch ein wertorientierter Preis ableiten.

In Dekaden denken und die Ereignisse in Deinem Leben erspüren, die prägen wie Du heute bist

Ein Weg, Dich Deinem eigenen Wert zu nähern, wäre Deinen Lebenslauf herzunehmen und ihn zu reflektieren. Dies birgt jedoch die Gefahr, in alte Klischees zu verfallen und “Lücken” im Lebenslauf auf antrainierte Weise wieder einmal neu zu kaschieren. Darum geht es hier nicht.

Mein Kniff für den Meister ist Folgender:

  1. Unterteile Dein Leben in Dekaden. 0 bis 9. Lebensjahr, 10. bis 19. Lebensjahr, 20. bis 29. Lebensjahr usw.
  2. Schau Dir nun jede Dekade genauer an und beantworte folgende Frage: Welche Erlebnisse und Erfahrungen gab es in diesen zehn Jahren, die mich besonders geprägt haben?
  3. Für jedes dieser Ereignisse notiere Dir die Antworten auf folgende Fragen:
    • Was habe ich fachlich dazu gelernt?
    • Welche Methode habe ich kennengelernt beziehungsweise verfeinert?
    • Was habe ich daraus mitgenommen und wie hat mich das Ereignis geprägt?

Welche Ereignisse das sein können, habe ich exemplarisch an meinen eigenen vier Lenzen im Januar 2015 veröffentlicht: 1975 – 2015: Eine runde Sache. Lass Dich inspirieren ;-)

Fazit

In der Schnittmenge von Fachlich + Sachlich + Menschlich verbirgt sich Dein höchster Wert. Beinhaltet ein Auftrag – sei es innerhalb der Firma oder auch in Zusammenarbeit mit Dritten – nicht zumindest die Kombination aus zwei Bereichen, solltest Du ihn ablehnen.

Weiterführende Informationen

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Es gibt unterschiedliche Methoden, den Wert einer Firma oder eines Teams zu bemessen. Die Wahl der Methode bestimmt das Ergebnis. Du kannst Dir das wie ein Kaleidoskop vorstellen: Je nachdem wie Du durchs Okular schaust, fallen die einzelnen Elemente in unterschiedliche Formationen.

Oftmals sind die Kernkompetenzen einer Firma respektive eines Teams selbst den Beteiligten verborgen. Nicht selten sind die Talente für einen Außenstehenden einfacher zu erkennen. Ein Unternehmer formulierte seine Sehnsucht mir gegenüber mal so: “Wenn ich schon wüsste, was unsere Firma weiß…”. Er meinte damit vor allem die stillen Talente, die seine Mitarbeiter bisher nicht in ihre tägliche Arbeit einbrachten – weil sie bis dato nicht gefordert waren oder gar in der Firmen-Historie bestraft wurden. Letzteres wollte er verändern, um neue Geschäftsfelder zu erschließen und die Qualität des Leistungsspektrums zu erhöhen.

Der im Folgenden beschriebene Prozess fühlt sich für alle Beteiligten oft wie das Schürfen nach Edelsteinen an. Um die Kernkompetenzen und Stärken einer Firma sichtbar und erlebbar zu machen, hat sich in meiner Praxis folgender Weg bewährt:

Schritt 1: Individuellen Wert bestimmen

In einem geschützten Raum gebe ich zunächst den Beteiligten die Möglichkeit, sich ihren persönlichen Wert zu erarbeiten. Meine Methode beschreibe ich unter Wie ermittle ich meinen individuellen Wert?.

