madiko Zeitmaschine

Fünfzehn Mal: 2015 war ein großartiges Jahr \o/

31.12.2015 – Ist das wirklich schon wieder der letzte Tag anno MMXV?! Meine große Neugier, mein Tatendrang, mein schier unerschöpflicher Ideenreichtum, meine Freude an der Begegnung und dem gemeinsamen Wirken mit Gleichgesinnten, mein Wandelmut wie auch der ein oder andere glückliche Zufall - das alles hat mir heuer unglaublich viele Hummeln im A...llerwertesten beschert. So bin ich beinahe irritiert, wo denn die letzten 365 Tage geblieben sind. Kann es sein, dass es gerade die Intensität, mit der man das Leben lebt, ist, das es genial einfach und einfach genial macht?! Eine subjektive Reflexion.

Das größte Vorhaben?

2015 fokussierte ich mich darauf,

  • Klarheit in mein ganz individuelles System aus Werten, Haltung, Gedanken, Entscheiden und Umsetzen zu bringen.
  • aus den vielen Impulsen, Ideen und Lösungsansätzen, die ich in den vergangenen vier Dekaden gesammelt habe, mein eigenes (Welt)Bild weiterzuentwickeln – und es mir so zu erarbeiten, dass ich es (immer besser) anderen vermitteln kann.
  • wirtschaftliche Stabilität in mein Geschäftsmodell zu bringen. Dazu gehörte auch eine drei-monatige intensive Klausur zur Überarbeitung meiner Internet-Präsentation(en), vor allem jedoch Draufrumdenken in vielerlei Hinsicht und zahlreiche Gespräche mit (potenziellen) Partnern.
  • den Impulsgebern, Partnern und Mitstreitern unserer Unternehmung »EnjoyWork« eine exzellente Gastgeberin, herausfordernde Förderin und loyale Wegbegleiterin zu sein. Nicht zu vergessen: … den ersten Real-Experimenten Raum, Zeit, Energie und finanzielle Mittel zu geben.

Die meiste Zeit verbracht mit …?

… Menschen, die mir gut tun. Es waren Menschen, …

  • die mich inspirieren.
  • Kreativität in mir wecken.
  • mich kognitiv + intuitiv + körperlich herausfordern.
  • mir Mut machen, wenn er mich mal verlässt.
  • die ihre Fragen, Wünsche und Ideen mit mir teilen.
  • die mich in ihr Leben einladen und mich auf meiner Reise des Verstehens neugierig begleiten.

Ich danke Euch für schöne, herzliche, lustige, intensive Begegnungen in diesem Jahr. Ich fühle mich reich beschenkt und freue mich auf das, was dabei wirkt, sich bewegt und zur Ruhe kommt.


EnjoyWorkCamp 2015 – Moderation der Gruppe. CC-BY-ND Tilo Hensel Media / madiko

Die gefährlichste Unternehmung?

Wie auch 2014 war 2015 ein Drahtseil-Akt in wirtschaftlicher und damit emotionaler Hinsicht. Ich staune über mich selbst, wenn ich in den Momenten der Reflexion einen Schritt zurücktrete und erspüre, wie mutig es ist, meinen Werten, meiner Haltung und meinem Menschenbild treu zu bleiben – Entscheidungen und vor allem Handeln in ihren Dienst zu stellen.

Es ist unglaublich, was mit mir passiert, wenn ich so eindringlich vom Leben gerade in meiner Loyalität zu meinen Grundwerten und -überzeugungen geprüft werde. Konsequenz führt einerseits zu einer puristischen Klarheit, verblüffenden Lösungen (vor allem, wenn man ihnen Zeit und Raum zum Entstehen lässt), einem ungeahnten und neu entdeckten Urvertrauen in die Zukunft.

Gleichzeitig ist es ein enormer Kraftakt, der mich an den Rand der Existenz bringen kann. So gibt es da eine Stimme in mir, die das Universum darum bittet, es mir künftig etwas leichter zu machen. Allen Freunden, Fans und Unterstützern, die diese Stimme in diesem Jahr gehört haben – von Herzen Dank! Ohne Euch wäre mein Engagement nicht in dieser Form möglich gewesen.

Vorherrschendes Gefühl 2015?

So ist meine stärkste Emotion in diesem Jahr geprägt von dem Gefühl, kurz vor dem Durchbruch zu stehen. Die Anzeichen für die gute “Ernte des (Frei)Schaffens” waren heuer sehr konkret. Leider jedoch noch recht fragil und … irgendwie schüchtern. 2016 wird also mein Jahr!

Die teuerste Anschaffung?

Ich jubiliere und freue mich unbändig, dass meine Canon EOS Mark III samt 50mm-Objektiv heuer von meinem Besitz auch in mein Eigentum übergegangen ist. Sie kam sehr oft zum Einsatz und so ist in diesem Jahr mein Portefeuille an Foto-Storys und Reportagen weiter gewachsen. Und wenn Ihr wüsstet, was noch alles in meinem Fundus schlummert! #seufz

Das leckerste Essen?

… war vor allem das in Gesellschaft eingenommene. Danke insbesondere für die schönen Gespräche mit Genuss!

Das beeindruckendste Buch?

Ehrlich gesagt: Das ist gerade im Entstehen ;-)
Und so rufe ich Euch zu: bleibt neugierig!

Das schönste Open Air Event?

