Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft für kleine und mittelständische Firmen: Führen & Struktur

Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft stehen für den Rückbau zentraler, formaler Macht. Doch wer entscheidet, wenn nicht der Chef? Eigenverantwortlich und selbständig arbeiten – dazu gehört nicht nur eine große Portion Mut seitens der Firmenspitze. Jede/r ist darin gefordert, täglich eine Vielzahl an Entscheidungen zu treffen und für das Ergebnis gerade zu stehen.

Das ist nicht immer leicht. Es erfordert eine Firmenkultur des Vertrauens, des Miteinanders und des “Fehler machen dürfens”. Eine Kultur, in der Erfolge und Misserfolge gefeiert werden. Ja, gefeiert. Denn diese bringen die Firma weiter.

Menschen in erfolgreichen Firmen finden eine gute Balance aus lernender Organisation mit dynamischen Veränderungsprozessen und der Stabilität ihrer Grundregeln der Kommunikation und einem sozialen Miteinander.

Führen heißt hier, Rahmenbedingungen setzen, in denen Menschen gestalten können. Mit gutem Beispiel voran zu gehen. Führung wird Unterstützer, Ermöglicher, Sparringspartner. Sie zieht Grenzen und ist durch Gemeinschaft und deren Ziele legitimiert.

Hier findest Du erste Antworten auf Fragen, die mir häufig zu Führen und Struktur gestellt werden. Gern verabrede ich mich mit Dir und biete Dir im Rahmen von Veranstaltungen die Möglichkeit, Deine persönlichen Themen mit mir und anderen zu besprechen:

Meine Antworten auf häufige Fragen zu Führen und Struktur für KMU

In bürokratisch organisierten Strukturen war ein Team die reine Vergrößerung der Gruppenstärke: Aus einem Buchhalter mache zwei, aus zwei mache drei und so weiter. Ein funktionierendes Unternehmen wurde in seine Einzelaufgaben unterteilt und so Abteilungen gebildet. Es gab einen Inhaber, der seinen Leuten die Aufgaben zugewiesen hat. Er war Vordenker und Arbeitsorganisator. Die Arbeitsorganisation wurde “Top-to-Down” direkt aus der Unternehmenspolitik abgeleitet. Im klassischen Management folgt Struktur stringent der Strategie.

Die Welt ist nicht mehr einfach, sondern komplex und ungewiss

Unter komplexeren und widersprüchlichen Bedingungen wird es jedoch schwer, vollkommen (zweck-)rationale Prozesse einzurichten und sich in der täglichen Arbeit daran zu halten. Sachlich perfekte, widerspruchsfreie und vollständige Positonen und Rollen – das ist heute schwer bis unmöglich. Nicht nur, dass dies die kognitiven Fähigkeiten einer einzelnen Person (oder kleinen Personengruppe) übersteigt, auch mangelnde Akzeptanz sind die Folge. Nichtsdestotrotz versuchen sich heute immer noch zahlreiche Unternehmen an diesem Weg. Bis dato waren sie damit auch mehr oder weniger erfolgreich.

Als Zugeständnis zum Streben nach Selbstverwirklichung guter Mitarbeiter und aus dem Wunsch heraus, dennoch die Kontrolle über die Firma zu behalten, werden die “Befugnisse” zwischen einer allein entscheidenden Zentrale (Auftraggeber) und weiteren möglichen Instanzen (z. B. Projektleiter, Management von Fachbereichen oder Task Forces) verteilt. Dabei behalten sich diese traditionell organisierten Firmenzentralen das Initiierungs- und Letztentscheidungsrecht weitgehend vor. Fachliche Angelegenheiten (z. B. der Konzept-Entwurf) werden delegiert. Über diesem Recht “mitentscheiden zu dürfen”, schwebt jedoch stets das Demoklesschwert, dass dieses Privileg bei Nicht-Erfolg wieder entzogen wird.

Pech nur, dass dies bei den Beteiligten zu folgenden Konsequenzen führt:

  • Die Mehrzahl an Entscheidungen werden stets zurück an die Firmenspitze delegiert. So sind Chefs ständig mit Feuerwehr-Politik und Tagesgeschäft beschäftigt. Die Zeit, sich um die Firma zu kümmern, wird dadurch drastisch beschnitten. Statt am Unternehmen zu arbeiten, arbeiten sie im Unternehmen.
  • Die Motivation der Mitarbeiter, unternehmerisch zu denken, sinkt. Da “Mitdenken” auf sehr subtile Weise in diesen Strukturen sanktioniert wird, nimmt die Bereitschaft zu mutigen Entscheidungen drastisch ab. Sind diese Abläufe verinnerlicht, ist es um so schwerer, das Potenzial in einer Firma wieder zu heben.
  • Um zu motivieren, “braucht” es externe Motivatoren – Boni, stete Gehaltssteigerungen, Incentives und so weiter. Ein Teufelskreis, denn das System bestätigt sich ja selbst und wird genau dadurch geschwächt…

Firmen als lernende, sich selbst organisierende Systeme

Will ich Menschen für mein Vorhaben gewinnen, gilt es, ihnen erst einmal etwas zuzutrauen. Ich finde es immer wieder absurd, dass Firmen bei Stellenausschreibungen nur die Besten suchen, um ihre Mitarbeiter dann wie kleine Kinder, denen man alles vorschreiben muss, zu behandeln. Das fängt bei der Zusammenstellung von Teams an.

