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Nachhaltig Investieren, Bauen, Betreiben - Consense 2014

07.07.2014 – Lang erprobter, erfolgreicher Konzepte zum Trotz ist das Bauwesen mit Architektur, Infrastruktur und Interieur in puncto Nachhaltigkeit noch immer hart umkämpft. Die Pioniere werden von konventionellen Anbietern ausgelacht. Als Exoten der Branche haben sie also nicht nur mit einer hohen Komplexität ihrer Entscheidungen zu kämpfen, sondern müssen sich auch ein dickes Fell in der zwischenmenschlichen Kommunikation zulegen und brauchen einen langen Atem. Um so schöner ist es, auf der Messe Menschen zu treffen, die mit Mut und Herzblut nach ihren Lösungen suchen und mit viel Energie umsetzen.

In ihrer Einladung rief das Veranstaltungsteam der Messe Stuttgart zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen, DGNB, auf “Treffen Sie die Vordenker! Die Consense ist der wichtigste Branchentreff für nachhaltiges Bauen, Investieren und Betreiben, denn sie bringt die führenden Köpfe zusammen. Das gemeinsame Angebot von Fachmesse und Kongress macht die Consense zur branchenübergreifenden Wissensplattform. Unternehmen präsentieren die neuesten Werkstoffe, Produkte und Bausysteme. Experten diskutieren aktuelle Fragen. Drei neue Themenforen bringen den Kongress auf die Messe: Hier wird praxisnahes Fachwissen für Messe- und Kongressbesucher vermittelt.” (Quelle: Messe Consense Stuttgart 2014)

Als Wiederkehrerin von den beiden letzten Consense hatte ich mir in diesem Jahr keinen konkreten Messeplan zusammengestellt. Obschon es einen ausgezeichneten Service zum Netzwerken von Handwerk International (Connect Europe) gibt, den ich sehr empfehlen kann. Bewusst unvoreingenommen wollte ich erspüren und vor Ort erfahren. Wo liegen die Trends? Was sticht mir ins (Kamera)Auge? Mit welchen Menschen komme ich ins Gespräch? Was bleibt bei mir hängen nach dem Messebesuch? Welche Kontakte knüpfen sich und was kann sich daraus entwickeln?

Ich hatte mit dieser offenen Vorgehensweise bereits auf meinem ersten Besuch der Consense 2011 sehr gute Erfahrungen gemacht. Seinerzeit gesellten sich Fabienne Daul (damals Alfred Kiess GmbH), mein Geschäftspartner Bertram Witz (ibw) und ich zusammen und redeten miteinander. Wir wussten vorab nicht, wohin uns das Gespräch führt und welcher Nutzen sich für einen oder alle von uns ergeben wird.

Heraus gekommen war seinerzeit nicht nur eine spannende Kooperation zu “Raumkonzepte & Interieur für passive Raumkühlung”, sondern auch die gemeinsame Projektstudie am Beispiel Neubau KIESS Innenausbau, Stuttgart, die sogar die Aufmerksamkeit von Leonardo (Wissenschaftsradio des WDR4) gewann. Unseren ersten Prototyp stellten wir dann auf der letzten Consense 2012 vor. Mit Stolz habe ich ihn auch in diesem Jahr auf dem Gemeinschaftsstand von Handwerk International wieder entdeckt:

Mit dieser positiven Erfahrung im Hinterkopf begab ich mich also auf Entdeckertour.

Als Mitveranstalter bot die DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) einen Marktplatz für ihre Mitglieder, der sehr intensiv für bilaterale und individuelle Gespräche in kleinen Gruppen genutzt wurde.

Den Rahmen der Consense fassten in den Ecken der zentralen Messehalle die vier Foren “Bauen” – präsentiert von der Architektenkammer Baden-Württemberg AKBW, “Betreiben” – präsentiert von der GEFMA German Facility Management Association, “Investieren” und “Praxis” unter anderem mit interessanten Produkt- und Projektbeispielen der Aussteller.

Bauwerke und Interieur sind der Rahmen, in dem wir uns täglich aufhalten. Sie sind das Füllhorn für Wohlbefinden, für Unternehmenskultur und zugleich Lebens-/Arbeitswelten. Sie unterstützen und befördern – oder erschweren so unser Leben und Arbeiten.