Schritt 2: Den individuellen Wert des Einzelnen in der Gruppe sichtbar machen

Nach diesem sehr intimen Schritt gilt es nun, die Ergebnisse — wiederum in einem geschützten Raum und soweit die Beteiligten es zulassen — für alle sichtbar zu machen. Dafür gibt es unterschiedlichste Methoden. Welche davon die geeignete ist, hängt von den Rahmenbedingungen ab. Ich entscheide situativ und greife dafür auf eine Vielzahl an gruppen-dynamischen Prozessen in meinem Baukasten* zurück. Das sind beispielsweise:

  • Arbeit in Kleingruppen und dann mit Großgruppen-Methoden
  • Kooperatives Erstellen von Collagen, Kunstwerken, Wortwolken, Kompetenz-Matrizen oder ähnliches
  • Lego Serious Play® als eine von vielen möglichen Kreativ-Methoden
  • Wander-Ge(h)spräche oder Fahrrad-KulTouren
  • Strategischer Dialog (besondere Form eines Gruppen-Gesprächs)

In meiner Erfahrung sind dies sehr wertvolle Gruppen-Lernprozesse, die Vertrauen und Offenheit untereinander schaffen. Wir nutzen dabei unseren Kopf und beziehen ebenso unsere Intuition (Bauch und Herz) in die Ergebnisse mit ein. Das Ziel ist, das Selbstwertgefühl aller Beteiligten zu stärken und gleichzeitig erleb- und physisch sichtbar zu machen.

Kniff für den Meister: Strategie-Tage, in denen wir den Wert Deiner / Eurer Firma oder Eures Teams erarbeiten, sind die Basis für das Entwickeln von Gemeinschaftssinn, Leistungsbereitschaft und Entscheidungsfreude – damit also letztlich Umsetzungsstärke für Eure Projekte und erfolgreiches Unternehmertum. Sie sollten nicht zu oft aber regelmäßig stattfinden.

Sie sind wie ein Katalysator für die (positive) Gruppendynamik und das Zusammenspiel des Teams. Ich empfehle sie in jedem Fall im Rahmen einer Firmen-Gründung oder beim “Projekt-Auftakt” von neu zusammengestellten Teams sowie jährlich und/oder im Rahmen von “Lessons learned” beim Projekt-Abschluss.

Auf Wunsch begleite ich diese Prozesse auch interdisziplinär und branchen-übergreifend. Gerade für Großprojekte kann die Wert-Ermittlung der Stärken und Kompetenzen eines Teams oft den Durchbruch für den Erfolg eines Projektes und das WissensManagement Eurer Firma bedeuten.

* Bitte beachten: Die Verfahren zur Wertbestimmung eines Mitarbeiters gemäß Entgelt-Rahmen-Abkommen (ERA im Rahmen von Human Ressources Management) oder auch die üblichen Herangehensweisen im Rahmen von Zielvereinbarungsgesprächen (zum Beispiel bei Management by Objectives) reichen für Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft nicht. Oftmals sind diese Prozedere sogar kontra-produktiv, da sie von den Beteiligten zumeist als demotivierend empfunden werden. Ebenso sollte nicht unterschätzt werden, wie befreiend der Prozess sein kann, einfach schon dadurch, dass ein (externer) Moderator die Gruppe in dieser intensiven Arbeit führt.

Schritt 3: Den Wert der Firma auch nach Außen sichtbar machen

Wie Du den Wert Eurer Firma Euren Wunschkunden vermittelst erläutere ich unter Wie vermitteln wir den Wert unserer Firma?

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Wie in der Natur, so müssen auch bei uns Geschäftsmodelle reifen. In puncto Gelassenheit hilft mir der Spruch: “Das Gras wächst nicht schneller, nur weil ich daran ziehe.” Gleichzeitig bleibe ich mit diesem Bild an der Graswurzel. Du hast eine kreative Idee oder ein neues Produkt, für das Du andere gewinnen möchtest? Versetze Dich immer wieder in die Perspektive Deiner Wunschkunden. Knüpfe mit ihnen Kontakte und biete verschiedene Wege, mit Dir zu interagieren. Die Grundphilosophie lautet: Geben und Nehmen. Starte mit Prototypen und teste ihren vollen Marktwert. Deine Firma wächst gesund, wenn Du aus Deinen erwirtschafteten Überschüssen investieren kannst. Das macht Dich unabhängig von Geldgebern, was wiederum bedeutet autonom gestalten zu können.