Teams lösen Problemstellungen. Ihr Ziel ist, den Nutzen für die Wunschkunden der Firma zu vergrößern: ein besserer Service, ein pfiffigeres System aus erstklassigen Komponenten, eine optimierte Adaption des Basis-Systems an die individuellen Bedürfnisse des Kunden vor Ort. Diese Leidenschaft ist es, die die Anziehungskraft von Teams für Dritte ausmacht. Menschen kaufen von Menschen. Weil die Chemie stimmt und nicht weil Produkteigenschaften ja so viel besser sind. Gerade bei erklärungsbedürftigen Investitionen und bei komplexen Dienstleistungen zählt die Beziehung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Alles andere ist nur Zugangsvoraussetzung und Einstiegshürde, die es mit Schwung zu nehmen gilt.

Erfolgreich sind Teams also dann, wenn verschiedene fachliche, sachliche und menschliche Kompetenzen zusammenkommen. Es ist die bunte Vielfalt, die benötigt wird, um den Bedarf des Kunden zu verstehen und zu befriedigen. Starke Teams vereinen starke Persönlichkeiten. Es können alle ein bisschen was von allem. Sie haben gelernt, systemisch zu denken und zu handeln.

Kniff für den Meister: Erfolgreich sind Teams, wenn

  • jeder effizient und weitesgehend selbständig arbeiten kann.
  • regelmäßig Rahmenbedingungen daraufhin geprüft werden, welche Abläufe die Zusammenarbeit des Teams untereinander und mit den Kunden stören oder hindern. Und diese sukzessive behoben werden.
  • der soziale Zusammenhalt des Teams regelmäßig gefördert und gepflegt wird.

Der Wert eines Teams steigt, wenn alle Beteiligten all ihre fachlichen, sachlichen und menschlichen Kompetenzen einbringen können. Den richtigen Kunden, ich nenne sie die Wunschkunden, ist dies etwas wert. Aus der zwischenmenschlichen Beziehung der eigenen Leute untereinander und mit dem Kunden entsteht Wertschöpfung von der alle gut leben können.

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In Firmen, in denen der Chef entscheidet, herrschen vermutlich folgende Denkmuster:

  • … nur er hat den Überblick und kennt die Zusammenhänge.
  • … ihm gehört ja alles, also hat er auch das Recht dazu.
  • … er zahlt es ja.
  • … ich arbeite hier ja nur, alles andere ist mir egal.

In Wirklichkeit ist es allerdings so, dass schon heute die Macht eines Chef sehr begrenzt ist — bezieht Du es auf einen konstruktiven Umgang mit Spannungen und Problemen. Häufig kommst Du als Chef zu spät, weißt zu wenig, wirst instrumentalisiert und darfst dann die Entscheidungen treffen, vor denen sich Mitarbeiter nur all zu gerne drücken.

Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft fordern von allen Verantwortung. Die veränderte Grundhaltung zur Firma bedeutet, dass Führung Entscheidungsprozesse moderiert und Kollegen dabei hilft, Verbesserungen schneller umzusetzen. Führung entsteht aus dem Verständnis, dass Dich verantwortliche und motivierte Mitarbeiter fordern sowie anspornen — und nicht umgekehrt.

Willst Du konstruktive Entscheidungsprozesse lerne drei Ebenen von Führung zu unterscheiden:

  • Entscheiden auf Arbeitsebene
  • Entscheiden auf Führungs- und Prozess-Ebene und
  • Entscheiden auf strategischer Ebene

Entscheiden auf Arbeitsebene

Jeder von uns trifft tagtäglich eine Vielzahl an Entscheidungen:

  • Welche Aufgaben gehe ich als erstes an? (Prioritäten setzen, Zeit und Energie sinnvoll einteilen)
  • Welche Information gebe ich an Kollegen und Chef wann und wie weiter?
  • Was antworte ich dem Kunden auf seine Frage?
  • Welche Fragen stelle ich meinem Kunden?
  • Wann, wofür und wie hole ich mir Unterstützung von Kollegen / dem Chef?

Wie wir entscheiden wird geprägt von unserer Grundhaltung, von unserem Menschenbild und unseren Werten. Wir handeln, was uns unter den gegebenen Rahmenbedingungen Sinn macht. Und das ist sehr individuell.

In Firmen mit Zukunft übernehmen alle Mitarbeiter die Verantwortung für ihre Entscheidungen. Sie haben gelernt, souverän mit anderen Menschen umzugehen und ihre Aufgaben mit Freude zu erfüllen. Ihre soziale Kompetenz stärkt Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie pflegen einen gesunden Abstand zu ihrer Arbeit und können mit sich selbst kritisch und reflektiert umgehen. Sie wissen, wie sie sich Informationen erschließen. Sie verknüpfen, vertiefen ihr Fachwissen. Sie prüfen es und wenden es im Handlungszusammenhang an. Mit etwas Unbekanntem, Unvorhergesehenen und der Dynamik in Ihrer Umwelt gehen sie gekonnt und möglichst angstfrei um.

Kniff für den Meister: Zufriedene Mitarbeiter kennen ihren eigenen Wert. Sie treffen selbstbewusst Entscheidungen, in dem sie andere konsultativ an ihren Entscheidungen teilhaben lassen und ihren Kollegen so zuarbeiten, dass diese wiederum in ihrem Tun erfolgreich sein können.

Entscheiden auf Führungs- und Struktur-Ebene

Liegt der Fokus der Entscheidung auf der Arbeitsebene beim Einzelnen, betreffen Entscheidungen hinsichtlich Führung und Struktur eine Gruppe von Mitarbeitern. Ziel der Beschlüsse ist es, Abläufe so zu gestalten, dass jeder Mitwirkende beziehungsweise ein Team handlungsfähig ist und bleibt — und Hemmnisse und Störungen abzubauen, die dies verhindern.