Sehr spannend war für mich in diesem Zusammenhang das Gespräch mit Iris Rist von Hartmann-Thoma plan werk. Als Innenarchitektin ist sie jeden Tag aufs Neue mit der Hausforderung konfrontiert, Flächen effizient zu nutzen und gleichzeitig hohen Komfort und Flexibilität sinnvoll miteinander zu vereinen. Kluge Köpfe wünschen sich Freiraum zum Gestalten. Die Ingenieure von plan werk haben dies erkannt und stellen den Mensch in den Mittelpunkt.

Die zentrale Frage ist: Was braucht der Mensch, um effektiv in seiner Fläche arbeiten zu können? “Wir bauen um ihn herum. Dabei müssen wir flexibel planen, um den Veränderungen der Arbeitswelt auch in Zukunft gerecht werden zu können.” so Iris Rist. “Es gilt, Arbeitswelten zu schaffen, die dem Bedürfnis nach Bewegung, nach Ruhe und dem hohen Anspruch an Kommunikation Rechnung zu tragen. Akustik (A), Licht (O), Raumklima (K) sowie Energie- und Ressourcen-Effizienz erfordern fünf Dimensionen, will ich exzellente Bauvorhaben erfolgreich abschließen: Höhe, Breite, Tiefe plus Zeit und Kosten.”

Dabei nutzen die Architekten nicht nur neue Materialien und Ausstattung – sie widmen sich bewusst dem Recycling und Upcycling – auch auf ihrem Messestand:

Vom Re- und Upcycling ist der nächste Schritt das Nutzen natürlicher, nachwachsender Rohstoffe. Bereits auf dem CSR-Forum 2012 in Stuttgart hatte ich von einem Holz-Hochhaus erfahren. Auf der Consense lockten mich daher zwei außergewöhnliche Exponate auf den Messestand der Entwicklungsgesellschaft Nachhaltig Bauen aus Verden besonders an.

Sahrah Beyer (triconomy), ihr Mann Thomas Isselhard (Architekten für Nachhaltiges Bauen) arbeiten zusammen mit dem Bamboo Technology Network Europe unter anderem an Lösungen, wie Stahl mit Bambus ersetzt werden kann. So leisten sie nicht nur einen wertvollen Beitrag für Ressourcen-Effizienz, sondern gleichzeitig auch für die internationale Entwicklungszusammenarbeit.

Darüber hinaus engagieren sich die Pioniere in Sachen Baumaterialien für das Kompetenznetzwerk Nachhaltiges Bauen Verden. Aktuell entsteht an der Aller ein Neubau mit Büroflächen, Tagungs- und Besprechungsräumen, einer Ausstellungsfläche, einer Forschungs- und Schulungswerkstatt sowie einem Bio-Restaurant.

Das Besondere der Immobilie ist seine Konstruktion: Der mehrgeschossige Holzrahmenbau wird ausschließlich mit gepressten Strohballen gedämmt und mit Lehm verputzt. Ausgestattet mit innovativer Gebäudetechnik, z. B. einer Wandheizung, produziert der Bau mehr Energie als er verbraucht und erreicht so Plus-Energiestandard. Ein in Europa einzigartiges Bauwerk, das noch in diesem Jahr eingeweiht wird.

Apropos Energie: Einen sehr interessanten Erfahrungsaustausch hatte ich mit Matthias Horn (Frerichs Glas) – ebenfalls auf dem Gemeinschaftsstand des Norddeutschen Zentrums für Nachhaltiges Bauen. Wir waren uns einig, dass eine Glasfläche, beschichtet mit Edelmetallen und eingefasst mit einer Holz- (statt herkömmlich Aluminium)-Rahmenstruktur wirksam vor Sonneneinstrahlung und Lärm schützt. Dabei bleiben die Fenster geschlossen und effiziente Lüftungssysteme und Energieversorgung übernehmen den Ausgleich des Raumklimas.

Matthias und ich waren uns jedoch auch einig, dass uns so ein wesentliches Merkmal von Lebensqualität verloren geht – nämlich das Wahrnehmen der Natur durch ein geöffnetes Fenster. Aktuell duften vor meinem Bürofenster zum Beispiel herrlich die Linden. Wären meine Fenster geschlossen, würde ich dies nicht genießen können.