Je klarer und transparenter Du für Deine Vision stehst (bzw. Ihr für Eure Vision steht), desto mehr Anziehungskraft übst Du auf Deine Wunschkunden aus. Habe also keine Angst davor, die Nische in der Du tätig bist, einzugrenzen und bewusst kleiner zu machen. Es wird die Richtigen anziehen. Bitte also keine virtuellen Bauchläden mit „Unsere Produkte“, „Unsere Leistungen“, „Unsere Trainings“ auf Websites mehr.

Versetze Dich stattdessen in Deine Wunschkunden:

  • Wer sind sie?
  • Was macht sie und ihre Berufung aus?
  • Welche Fragen brennen ihnen unter den Nägeln?

Wenn Du Deinen (potenziellen) Geschäftspartnern gut zuhörst, hast Du auch die Antworten auf ihre häufigsten Fragen. Beantworte diese auf Deiner Internetseite. Beachte dabei, dass sie verstehen wollen, womit Du Dein Geld verdienst:

  • Worin unterstützt Du sie und
  • was ist Deine Motivation, Ihnen auf diesem Gebiet zu helfen?

Sinnvoll Wirtschaften bedeutet, Dich in Dein Gegenüber hineinzuversetzen:

  • Welche Deiner Kompetenzen, Deiner Talente und welche Deiner Grundeinstellungen (Dein Wert und die Werte Deines Teams) helfen ihnen in ihrem Vorhaben weiter?

In diesem beständigen Abgleich aus dem Kundennutzen und Deinen Leistungen, die sich aus Deinen Stärken ableiten, entsteht echter Mehrwert. Sprich mit den Beteiligten über den Nutzen und den jeweiligen Anteil am Erfolg des gemeinsamen Projekt. Dies gilt in- wie extern. Auf diese Weise klärst Du nicht nur im Gespräch, ob die Chemie zwischen Euch stimmig ist – Du bekommst auch ein gutes Gefühl dafür, ob das Vorhaben wirtschaftlich sinnvoll, ökologisch und sozial ist.

Ich spüre jedes Mal in meinen Vertragsverhandlungen mit potenziellen Geschäftspartnern, wie dieses Vorgehen die Perspektive auf die Kooperation verändert. Von einem Kostenfaktor werde ich zum Nutzenstifter – eine ganz andere Verhandlungsposition. Selbst wenn wir nach der Nutzenanalyse feststellen, dass das Projekt nicht nachhaltig ist. Mein Kunde ist dankbar und froh, Klarheit für eine Entscheidung gefunden zu haben. Er empfiehlt mich weiter. Und er kommt wieder auf mich zu, sobald er eine neue Geschäftsidee hat Beste Voraussetzungen also für dauerhafte, erfolgreiche Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Weiterlesen: WertVerträge

Gern unterstütze ich Dich (Euch) darin, ein Konzentrat Eures unternehmerischen Wertes Dritten gegenüber sichtbar zu machen – im Rahmen der Marketing Kommunikation oder auch für die Nutzen-Analyse in Verhandlungen von Angeboten mit Partnern und Kunden. Interesse geweckt? Dann buche gern einen Termin und ich unterstütze Dich mit einer Erstberatung.

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Impulse & News zu Firmenstrategie in KMU

Brauchen unsere Firmen Demokratie oder kluge Diktatoren?

29.09.2016 | In Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft ist das Einbeziehen von Mitarbeitern der Schlüssel zum Erfolg. Er verspricht Sinn für die Arbeit. Er steht für Motivation und Identifikation mit der Firma. Was als Wundermittel daher kommt, straft die Praxis oftmals Lügen. Entweder kommt die Beteiligung über die Befragung nicht hinaus oder die Umsetzungskraft verebbt in Endlos-Debatten. Behalten die Kritiker von Unternehmensdemokratie Recht? Ich sprach mit Gebhard Borck, wie viel Diktatur selbstgesteuerte Firmen heute und zukünftig brauchen, wollen sie der Dynamik und Komplexität des Alltags begegnen.

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Selbstorganisation im Mittelstand: Wie verändern sich die Rollen des Chefs und der Mitarbeiter?