Die Kunst der Abstimmung liegt darin, möglichst schnell zu erkennen, wann aus einem Einzelfall ein Regelfall geworden ist. Dann beherzt, das Thema in der Gruppe anzusprechen und konstruktiv eine Lösung für das Problem herbeizuführen. Anschließend gilt es, den Entschluss auszuprobieren und gegebenenfalls zu justieren, falls er mittel- bis langfristig nicht zum gewünschten Erfolg beiträgt.

Kniff für den Meister: Erfolgreiche Teams klären zunächst, in welchen Punkten sie sich einig sind und treffen beherzt eine Entscheidung. Anschließend schauen sie sich die Punkte genauer an, in denen sie sich nicht einig sind. Mittels Integrationsentscheid und / oder Konsententscheid nähern sie sich schrittweise der Problemlösung an.

Unternehmensdemokratie ist nicht gleichbedeutend mit Mehrheitsentscheid und endlosen Diskussionen ohne Ergebnis. Vielmehr eröffnet Konsent pragmatische und kreative Lösungswege. Das Ziel ist dabei, Einwände zu erarbeiten und diese Schritt für Schritt zu lösen, bis das Vorhaben umsetzbar wird. Kann in einer Sitzung das Problem nicht abschließend gelöst werden, haben doch alle dabei gelernt und Ihr seid auf dem Weg zur Lösung weitergekommen.

Zugegeben, Konsensieren und Integrationsentscheide erfordern eine gewisse kommunikative Kompetenz des gesamten Teams. Jedoch lassen sich diese mit geeigneten Moderations-Methoden (z. B. Dialog) stärken und schnell erlernen. Diese Form der Moderation erfordert Übung und ein wenig Mut, die Dinge mal anders zu machen. Das Beste: Du kannst in Deinem direkten Umfeld ohne Vorbedingungen damit anfangen.

Entscheiden auf strategischer Ebene

Entscheidungen auf strategischer Ebene führen zu Konsequenzen für Eure Firma als System. Das können kleine Alltagsentscheidungen sein, wie beispielsweise dass ihr alle Aufträge, die an Euch herangetragen werden, annehmt — oder aber sie kritisch an von Euch festgelegten Kriterien prüft. Bis hin zu großen Entscheidungen wie beispielsweise die Regelung der Unternehmensnachfolge oder auch die Entscheidung über eine Kooperation mit einem potenziellen Partner.

Strategische Entscheidungen fallen im Tun und im Nicht-Tun. Wir können nicht nicht-entscheiden. In dynamischem und komplexem Umfeld bedeuten sie Navigation auf Sicht mit einer gehörigen Portion professioneller Intuition – auf allen Ebenen der Firma.

Kniff für den Meister: Gute strategische Entscheidungen

  • werden unter Zuhilfenahme von kognitiven wie intuitiven Fähigkeiten getroffen.
  • beziehen alle Mitarbeiter in die Entscheidung ein. Beschlüsse werden miteinander getroffen und umgesetzt sowie die Konsequenzen gemeinsam getragen.
  • sind allen so transparent wie möglich. Das schafft Vertrauen in und die Chance darauf, die unternehmerische Wette zu gewinnen, die man zusammen eingegangen ist.

Für gute strategische Entscheidungen ist es wichtig, achtsam mit dem Grad der Sinnkopplung im Firmenalltag umzugehen. Verfolgen wir noch unseren Gemeinsinn? Stimmt das Spannungsverhältnis von sinngekoppelten und nicht sinngekoppelten Menschen in der Firma? Wer ist entkoppelt? Warum? Was braucht es, damit die Person wieder sinnkoppeln kann?

Darüber hinaus braucht es geeignete Messgrößen, die uns als Firma Gradmesser dafür sind, ob wir uns unserem Ziel nähern. Welche Kennzahlen nutzen wir, um zu wissen, dass die Entwicklung gut ist? Woran merken wir, dass etwas schief läuft? In welcher Toleranz sollte sich die Verbesserung abzeichnen?

Bei Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft sind alle Beteiligten stets in der Lage, die Konsequenzen ihres Handelns im Rahmen eines selbst definierten Zeitabschnitts möglichst gut abzuschätzen. So verlieren sie im Tagesgeschäft nicht den Blick für’s “Große Ganze”. Dies fördert die Leistungsbereitschaft. Entscheidend ist dabei, dass die Firma auch Krisenzeiten mit vereinten Kräften meistert.

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Impulse & News zu Führen & Struktur in KMU

Woanders: Interview mit Roland Dürre über FAHRRADkultur und aktive Mobilität

10.01.2017 | Fortbewegung mit Muskelkraft, auch als Langsamverkehr bezeichnet, rückt den Menschen im urbanen Verkehr wieder in den Mittelpunkt. Nachdem seit den Wirtschaftswunder-Zeiten das Auto politisch gefördert wurde, besinnen sich Aktivisten auf Bewährtes. Ich verbinde mit Laufen und Radfahren nicht nur aufgrund von Feinstaub-Belastung der Großstädte sondern vor allem aus humanistischen Gründen eine Steigerung der Lebensqualität für alle Menschen. In Anbetracht schwindender Ölreserven sind FAHRRADkultur und Fußverkehr zudem eine sinnvolle Maßnahme in Sachen Nachhaltigkeit.

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Brauchen unsere Firmen Demokratie oder kluge Diktatoren?