Das war der Moment, als ich mich beim Walk to Talk im Rahmen des EnjoyWorkCamps umschaute und das fröhliche Gemurmel der Ge(h)spräche hörte. Da ging mir das Herz auf. #hach


Walk to Talk im Rahmen des EnjoyWorkCamps 2015. Foto CC-BY-ND Tilo Hensel Media / madiko.

Das schönste Konzert?

Auch hierbei fällt mir spontan als Erstes die OpenStage vom EnjoyWorkCamp ein. Mehr als ein Konzert. Eher feine Kleinkunst auf Entdeckerkurs. Es macht mich stolz und fröhlich zu sehen, was hier entstehen und daraus über die Jahre wachsen kann.


Fabian Neidhardt auf der “Offenen Bühne” vom EnjoyWorkCamp 2015. Foto CC-BY-ND Tilo Hensel Media / madiko.

2015 zum ersten Mal getan?

Sketchnoting!!! Was für eine Entdeckung!

Wirklich genial ist vor allem der Prozess des Entstehens meiner Sketchnotes. Neu hinzu kommt der erweiterte Blick fürs Wesentliche. Das hört sich zunächst wie ein Widerspruch an: der Blick wird weiter, öffnet sich – um dann wie aus einer Adler-Perspektive präzise die wichtigsten Punkte zu erfassen. Sketchnoting bringt mich auf bezwingende Weise dazu, mir Zeit zum Draufrumdenken zu nehmen.

Das hat sich ganz besonders bei der letzten Sketchnote deutlich bemerkbar gemacht ;-)


CC-BY-ND madiko. Sketchnote “Die Macht der Manager – Autokratie oder Mitbestimmung” [Klick aufs Foto führt zum Artikel]

Gleichzeitig ist das Denken in Bildern eine Bereicherung. Ich entdecke, wie viel leichter es mir nun fällt, zum Kern zu kommen (à propos: da hilft auch Twittern). Es ist sehr hilfreich, ein eigenes Bild zu entwickeln – um es in der Kollaboration und Kooperation mit anderem in einem gesunden Abstand zur eigenen Kreation loslassen zu können und mich für die “Bilder”, die andere im Kopf haben, zu öffnen. Sehr faszinierend!

Was mich noch etwas irritiert ist, was mit meiner Wahrnehmung passiert (ist) seit ich mich dem Zeichnen widme:

  • Einerseits ist es genial, den Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft die lustigen Seiten abzugewinnen (besonders spaßig im gemeinsamen Draufrumdenken via EnjoyWork). Mich freut, dass ich es wohl in diesem Jahr geschafft habe, einen eigenen Stil zu entwickeln. Die Entwicklungsschritte sieht man ganz deutlich an meinen Comics. Bin mächtig gespannt, was damit über die Zeit noch passiert!
  • Andererseits sehe ich meine Umwelt nun viel schärfer und mit neuen Augen. Das hat Auswirkungen auf’s Fotografieren und Filmen. Auf die Wahrnehmung von Licht und Schatten (nicht zuletzt sogar im übertragenen Sinn). Auf mein Beobachten von Konturen, Struktur, Abläufen. Auf mein Gefühl für Räume, Menschen, Mimik, Gestik, Körpersprache. Schon vorher habe ich dies sehr stark beziehungsweise empathisch wahrgenommen. Dies ist noch intensiver geworden.

Es ist wie eine neue Tür zu professioneller Intuition. Ich betrete eine erweiterte Welt. Sie wirkt also noch größer. Das ist schon auch erfurchteinflößend, weil es ja “verarbeitet” werden muss. Aus ihr gibt es kein Zurück (wie der Austausch mit anderen bereits ergeben hat). Das ist verblüffend, bereichernd, und ja – eben noch gewöhnungsbedürftig. Was ja nichts Schlechtes sein muss, wie ich im Zusammenhang mit der Reflexion über das Wort wandelmutig gelernt habe.

2015 nach langer Zeit wieder getan?

Alles ist doppelt: Doppelkopfen! Sieht so aus, als hat sich eine Gruppe zusammengefunden, die es wie ich schätzt, einen lustigen Abend miteinander zu verbringen bei dem es bedeutender ist, zusammen eine gute Zeit zu verleben als um jeden Preis nach strikt vorgegebenen Regeln zu gewinnen (obschon ich die Neunen im Blatt doch vermisse *rüffel). Und die dem leckeren Essen und Trinken drumherum nicht abspricht. Sehr schön! ;-)

Die wichtigste Sache, die ich dieses Jahr gelernt habe?


“Die Welt verändern wir mit Fragen – nicht mit Antworten.” CC-BY-ND Franziska Köppe | madiko.

Die schönste Zeit verbracht mit …?

… den Menschen (siehe oben) und mich mit ihnen über die guten Fragen auszutauschen.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Für mich sind dies immer die Momente, in denen mich Menschen überraschen. Das gemeinsam herzlich und völlig frei Lachen. Die kleinen Dinge, die das Leben so wunderbar zur Schatzkiste werden lassen.

2015 war mit einem Wort…?

Großartig!


Bleib neugierig,

Mehr davon?

Dieser Artikel wurde verschlagwortet mit: Jahresrückblick, Arbeitswelten, Lebenswelten, Sinn, Vorhaben, Unternehmen, EnjoyWorkCamp, Geschäftsmodell, Unternehmertum, Selbständigkeit, Selbstwirksamkeit, Intuition, Fotos, Reportagen, Sketchnoting, Comics, draufrumdenken



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