01.03.2016 | "Sobald eine Firma einen gewissen Grad an Komplexität überschreitet, ist sie langfristig nicht überlebensfähig, wenn sie extrem enge Handlungsspielräume für ihre Mitarbeiter festzurrt und versucht, mit klugen Führungskräften den Markt zu meistern, Kunden zu begeistern und Zukunftstrends zu erkennen. Ich halte daher klassische Management-Methoden für uns nicht für passend." so Stephan Heiler zu seinen Motiven für den Veränderungsprozess. Als Geschäftsführer eines mittelständischen Handwerksbetriebs nutzte er den Generationenwechsel, um seine Firma zukunftsrobust aufzustellen.

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Fünfzehn Mal: 2015 war ein großartiges Jahr \o/

31.12.2015 | Ist das wirklich schon wieder der letzte Tag anno MMXV?! Meine große Neugier, mein Tatendrang, mein schier unerschöpflicher Ideenreichtum, meine Freude an der Begegnung und dem gemeinsamen Wirken mit Gleichgesinnten, mein Wandelmut wie auch der ein oder andere glückliche Zufall - das alles hat mir heuer unglaublich viele Hummeln im A...llerwertesten beschert. So bin ich beinahe irritiert, wo denn die letzten 365 Tage geblieben sind. Kann es sein, dass es gerade die Intensität, mit der man das Leben lebt, ist, das es genial einfach und einfach genial macht?! Eine subjektive Reflexion.

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Unternehmensdemokratie - Lösung oder neuster Kniff des Kapitalismus?

21.12.2015 | Im Gespräch zu Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft taucht wiederkehrend die Frage auf: Lohnt sich das? Egal ob es sich dabei um Demokratisierung, Wetten statt Planen, Führen mit Sinn, Wandelmut und / oder Zukunftsrobustheit handelt – im Grunde fragt unser Gegenüber: Bringt das (mehr) Geld? Im Erarbeiten der Sketchnote für die Lesart „Die Macht der Manager - Mitbestimmung oder Autokratie in Unternehmen?" vom 27. 10. 2015 beschäftigte uns vor allem die Haltung, die hinter diesem Anspruch steht. Was also ist Unternehmenserfolg?

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Corporate Social Responsibility - Im Gespräch mit Kai-Uwe Hellmann

10.12.2015 | Er gehört zu den BarCampern der ersten Stunde. Ich sprach mit dem Philosoph und Soziologie-Professor Kai-Uwe Hellmann über Erfahrungen in der Teilnahme, der Moderation und der Organisation dieses Großgruppen-Formats. Was macht ein BarCamp zur Unkonferenz? Wo liegen die Grenzen dessen, was ein BarCamp leisten kann? So kamen wir auch auf die "Tragödie der Kultur" sowie die unternehmerische Verantwortung für unsere Gesellschaft, heute oft als CSR abgekürzt, zu sprechen. Und wie wir Menschen ermächtigen können, sich diesen Herausforderungen mit viel Mut und Schaffensfreude zu stellen.

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Wetten statt Planen - ThinkTalk bei new&able mit Gebhard Borck

16.07.2015 | "Prognosen sind schwierig. Besonders, wenn sie die Zukunft betreffen." So hat es Karl Valentin seinerzeit vorausgesagt. Was uns im Leben zumeist schon selbstverständlich ist, scheint im Unternehmensalltag noch nicht angekommen zu sein. Auch heute ist in der Mehrzahl der Firmen das Verhältnis zwischen Planung und Zukunft ein zentrales Thema, das viele Kräfte bindet. Was wäre jedoch, wenn wir unsere Haltung zu Unsicherheit und Ungewissheit ändern? Der Zukunft ihren Schrecken nähmen und uns wandelmutig zeigten? Dagmar-Woyde Koehler und ihr Team luden zu einem inspirierenden Gespräch ein.