29.09.2016 | In Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft ist das Einbeziehen von Mitarbeitern der Schlüssel zum Erfolg. Er verspricht Sinn für die Arbeit. Er steht für Motivation und Identifikation mit der Firma. Was als Wundermittel daher kommt, straft die Praxis oftmals Lügen. Entweder kommt die Beteiligung über die Befragung nicht hinaus oder die Umsetzungskraft verebbt in Endlos-Debatten. Behalten die Kritiker von Unternehmensdemokratie Recht? Ich sprach mit Gebhard Borck, wie viel Diktatur selbstgesteuerte Firmen heute und zukünftig brauchen, wollen sie der Dynamik und Komplexität des Alltags begegnen.

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Selbstorganisation im Mittelstand: Wie verändern sich die Rollen des Chefs und der Mitarbeiter?

01.03.2016 | "Sobald eine Firma einen gewissen Grad an Komplexität überschreitet, ist sie langfristig nicht überlebensfähig, wenn sie extrem enge Handlungsspielräume für ihre Mitarbeiter festzurrt und versucht, mit klugen Führungskräften den Markt zu meistern, Kunden zu begeistern und Zukunftstrends zu erkennen. Ich halte daher klassische Management-Methoden für uns nicht für passend." so Stephan Heiler zu seinen Motiven für den Veränderungsprozess. Als Geschäftsführer eines mittelständischen Handwerksbetriebs nutzte er den Generationenwechsel, um seine Firma zukunftsrobust aufzustellen.

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Blogerbsen 2015: Statistisches rund um meine Internet-Präsenzen

02.01.2016 | Excellisten und administrativer Kleinkram - im Tagesgeschäft halte ich diese Form der Fleißarbeit stets so gering wie möglich. In der Regel binden sie viel Zeit. Es liegt in der Natur der Sache, dass sie lediglich Rückschau bleiben. Als Soll-Ist-Vergleiche eignen sie sich meines Erachtens auch nicht für gute unternehmerische Wetten. Denn von der Vergangenheit kann man nun mal nicht auf die Zukunft schließen. Dafür hängen Ergebnisse einfach von zu vielen unberechenbaren Faktoren ab. Entscheidungen gilt es, vorausschauend und mit Mut in die Tat umzusetzen. Und so ist meine wertvolle Zeit...

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Fünfzehn Mal: 2015 war ein großartiges Jahr \o/

31.12.2015 | Ist das wirklich schon wieder der letzte Tag anno MMXV?! Meine große Neugier, mein Tatendrang, mein schier unerschöpflicher Ideenreichtum, meine Freude an der Begegnung und dem gemeinsamen Wirken mit Gleichgesinnten, mein Wandelmut wie auch der ein oder andere glückliche Zufall - das alles hat mir heuer unglaublich viele Hummeln im A...llerwertesten beschert. So bin ich beinahe irritiert, wo denn die letzten 365 Tage geblieben sind. Kann es sein, dass es gerade die Intensität, mit der man das Leben lebt, ist, das es genial einfach und einfach genial macht?! Eine subjektive Reflexion.

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Unternehmensdemokratie - Lösung oder neuster Kniff des Kapitalismus?

21.12.2015 | Im Gespräch zu Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft taucht wiederkehrend die Frage auf: Lohnt sich das? Egal ob es sich dabei um Demokratisierung, Wetten statt Planen, Führen mit Sinn, Wandelmut und / oder Zukunftsrobustheit handelt – im Grunde fragt unser Gegenüber: Bringt das (mehr) Geld? Im Erarbeiten der Sketchnote für die Lesart „Die Macht der Manager - Mitbestimmung oder Autokratie in Unternehmen?" vom 27. 10. 2015 beschäftigte uns vor allem die Haltung, die hinter diesem Anspruch steht. Was also ist Unternehmenserfolg?

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REDAXO-Tag in Frankfurt - Das nehme ich aus dem BarCamp mit

01.11.2015 | Gestern fand im "Museum für angewandte Kunst" in Frankfurt am Main der REDAXO-Tag statt. Es ist das verbindlich unverbindliche Treffen der Entwickler- und Anwender-Community rund um das OpenSource Content Management System REDAXO. Also ein lockerer Austausch zur Programmierung des schlanken CMS und die Personalisierung in Form von AddOns, Modulen, Templates... Das Ganze lief ab im BarCamp-Stil, also mit Sessions aus der Community für die Community. Dazu kamen die Infos vom yakamara-Kernteam zum Release REX 5.0 sowie die Abstimmung hinsichtlich der Weiterentwicklung in und mit der Community.

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Alle Macht für niemand :: Veranstaltungstipps

12.10.2015 | Unter dem Titel "Alle Macht für niemand - Aufbruch der Unternehmensdemokraten" veröffentlichte Dr. Andreas Zeuch, Impulsgeber unserer Initiative, im September sein neuestes Buch. Er fasst darin nicht nur den aktuellen Stand der Wissenschaft kompakt zusammen und setzt ihn in ein Bezugsystem - er bietet zahlreiche Praxisbeispiele aus unterschiedlichsten Unternehmen. Seine wohl wichtigste Erkenntnis: "Methoden gibt es wie Sand am Meer und sie wurden immer wieder, auch in neuen Büchern, ausführlich dargestellt. Deshalb geht es [...] weniger um die Rezepturen der Methoden und Instrumente, ...