Wobei wir wieder feststellten, dass es per se kein “nachhaltig” geben kann. Es ist immer ein Abwägen von komplexen Alternativen und ein sich Annähern an ein Ideal. Dass sich die Arbeit der Bau-Ingenieure viel um den Menschen dreht, darin waren wir uns in allen Gesprächen einig.

So entspann sich auch beim Mittagessen ganz spontan (wir standen einfach zufällig am selben Stehtisch) ein spannender Erfahrungsaustausch mit Dennis Hetemann von Riedel Bau rund um die Frage, ob es sinnvoll ist, Bauprojekte mit der Schlüsselübergabe abzuschließen. Oder ob nicht auch die erste Phase der Nachbetrachtung (Zertifizierung und ggf. nötige Gewährleistung) ebenso mit zum Bauvorhaben gehört. Eine Aufgabe, die natürlich niemand gern erledigt, die jedoch entscheidend für den Erfolg in der Phase des Übergangs zum Betreiben des Gebäudes — also die Phase, in der ein zufriedener Kunde sehr gern das beauftragte Bau-Unternehmen weiter empfiehlt — ist.

Im Gespräch mit dem jungen Mann aus Schweinfurt stellte ich wieder fest, dass viele der Diskussionen, die wir im Rahmen der PM Camps führen, auch auf die Baubranche zutreffen:

  • Der Projekt-Manager als Jongleur zwischen zu vielen Projekten gleichzeitig,
  • der beständig steigende Erfolgsdruck – geprägt durch Zeit, Kosten, Qualität und eigenem Anspruch an Nachhaltigkeit,
  • froh zu sein, wenn der Schlüssel übergeben ist und man “endlich Zeit” für das nächste Projekt hat,
  • sich kaum am Erfolg des Teams freuen — geschweige denn, die von Nadja empfohlene Verschnaufpause in Zeiten der größten Hektik einlegen zu können.
  • Ja, und dass es allzu oft recht menschelt in den Bau-Projekten.

Auch in diesem Jahr hat sich offensichtlich an einem der Grundprobleme der Baubranche noch nicht viel verändert: Leider wird in der extrem auf Effizienz getrimmten konventionellen Bau-Branche kaum Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen und Nachhaltigkeit gelegt. Daher schneiden nachhaltig angelegte Bauvorhaben auf den ersten Blick bei Ausschreibungen vermeintlich schlechter ab. Im Pitch um den Auftrag bestimmt zu oft der Preis das Handeln. Kosten werden externalisiert oder bewusst ausgeklammert, um sie dann später doch – als Nachtrag – geltend zu machen.

In die Komplexität von Bau-Projekten mehr Transparenz hinein zu bringen und den Nutzen besser zu kommunizieren – darin liegt meiner Meinung nach ein hohes, noch nicht genutztes Potenzial. Es will den Pionieren noch nicht recht gelingen, ihre Alleinstellungsmerkmale rund um nachhaltiges Bauen und den mit ihrer Kompetenz und Grundhaltung verbundenen Nutzen ihren potenziellen Auftraggebern zu vermitteln.

Mein Pro-Tipp für alle, die sich endlich dem Preis-Kampf der Baubranche entziehen wollen: WERT-Verträge: Wertorientierte Angebote in fünf Schritten.

Gern stehe ich als strategische Beraterin in Sachen Preisgestaltung hin zu Wertverträgen zur Verfügung. Es ist mir ein Anliegen, denen Rückenwind zu geben, die sich für das Gemeinwohl einsetzen.

Die Stärke der Pioniere in Sachen nachhaltig Bauen-Investieren-Betreiben liegt darin, das große Ganze und das langfristig im Blick zu haben. Wir sind Generalisten mit Know-how auch für Details. So ist möglich, sich aus dem Preis- und Zeitdruck erfolgreich zu befreien. Ich plädiere vor allem dafür, alle Beteiligten frühzeitig in Bauvorhaben einzubeziehen, das gesamte Vorhaben zu umreißen, die Anteile des Einzelnen am Gesamtvorhaben zu klären und danach den Wert zu schätzen.