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Das Prinzip der Grundbedürfnisse - interpretiert von Dexina

25.06.2015 | Mensch sein und Raum zum Gestalten - hier gelten die Prinzipien des Humanismus. “Das Warum ist die entscheidende Frage, um den richtigen Weg zu finden.” sagt Stefan Schneider. Er ist mein Gastgeber und führt mich in die Welt der mittelständischen Firma aus Böblingen ein. Wir sprechen über "Stockwerkkultur" mit Zeit-, Erfolgs- und Leistungsdruck. Wir tauschen uns aus vor allem über Vertrauensarbeit, die optimale Kombination aus Effizienz und Effektivität, Autarkie und Wohlbefinden von Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft. Eine Welt, in der das Wort "HomeOffice" eine ganz neue Bedeutung findet.

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Blogperlen: Im Gespräch mit Stephan List

22.06.2015 | Neulich plauderte ich mit Stephan List über Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft. Er fragte mich, wie ich zum Thema gekommen bin und nach meiner Motivation. Wir sprachen über Wertschätzung bei der Arbeit und Gehspräche als besondere Methode des Dialogs. Wir wägten BarCamps im Spannungsfeld von Konferenzen und Open Space ab - wo mögliche Trends und Entwicklungen liegen. Dabei ging es gleichfalls um die Kunst des Gastgebens und was das mit Führen zu tun hat. Es wäre natürlich kein ToolBlog-Podcast, wenn wir nicht auch über Tipps & Tricks & Werkzeuge meiner täglichen Arbeit gesprochen hätten...

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Ich bin jetzt Premium-Kundin der NSA. Und jetzt alle!

12.06.2015 | Gegen illegale Massenüberwachung durch NSA & Co. hilft nur eins: Ein simpler Trick. Wir erzeugen mit Online-Aktionen falsche Datenspuren. Je mehr wir sind, desto effizienter. Der neue Volkssport gegen Überwachung heißt Akkurater Widerstand. Dahinter stehen Michael Bukowski, Anna Maria Mintsi-Scholze, Frederik Bordfeld und Ingo Stock. Sie sind das Startup für Grundrechte, das ich hiermit unterstütze. Mit wenigen Klicks streuen wir Sand ins Getriebe der Datenkraken und bringen Unschärfe in unsere Profile. Das macht Spaß, ist dabei völlig legal und noch dazu einfach. Machst Du auch mit?

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Erfolg steht nicht am Ende einer linearen Entwicklung

10.06.2015 | "Wir denken. Wir handeln kreativ. So verändern wir uns. So verändern wir ein Unternehmen. So formen wir das Umfeld, in dem wir leben. Jeder von uns hat dieses Wissen. Es ist unsere Fähigkeit, schöpferisch tätig zu sein. Alles, das wir brauchen, ist eine achtsame Wahrnehmung. Niemand benötigt dafür Werkzeuge, wir selbst sind das Werkzeug." Daniela Röcker über die Herausforderungen der Digitalen Transformation. Anhand von vier "Stellschrauben" erläutert sie Erfolgskonzepte für die Zukunftsrobustheit kleiner und mittelständischer Firmen: Digitalisierung, Automation, Augenhöhe und Wertschätzung.

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Kein Crowdfunding ohne Social Media - Sketchnotes #MBSMN

10.06.2015 | "Wenn Du bereit bist, viel zu geben - bekommst Du so viel zurück." Für mich eine der Kernaussagen von Sven Franke im Rahmen der Social Media Night heute Abend im Mercedes Museum Stuttgart. Als einer der Fünf des Kernteams AUGENHÖHE hat er federführend die Social Media-Aktivitäten einer der erfolgreichsten Crowdfunding-Aktionen aus Deutschland 2014/15 verantwortet. Es ist dem Quintett nicht nur gelungen, "Buzz" in den Medien zu erzeugen - sie haben es geschafft, ihre Anhänger in Bewegung zu versetzen. Aus Fans wurden Markenbotschafter mit eigenen Aktionen und Ideen. Meine Sketchnote zur MBSMN.