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Wetten statt Planen - ThinkTalk bei new&able mit Gebhard Borck

16.07.2015 | "Prognosen sind schwierig. Besonders, wenn sie die Zukunft betreffen." So hat es Karl Valentin seinerzeit vorausgesagt. Was uns im Leben zumeist schon selbstverständlich ist, scheint im Unternehmensalltag noch nicht angekommen zu sein. Auch heute ist in der Mehrzahl der Firmen das Verhältnis zwischen Planung und Zukunft ein zentrales Thema, das viele Kräfte bindet. Was wäre jedoch, wenn wir unsere Haltung zu Unsicherheit und Ungewissheit ändern? Der Zukunft ihren Schrecken nähmen und uns wandelmutig zeigten? Dagmar-Woyde Koehler und ihr Team luden zu einem inspirierenden Gespräch ein.

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Das Prinzip der Grundbedürfnisse - interpretiert von Dexina

25.06.2015 | Mensch sein und Raum zum Gestalten - hier gelten die Prinzipien des Humanismus. “Das Warum ist die entscheidende Frage, um den richtigen Weg zu finden.” sagt Stefan Schneider. Er ist mein Gastgeber und führt mich in die Welt der mittelständischen Firma aus Böblingen ein. Wir sprechen über "Stockwerkkultur" mit Zeit-, Erfolgs- und Leistungsdruck. Wir tauschen uns aus vor allem über Vertrauensarbeit, die optimale Kombination aus Effizienz und Effektivität, Autarkie und Wohlbefinden von Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft. Eine Welt, in der das Wort "HomeOffice" eine ganz neue Bedeutung findet.

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Blogperlen: Im Gespräch mit Stephan List

22.06.2015 | Neulich plauderte ich mit Stephan List über Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft. Er fragte mich, wie ich zum Thema gekommen bin und nach meiner Motivation. Wir sprachen über Wertschätzung bei der Arbeit und Gehspräche als besondere Methode des Dialogs. Wir wägten BarCamps im Spannungsfeld von Konferenzen und Open Space ab - wo mögliche Trends und Entwicklungen liegen. Dabei ging es gleichfalls um die Kunst des Gastgebens und was das mit Führen zu tun hat. Es wäre natürlich kein ToolBlog-Podcast, wenn wir nicht auch über Tipps & Tricks & Werkzeuge meiner täglichen Arbeit gesprochen hätten...

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Ich bin jetzt Premium-Kundin der NSA. Und jetzt alle!

12.06.2015 | Gegen illegale Massenüberwachung durch NSA & Co. hilft nur eins: Ein simpler Trick. Wir erzeugen mit Online-Aktionen falsche Datenspuren. Je mehr wir sind, desto effizienter. Der neue Volkssport gegen Überwachung heißt Akkurater Widerstand. Dahinter stehen Michael Bukowski, Anna Maria Mintsi-Scholze, Frederik Bordfeld und Ingo Stock. Sie sind das Startup für Grundrechte, das ich hiermit unterstütze. Mit wenigen Klicks streuen wir Sand ins Getriebe der Datenkraken und bringen Unschärfe in unsere Profile. Das macht Spaß, ist dabei völlig legal und noch dazu einfach. Machst Du auch mit?

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Erfolg steht nicht am Ende einer linearen Entwicklung

10.06.2015 | "Wir denken. Wir handeln kreativ. So verändern wir uns. So verändern wir ein Unternehmen. So formen wir das Umfeld, in dem wir leben. Jeder von uns hat dieses Wissen. Es ist unsere Fähigkeit, schöpferisch tätig zu sein. Alles, das wir brauchen, ist eine achtsame Wahrnehmung. Niemand benötigt dafür Werkzeuge, wir selbst sind das Werkzeug." Daniela Röcker über die Herausforderungen der Digitalen Transformation. Anhand von vier "Stellschrauben" erläutert sie Erfolgskonzepte für die Zukunftsrobustheit kleiner und mittelständischer Firmen: Digitalisierung, Automation, Augenhöhe und Wertschätzung.

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Kein Crowdfunding ohne Social Media - Sketchnotes #MBSMN

10.06.2015 | "Wenn Du bereit bist, viel zu geben - bekommst Du so viel zurück." Für mich eine der Kernaussagen von Sven Franke im Rahmen der Social Media Night heute Abend im Mercedes Museum Stuttgart. Als einer der Fünf des Kernteams AUGENHÖHE hat er federführend die Social Media-Aktivitäten einer der erfolgreichsten Crowdfunding-Aktionen aus Deutschland 2014/15 verantwortet. Es ist dem Quintett nicht nur gelungen, "Buzz" in den Medien zu erzeugen - sie haben es geschafft, ihre Anhänger in Bewegung zu versetzen. Aus Fans wurden Markenbotschafter mit eigenen Aktionen und Ideen. Meine Sketchnote zur MBSMN.

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Ein Mix aus Kultur und Infrastruktur: Räume für eine neue Arbeitswelt

03.06.2015 | Mit GenY strömt eine Generation an die Arbeitsplätze, die mehr Wert auf offene Arbeitsräume, Flipcharts, stattys und frisches Obst legt als auf das Eckbüro und die eigene Sekretärin. So hält die digitale Transformation schleichend - aber unaufhaltsam - Einzug in den Firmenalltag. Immer mehr Menschen wollen E-Mails auf das private Smartphone synchronisieren und mit ihrem Laptop gern auch mal von der Cafeteria oder dem sonnigen Innenhof aus arbeiten. Statt Großraumbüro sind Coworking und Open Space auch für KMU gefragt. Franka Ellen Wittek über Dos und Don’ts für eine bessere Arbeitsatmosphäre.