Entwickelt das Team (zukünftige Nutzer, Bauherr, Planer, Architekten, Handwerk und Hersteller, im Grunde auch Finanziers) gemeinsam das Vorhaben, können sie in der Umsetzung besser Hand in Hand arbeiten. In der Baubranche agieren noch zu viele Einzelkämpfer. Statt sich zu Kooperationen zusammenzuschließen und gemeinsam Projekte zu realisieren, kämpft die Branche vor allem unter- und miteinander.

Insofern freue ich mich besonders über die oben genannten Positiv-Beispiele. Davon kann es gern mehr geben – vor allem branchen-übergreifend. Ich werde meinen Beitrag im Rahmen meiner Initiative Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft leisten und das sinnvolle, interdisziplinäre Kooperieren weiter fördern.

Exzellenten Bauleitern gelingt genau dies: Sie sind gut vernetzt, kennen die Innovationen der Branche und können andere für ihre Ideen begeistern. Schauen wir uns also auch noch ein paar ausgewählte Akteure, die sich auf einzelne Komponenten und Lösungen im Bereich Bauen-Investieren-Betreiben spezialisiert haben, an:

Hugo Schmid, Regional Sales Manager der Interface Deutschland GmbH, nahm mich mit auf eine kleine Zeitreise durch die Entwicklung von Bodenbelag. Wo früher dicker Flor den Boden zierte, hat Interface ein Konzept entwickelt, das gleich auf vielfältige Weise nachhaltig ist. Rohstoff des Bodenbelages ist Öl. Nun ist dies als Ressource begrenzt und die Entwickler suchen nach Alternativen, die dem hohen Qualitätsanspruch des Hauses genügen. Eine der Maßnahmen war, den Materialbedarf drastisch zu optimieren:

Auf diese Weise können sie ein Produkt mit deutlich besseren CO2-Werten anbieten (Die Eisblöcke symbolisieren dabei den von Produkt zu Produkt verbesserten CO2-Emissionswert).

Individuell gestaltbar können Räume nach eigenen Wünschen an die Farb- und Formgestaltung realisiert werden. Zusätzlich fokussiert sich das Team um Firmengründer Ray Anderson darauf, Herstellung, Materialbedarf beim Auslegen sowie Recycling so ressourcenschonend wie möglich zu gestalten.

Interface hat sich auf eine Reise begeben “Mission Zero ist unser Versprechen, alle negativen Auswirkungen auf die Umwelt durch unser Unternehmen bis zum Jahr 2020 komplett zu vermeiden”. Leider war die Zeit mit Laura Cremer, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Interface, zu kurz, um intensiver über die Initiative zu sprechen. Ich hoffe auf eine Fortsetzung des sehr inspirierenden Gesprächs, unter anderem beim EnjoyWorkCamp im November in Stuttgart.

Ebenfalls mit Böden beschäftigt sich die Firma windmöller flooring Products aus Augustdorf. Angelockt hatte mich der Hinweis auf die Produktlinie “Purline Bio-Boden“. Die Firma bietet jedoch das gesamte Sortiment aus Laminat und elastischen Designboden für alle Zwecke und quasi in jedem Design.

Bei der Entwicklung legen sie einerseits viel Wert auf die Lebensqualität (strapazierfähige und gut zu reinigende Oberflächen, Trittschall- und Akustik-Schutz, ökologisch/gesundheitlich unbedenkliche Ausgangsmaterialien sowie Eignung für z. B. Fußboden-Heizungen). Aber auch an den Handwerker, der letztlich das Produkt in Bürolandschaften oder den privaten Wohnraum integriert, wird gedacht: schnelles, flexibles Verlegen. Material und Zeit sparen durch modulare Elemente.

Besonders ist mir am Stand jedoch noch etwas ganz anderes aufgefallen. Hier wurde zusammen gelacht. Im Gespräch mit dem Standteam stellte sich dann schnell heraus, dass das Zwischenmenschliche im Familienunternehmen einen besonderen Stellenwert genießt. Alle zwei Wochen gibt es frisches Obst und im Wechsel mobile Massagen. Beim gemeinsamen Sommerfest lernen sich Kollegen aller Abteilungen spielerisch kennen. Man DUzt sich und arbeitet Hand in Hand. Als Besucher war diese Herzlichkeit und das gegenseitige Vertrauen ganz deutlich zu spüren.

