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RFID-based Automotive Network - Filmische Dokumentation RAN

12.12.2012 – Sie gilt als eine Königsklasse der Logistik: Die Automobilindustrie. 2012 wurden rund 60 Mio. PKW individuell auf Kundenwunsch gefertigt. Das sind ca. 165.000 Fahrzeuge pro Tag. Bedingt durch die zunehmende Variantenvielfalt und die Konzentration der Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen, ergibt sich eine Aufteilung der Wertschöpfung auf eine Vielzahl von Werken. Um der steigenden Komplexität in diesen Produktions- und Logistiknetzen begegnen zu können, wurde im Januar 2010 das Forschungsprojekt „RAN – RFID-based Automotive Network“ins Leben gerufen. (Filmische Dokumentation von madiko)

Mit unserer filmischen Dokumentation zu RAN haben wir einem weiteren Projekt Sichtbarkeit gegeben, das von der branchenübergreifenden Zusammenarbeit lebt. Nur durch den offenen, vertrauensvollen Austausch entlang der Lieferkette der Automobilindustrie konnten wirtschaftliche und umweltfreundliche Lösungen entwickelt werden, um die Prozesse in der Automobilindustrie transparent und optimal zu steuern.

© madiko im Auftrag des RFID-based Automotive Network RAN und Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

RAN ist eines von 14 Projekten des Technologieprogramms „Autonomik – Autonome und simulationsbasierte Systeme für den Mittelstand” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI). Das RAN-Konsortium nutzt die Möglichkeiten der Radio Frequency Identification (RFID), um die hoch komplexen Produktions- und Logistikprozesse zu steuern. Automobilhersteller, Zulieferer, Logistikdienstleister, IT-Spezialisten und Wissenschaftler bündelten ihr Wissen, um Standards für eine unternehmensübergreifende, intelligente Materialfluss-Steuerung zu entwickeln.

Nach drei Jahren intensiver Forschungsarbeit können nun alle RAN-Mitglieder der Automotive-Prozesskette auftragsspezifische Daten über standardisierte Prozesse und Steuerungsszenarien untereinander austauschen. Die dadurch entstehende Transparenz ermöglicht eine bedarfsgerechte, optimierte und stabile Prozesskette für alle Akteure. Effiziente Logistik hilft jedoch nicht nur Kosten zu sparen, sondern spart auch Ressourcen und ist deshalb gut für die Umwelt.

Wir haben das RFID-based Automotive Network RAN im letzten Halbjahr bis zur Abschlusspräsentation begleitet und beraten. Das Ergebnis der Gespräche dokumentieren wir mit unserem Film. Besonders beeindruckt hat mich die pragmatische und offene Art, mit der das RAN-Team mit uns zusammengearbeitet hat. Ich bin gespannt, was sich daraus noch entwickeln kann.

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