Gemeinwohl-Ökonomie Hamburg - im Dialog mit der Politik

26.07.2013 – 88 Prozent der Bundesbürger wünschen eine „neue Wirtschaftsordnung“. So das Ergebnis einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung. Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung und Transparenz sind die fünf zentralen Werte der Gemeinwohl-Matrix. Immer mehr unternehmerisch denkende und handelnde Menschen fühlen sich angesprochen, an einer wirtschaftlich gerechteren Welt mitzuwirken und teilzuhaben. Die Hamburger Bundestagskandidaten stellen sich am 13.08.2013 den Fragen der Regionalgruppe Gemeinwohl-Ökonomie Hamburg.

„Alle wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl.“ gibt die Landesverfassung des Freistaates Bayern in Artikel 151 vor. In den übrigen Landesverfassungen stehen sehr ähnliche Formulierungen. „Bonum commune“: Gemeinwohl ist ein Begriff, den Thomas von Aquin prägte. In der christlichen Soziallehre spielt der Begriff eine zentrale Rolle.

Im Dezember 2012 gründete sich die Regionalgruppe “Gemeinwohl-Ökonomie Hamburg“, der bereits jetzt über 100 Unterstützer vorwiegend aus dem unternehmerischen Mittelstand angehören. Die Bewegung wurde von Mitgliedern von attac Österreich um Christian Felber gegründet und hat europaweit aktuell 1.283 Unternehmen als Unterstützer gefunden.

Anläßlich der bevorstehenden Bundestagswahl bietet die Podiumsdiskussion die Möglichkeit, die Positionen der Hamburger Kandidaten der Parteien zu den Themen der Gemeinwohl-Ökonomie kennenzulernen.

Akteure und Interessenten sind dazu herzlich eingeladen:

Dienstag, 13. August 2013, 19:30 Uhr
im Rudolf Steiner Haus
Mittelweg 11, 20148 Hamburg

Auf dem Podium stellen sich den Fragen

  • Johannes Kahrs, SPD
  • Jürgen Klimke, CDU
  • Dr. Anjes Tjarks, Bündnis 90 / Die Grünen
  • Dr. Najib Karim, FDP
  • Jan van Aken, Die Linke

Die Gesprächsleitung haben Gerd Lauermann und Professor Dr. Bernd Fittkau.

Weitere Informationen

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