In direkter “Nachbarschaft” – zumindest auf der Consense – war das “Backstage” der Nimbus Group. Unter der Marke Nimbus entwickeln und fertigen die Minimalisten aus Stuttgart ein umfangreiches Programm an Serienleuchten für den Objekt- und Privatbereich. Sie setzen dabei fast ausschließlich auf die energieeffiziente LED.next Technologie.

Ihre Marke Rosso steht für hochflexible Beschattungs- und Raumgliederungssysteme mit hocheffizienten integrierten Akustiklösungen für Wohn- und Arbeitsbereiche. Geschickt verbinden die Stuttgarter puristisches Design mit technologischer Rafinesse. Sehr spannend, diese Andersmacher.

Ich gehöre nicht zu den Messe-Schnäpchen-Jägern. Wie sollte ich jedoch dieses Angebot ablehnen? Vielen herzlichen Dank für das goldige Kinderbuch von der Q Kuh 36.

Nach diesen vielen Eindrücken brauchte ich erst einmal Ruhe und frische Luft. Bei herrlichstem Sonnenschein pausierte ich auf den Sitzbänken über dem Parkaus des Messezentrums. Dabei fiel mir das Gespräch mit Melanie Brenner von der Messe-Stuttgart wieder ein. Ich saß nämlich direkt neben dem großen Solar-Feld. Die Veranstalter sorgen in Kooperation mit PE International für die klimaneutrale Durchführung der Consense.

Mittels Befragung werden die wichtigsten Zahlen rund um den ökologischen Fußabdruck (CO2- und Treibhausgas-Emissionen, Wahl der Verkehrsmittel, Druckkosten für Konferenzbroschüren, Energiekosten) ermittelt. Durch den Kauf von Emissions-Reduktionszertifikaten wird die Ökobilanz dann neutralisiert.

Für 2012 wurde auf Basis der Lebenszyklusanalyse ein Fußabdruck von 580 t CO2 ermittelt. Dabei schlägt vor allem die An- und Abreise der Teilnehmer und Besucher aus der ganzen Welt mit einem Anteil von 91 % zu Buche. Der geringe Anteil (5 %) der Treibhausgas-Emission für den lokalen Stromverbrauch ist eine Konsequenz der energetisch optimierten Gebäudetechnik der Messe Stuttgart.

Die Gutschriften der Emissionen für 2012 stammen aus den VER Gold Standard und CDM VCS Projekten Mare Manastir Wind Farm Project (Türkei) und dem Godawari Power und Ispat Limited WHR CDM CPP. (Quelle: Messe Stuttgart / PE International 2012 Studie “Consense 2012 – Ermittlung und Ausgleich des Carbon Footprints”)

Der Messe- / Kongresstag klang in lockerer, fröhlicher Atmosphäre aus.

Viele Aussteller und Besucher nutzen den Sommerabend, um sich informell bei leckerem Essen weiter auszutauschen.

Selbst an die Fußballfans war gedacht.

Mit dem Kopf voller Ideen fuhr ich knapp zwölf Stunden nach Betreten der Messehalle müde aber glücklich nach Hause. Ich bedanke mich bei meinen Gesprächspartnern und freue mich auf die Fortsetzung. Vor allem bin ich voller Vorfreude, das Veranstaltungskonzept gemeinsam mit Messe und DGNB weiterzuentwickeln. Zum einen, um wie oben geschrieben Kooperationen untereinander und über Branchengrenzen hinaus zu fördern, zum Zweiten um mindestens noch einen Bereich an Akteuren mit ins Boot zu holen. Denn was ich auf der gesamten Messe vergeblich gesucht habe, ist das Thema FAHRRADkultur und fahrradfreundliches Bauen sowie die potenziellen und die erfolgreichen Bauherren …

Die komplette Fotostory zu meinem Messe-Nachbericht findest Du unter Consense 2014 – Messe und Kongress für nachhaltiges Bauen-Investieren-Betreiben.



Creative Commons Lizenzvertrag

Dieser Messe-Nachbericht zur Consense 2014 (inklusive Fotos) von madiko ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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