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Ticken wir eigentlich noch richtig? Wie wir den Wettlauf gegen die Uhr (wieder) gewinnen können.

20.05.2015 | Im Grunde brauchen wir keine Uhr am Handgelenk. Wir sind ohnehin ständig von Zeitmaschinen umgeben. Zeit ist Geld. Beide takten unser Leben. Sie sind großartig - und unbarmherzig. Etwas, das unbeherrschbar scheint. Nicht für ungefähr gibt es zahlreiche Ratgeber in Sachen Zeitmanagement und Geld verdienen. Wir sind persönlich gefangen. Heute entscheidet Technik in Mikrosekunden über Gewinner und Verlierer. Messen wir Lebenszeit mit der Uhr oder besser in Bruttonationalglück? Geht es um schneller, höher, weiter? Oder geht es doch um die alles entscheidende Frage nach dem Sinn unseres Lebens?

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Regionaltreffen Nachhaltigkeit Stuttgart: Arbeiten auf Augenhöhe

15.04.2015 | Wollen wir mit nachhaltiger Entwicklung wirksam werden, sind wir mit hoher Komplexität konfrontiert. Denn die drei Elemente Ökonomie-Ökologie-Soziales sind eng miteinander verknüpft und vielschichtig. Erfolgreich zu sein fordert ein Querdenken zwischen den Disziplinen. Wir brauchen die Vielfalt der Ideen und neue Bündnisse der Beteiligten. Wir treffen uns am Montag, den 18. Mai 2015, um uns über unsere Erfahrungen auszutauschen. Anhand konkreter (Film)Beispiele diskutieren wir, worauf es ankommt. Der Abend steht unter dem Motto "Arbeiten auf Augenhöhe - Unternehmenskultur mit Mehrwert".

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Wann ist Mobbing wirklich Mobbing? Sinnkopplung praktisch anwenden

25.03.2015 | Fertig! Nach langem Nachdenken, Tippen, Korrigieren ist endlich der Brief an die Kunden startklar. Ich bin zufrieden. Jetzt gilt es, alles an den Versand zu übergeben. An wen soll das Mailing gesendet werden? Für wen ist das Angebot relevant? Wer profitiert von unseren neuen Produkten und Leistungen am meisten? Wann ist der optimale Zeitpunkt? Mit meinem Bündel an Informationen gehe ich zum Kollegen. Er lehnt das Schreiben ab. Schon wieder! Verdammt, das war doch auch die letzten beiden Male so. Warum sabotiert er immer meine Arbeit! Hat der was gegen mich? Ein Praxisbeispiel zu Sinnkopplung.

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Kooperieren & Kollaborieren auf Augenhöhe - Auftakt zur cowork2015

19.03.2015 | Wann ist Kooperation sinnvoller als es allein zu tun? Wie arbeite ich so Hand in Hand, dass die Partner Freude am Arbeiten leben können und unternehmerisch davon profitieren? Wie stelle ich Augenhöhe für alle Beteiligten her? Wie führe ich ohne formelle Macht? Wie gehe ich mit schwierigen Situationen um und meistere Krisen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns im Rahmen des WorldCafés am 27. März 2015. Es ist zugleich Auftakt zur Cowork2015 - der Unkonferenz für Wissensarbeiter unterschiedlichster Disziplinen aus ganz Europa. Wir sind zu Gast im neu gegründeten Startup Campus Stuttgart.

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Großwetterlage Führungskultur in Deutschland

01.11.2014 | Was die Pioniere neuer Unternehmenskultur intuitiv spüren, ist nun durch die Studie von Prof. Dr. Peter Kruse mit Zahlen belegt: "Die kulturellen Kraftfelder von heute bestimmen die Realitäten von morgen. Die Ergebnisse der Interviews zeigen unmissverständlich, dass die Führungskultur in Deutschland bereits auf dem besten Wege zu einem Paradigmenwechsel ist." Thomas Sattelberger ergänzt: "Entscheidungsfähigkeit und Macht werden zunehmend auf Teams oder Projektgruppen verlagert. Der einzelne kluge Kopf wird Teil von Kooperationsnetzen." Zehn Kernaussagen zu "guter Führung" und Handlungsfelder.

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Praxis: Projekte jenseits und diesseits von ProjektManagement

07.10.2014 | Für erfolgreiche Projekte in Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft braucht es Lebendigkeit, Menschlichkeit und Management. Unsere Kunden definieren den Nutzen des Vorhabens und sind letztlich diejenigen, die uns kontrollieren. Am Engpass und unseren Stärken orientiert, dienen uns diese Informationen im Projekt-Fortschritt als Referenzpunkte und systemische Abgrenzung. Zu diesen Punkten orientieren wir uns und legen so die Basis für unternehmerischen Erfolg. Damit wir den Nutzen nicht aus den Augen verlieren, bedienen wir uns Werkzeugen und Methoden, die uns helfen, das Vorhaben zu steuern.

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Blogperlen opus 1: Woanders, Lieblinks & Netzfundstücke

30.09.2014 | ... rund um die Themen Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft, FAHRRADkultur, Walk to Talk und sonst so Interessantes für Wissensarbeiter. Heute mit einem Ratgeber von kmu4family, Unternehmer-Erfolg-Geschichten, Projekten und Praxis, Podcasts, Nachhaltigkeit, schöne neue Arbeitswelt, Wikipedia, Vertrieb, Verdrießliches in Sachen Gender plus Vorurteilen und Stereotypen.