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Angebotsverhandlung für Wissensarbeiter

13.05.2015 | Wäre das nicht schön: Geschäfte zu machen, ohne zu verkaufen? Sich selbst anpreisen zu müssen, gehört zu den größten Herausforderungen im Business to Business. Klar. Ich bin auch nicht frei von der Sehnsucht, dass Kunden bei mir Schlange stehen und ich "nur noch" gemeinsam mit ihnen Projekte umsetze. Also versuchen wir über Vermittler-Portale die Auftragsanbahnung oder gar die Auftragsvergabe zu automatisieren. Zugegeben: ich habe das 2013 genauso versucht. Mein persönliches Fazit: außer Spesen nix gewesen. Diese Webportale ziehen nämlich Billigheimer, Lohndumper und Nicht-Zahler magisch an.

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WertVerträge, die Zeit nach den Stundensätzen

28.05.2014 | Um komplexe Projekte erfolgreich umzusetzen, braucht es Gestaltungsspielraum. Stunden- und Tagessätze leisten uns einen Bärendienst, ziehen wir sie zum Budgetieren heran. In seinem PMCamp-Impulsvortrag erläuterte Gebhard Borck seine Vorgehensweise anhand praktischer Beispiele. Es ist eine pragmatische Anleitung für Wissensarbeiter, Dienstleister und Vertriebsbeauftragte erklärungsbedürftiger Produkte zum Bestimmen des eigenen Wertes, zur Analyse der Ausgangs- und Zielsituation, der Messbarkeit der Ziele und schließlich dem Nutzen für den Kunden, woraus sich nun der beste Preis bestimmen lässt.

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Systemisch Denken, Identifizieren, gemeinsam Handeln

26.05.2014 | Als Gemeinwohl-Unternehmerin und Wissensarbeiterin beschäftige ich mich mit der Frage, wie die Lebens- und Arbeitsbedingungen im deutschsprachigen Raum verbessert werden können. An welchen Faktoren erkenne ich Veränderungen? Erhöht sich die Lebensqualität? Sinkt sie? Ich werde aktiv in den Bereichen, die ich beeinflussen kann. Und natürlich denke ich darüber nach, wie ich Menschen so für das Thema begeistern kann, dass sie nicht nur gemeinsam mit mir diskutieren - sondern sich lebhaft einbringen. Hier meine drei wichtigsten Führungsprinzipien zu Lebens- und Arbeitswelten mit Zukunft.

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Blogging 4 charity und Corporate Social Responsibility

23.12.2013 | Darf man Geschenke weiterschenken? Ja! Man darf. Vor allem, wenn es für einen noblen Zweck ist. Stets auf der Suche nach Erfolgsbeispielen für Corporate Social Responsibility bin ich Anfang Dezember auf die Aktion „Blogging 4 Charity“ von Bonprix aufmerksam geworden. Der Anbieter für Mode lobt 50 Euro für jeden Blogbeitrag aus. Das Geld wird direkt nach Weihnachten gespendet. Die Blogger wählen, in wessen Topf der Beitrag fällt: Das Kinder-Hospiz „Sternenbrücke“ in Hamburg oder die Gehörlosen-Schule „bonhelp“ in Indien. Bonprix ist eine Kampagne ohne großen Rummel mit viel Wirkung gelungen.

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Zwölf Tipps für ein umweltfreundliches Büro

14.06.2013 | Ausgedruckte E-Mails und Protokolle. Besprechungsnotizen, Gedankenskizzen, Post its. Dazu die tägliche Post aus Briefen, Rechnungen, Werbung, Fachzeitschriften, Tageszeitung und Publikationen. Im Büro führt das schnell zu Chaos. Selbst wenn wir Ordnung halten - Papierstapel kosten nicht nur Zeit und Aufmerksamkeit sondern auch viel Geld. Ein Grund mehr, sich mit dem Konzept des papierlosen, nachhaltigen Büros auseinanderzusetzen. Mit dem Wettbewerb "Büro & Umwelt" ruft B.A.U.M. dazu auf, mit kleinen Änderungen viel zu bewirken. Noch bis zum 30. Juni 2013 können sich Unternehmen bewerben.

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