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Systemisch Denken, Identifizieren, gemeinsam Handeln

26.05.2014 | Als Gemeinwohl-Unternehmerin und Wissensarbeiterin beschäftige ich mich mit der Frage, wie die Lebens- und Arbeitsbedingungen im deutschsprachigen Raum verbessert werden können. An welchen Faktoren erkenne ich Veränderungen? Erhöht sich die Lebensqualität? Sinkt sie? Ich werde aktiv in den Bereichen, die ich beeinflussen kann. Und natürlich denke ich darüber nach, wie ich Menschen so für das Thema begeistern kann, dass sie nicht nur gemeinsam mit mir diskutieren - sondern sich lebhaft einbringen. Hier meine drei wichtigsten Führungsprinzipien zu Lebens- und Arbeitswelten mit Zukunft.

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Wertverträge – Wertorientierte Angebote in fünf Schritten

06.05.2014 | Wie erstelle ich Angebote, die meinem Wert entsprechen? Dies ist eine zentrale Frage in unserer alltäglichen Arbeit. Sie hat mit Transparenz, mit Wertschätzung, mit Nutzen-Argumentation, mit Geisteshaltung und natürlich auch mit Messbarkeit zu tun. Der Wert bemisst sich also nicht nur nach objektiven, sondern auch nach subjektiven Kriterien. Er unterliegt Veränderungen, denn er ist abhängig vom Grad der Sinnkopplung der Beteiligten und vom Kontext, in dem er betrachtet wird. Eine pragmatische Anleitung für Wissensarbeiter und ihre Kunden für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen.

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Arbeitswelten: Es lebe die Vielfalt

25.02.2014 | Gleichberechtigung gilt als selbstverständlich und ist im Gesetz verankert. Teams aus Frauen und Männern arbeiten erfolgreicher. Sie erzielen obendrein höhere Gewinne. Wie kommt es dann, dass in den Führungsetagen deutscher Konzerne nur vier Prozent Frauen das Wirtschaftsleben mitbestimmen? Was braucht es, um Familienfreundlichkeit als eine am Menschen orientierte Unternehmenskultur zu fördern? Freie Wahl für beide Geschlechter und eine Kultur des Vertrauens sind wichtige Grundelemente auf die sich Arbeitszeitmodelle und Kooperation bauen lassen. Dann brauchen wir auch kein Regelwerk.

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Arbeitswelten: Unter‘s Volk mit Bus und Bahn

18.02.2014 | Nirgends lernen Führungskräfte mehr als beim Mischen unter’s Volk. Bewaffnet mit Kaffee und Bretzel wird allmorgendlich der neueste Klatsch und Tratsch ausgetauscht. Nirgendwo erfahren wir so viel in so kurzer Zeit aus anderen Abteilungen, über Kollegen und Kunden wie beim Feierabendplausch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Oder beim gemeinsamen Pendeln mit dem Fahrrad. Selbst für Introvertierte lohnt sich jede autofreie Tour. Zurück an der Basis eignet sich jede Fahrt ideal für Produktstudien. Ob Mode oder Technik, in Bus und Tram oder mit dem Einspurigen kann man bestens beobachten, was gerade in ist.

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Der Ironie-Effekt – wie wir uns ungewollt mental sabotieren

11.02.2014 | Perfektionisten haben es schon schwer. Vorausschauend bemühen sie sich nach Leibeskräften, Fehler zu vermeiden. Sie denken an alle Risiken und Schwierigkeiten. Nur um festzustellen, dass genau die Missgeschicke und unglückseligen Ereignisse eingetreten sind, die sie unbedingt zu verhindern trachten. Da hilft nur eins: Entspannen! Vertrauen und mit viel Mut das Beste hoffen - und plötzlich werden aus Pedanten liebenswerte Menschen. Ich wünsche mir Fehlertoleranz und Freude am Scheitern. Aus Fehlern werden wir klug. Und das wäre ein Segen für zahlreiche Unternehmen.

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Arbeitswelten: Frühaufsteher und Nachtschwärmer

04.02.2014 | Morgenmenschen haben es leichter. Als Nachteule steht man schnell im Ruf, langsamer und weniger kompetent zu sein. Der „frühe Vogel“ entspricht eher unserem Ideal eines fleißigen, disziplinierten und leistungsfähigen Menschen. Doch so ganz stimmt das eben nicht. Es kommt weniger auf die Uhrzeit oder Dauer des persönlichen Einsatzes an, sondern auf die Fähigkeit zu individuellen Höchstleistungen während der Arbeitszeit. Zu viele Menschen kämpfen gegen ihre innere Uhr. Wir hätten also alle etwas davon, hergebrachte Vorurteile abzuwerfen und Arbeitswelten an menschliche Bedürfnisse anzupassen.

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Unser Nachtleben: Das machen wir im Schlaf

01.02.2014 | Auf den ersten Blick scheint ein schlafender Mensch kein reizvoller Forschungsgegenstand zu sein. Seit Hans Berger das Elektroenzephalogramm erfand, interessieren sich Wissenschaftler jedoch zunehmend für unser Nachtleben. Sie schauen mittels bildgebenden Verfahren in unsere Köpfe. So entdeckten sie, dass uns erst gesunder Schlaf zu denen macht, die wir sind: mit unseren Erfahrungen, Gefühlen, Werten und Fähigkeiten. Am Abend über einem Buch einzuschlafen, ist dabei ratsamer als in die Flimmerkiste zu glotzen. Dann erübrigt sich auch die Schlaftablette und übermäßiges Kaffeetrinken.

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Gut ist uns nicht gut genug. Warum eigentlich?

18.01.2014 | Wir wollen die Besten. Eine alltägliche Anforderung für alle, die ein Team zusammenstellen. Aber wie erkennt man die fähigsten Kandidaten für das Projekt oder gar den festen Job? Vor allem, wenn sich jede/r heute an Eliten messen lassen muss? Wie wäre es zur Abwechslung mal mit gutem Mittelmaß? Mittelmaß hat ja nichts mit Mittelmäßigkeit zu tun, sondern mit der statistischen Normalverteilung. Ein begabter Projektleiter erreicht gemeinsam mit seinen Leuten mehr als genervte Kollegen unter einem genialen Kopf, dem es an emotionaler Intelligenz fehlt.

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Blogging 4 charity und Corporate Social Responsibility

23.12.2013 | Darf man Geschenke weiterschenken? Ja! Man darf. Vor allem, wenn es für einen noblen Zweck ist. Stets auf der Suche nach Erfolgsbeispielen für Corporate Social Responsibility bin ich Anfang Dezember auf die Aktion „Blogging 4 Charity“ von Bonprix aufmerksam geworden. Der Anbieter für Mode lobt 50 Euro für jeden Blogbeitrag aus. Das Geld wird direkt nach Weihnachten gespendet. Die Blogger wählen, in wessen Topf der Beitrag fällt: Das Kinder-Hospiz „Sternenbrücke“ in Hamburg oder die Gehörlosen-Schule „bonhelp“ in Indien. Bonprix ist eine Kampagne ohne großen Rummel mit viel Wirkung gelungen.

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Wissen ist Verantwortung - für mich, für andere, für die Natur.

20.10.2013 | Aus Wissen kann ich handeln. Oder Dinge unterlassen. Die für mich wertvollste Erkenntnis der letzten Jahre ist, dass ich frei bin in meinem Tun. Zugegeben, es ist ein schwerer, teils schmerzhafter und langer Prozess, mir eigener Wünsche bewusst zu werden. Weil es Mut kostet, mich meinen Gefühlen und Gedanken offen zu stellen. Wir sehnen uns danach, geliebt zu werden. Am liebsten natürlich von allen. Handle ich selbst-bestimmt, weht der Wind auch mal von vorn. Doch ich kann es nicht jedem recht machen. Um so wichtiger erscheint mir, mir treu und loyal gegenüber zu sein.

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Management-Innovationen: Sinnkopplung (Einführung)

03.10.2013 | Eine der zentralen Fragen von Entscheidern ist der Umgang mit Sinn. Knüpft ein Mensch an etwas so an, dass von diesem Moment an sein Handeln und Denken richtungsweisend beeinflusst ist, so spricht man von Sinnkopplung. Kann ich als Führungskraft diese Richtung beeinflussen? Wenn ja wie? Augenblicke der Sinnkopplung sind gefühlsbestimmt und finden immer wiederkehrend bewusst und unbewusst statt. Im Folgenden werde ich den Begriff abgrenzen zu beruflicher (Sinn-)Erfüllung, emotionaler Verbundenheit und Identifikation. Ich beschreibe die Formen der Sinnkopplung und gebe praktische Tipps.

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Zwölf Tipps für ein umweltfreundliches Büro

14.06.2013 | Ausgedruckte E-Mails und Protokolle. Besprechungsnotizen, Gedankenskizzen, Post its. Dazu die tägliche Post aus Briefen, Rechnungen, Werbung, Fachzeitschriften, Tageszeitung und Publikationen. Im Büro führt das schnell zu Chaos. Selbst wenn wir Ordnung halten - Papierstapel kosten nicht nur Zeit und Aufmerksamkeit sondern auch viel Geld. Ein Grund mehr, sich mit dem Konzept des papierlosen, nachhaltigen Büros auseinanderzusetzen. Mit dem Wettbewerb "Büro & Umwelt" ruft B.A.U.M. dazu auf, mit kleinen Änderungen viel zu bewirken. Noch bis zum 30. Juni 2013 können sich Unternehmen bewerben.

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Warum ich musiziere und was ich dabei über Führen lerne / opus 1

19.05.2013 | Musik ist mir Ventil für Frust genauso wie Verstärker für Freude. Sie kann mich beruhigen, trösten und fröhlich stimmen. So verrückt es klingt, die Volkstümliche Hitparade macht mich aggressiv. Ich bevorzuge Klassik, Romantik, Impressionismus oder Expressionismus, Jazz, Son oder Salsa, Rock, Soul, Soundtracks von Filmen. Musik ist so vielseitig. Sie ist mal laut, mal leise. Sie atmet. Sie beschleunigt oder entschleunigt. Sie passt sich meinen Wünschen und Sehnsüchten an. Sie gibt. Sie fordert. Mit ihr lerne ich viel über das Führen.

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RFID-based Automotive Network - Filmische Dokumentation RAN

12.12.2012 | Sie gilt als eine Königsklasse der Logistik: Die Automobilindustrie. 2012 wurden rund 60 Mio. PKW individuell auf Kundenwunsch gefertigt. Das sind ca. 165.000 Fahrzeuge pro Tag. Bedingt durch die zunehmende Variantenvielfalt und die Konzentration der Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen, ergibt sich eine Aufteilung der Wertschöpfung auf eine Vielzahl von Werken. Um der steigenden Komplexität in diesen Produktions- und Logistiknetzen begegnen zu können, wurde im Januar 2010 das Forschungsprojekt „RAN – RFID-based Automotive Network“ins Leben gerufen. (Filmische Dokumentation von madiko)

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