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Aus der Werkstatt

KW 47 / 2022

veröffentlicht: 26.11.2022 · Franziska Köppe | madiko
aktualisiert: 30.11.2022 · Franziska Köppe | madiko

Aus der Werkstatt 2022

Die Themen der Woche: EnjoyWork, Domain-Management & Web-Hosting – Online-Markenschutz, ein alter Hut. LibreOffice Calc. Fediverse via Mastodon. zitatinte «Stufen». Eisberg voraus. EnjoyWork Plattensammlung.

Foto: Aus der Werkstatt 2022
[ 2022-01-01 Franziska Köppe | madiko ]

Es ist Samstag Vormittag. Die Sonne scheint ins Büro. Sie offenbart, dass ich eigentlich dringend Staub wischen sollte. Stattdessen rattert mir der Kopf. Ich setze mich also mit einer großen Tasse Kakao vor die Tastatur. Ordnung schaffen – nur eben im Oberstübchen. Ist auch wichtig.

Seit meinem letzten Bericht aus der Werkstatt vor zwei Wochen ist nicht viel in Sachen Projekte passiert. Ich kämpfe mit administrativen Aufgaben und Fragestellungen. Es sind Dinge, die mein System von außen bedrängen. Das dämpft meine Stimmung, weil ich dafür zu viel Zeit brauche – und weil ich mich fremdbestimmt darin fühle, auch wenn ich natürlich selbst entscheide, dem nachzugehen. So freue ich mich über kleinste Fortschritte. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen.

EnjoyWork

Zwischendrin und in den Randbereichen meiner Tage versuche ich, das ein oder andere auf den Weg zu bringen. Hier lobe ich mir mein KANBAN. Einfach eine der nächsten Kärtchen greifen und abarbeiten. Ich bemühe mich dabei, mich nicht zu verzetteln. Nicht zu viel parallel anfangen. Stattdessen eines nach dem anderen. Die Karten wähle ich danach aus, was ich in der mir zur Verfügung stehenden Zeit abschließen kann. Das hilft auch beim Reduzieren der kognitiven “Rüst-Zeiten”.

MOSAiC

So editierte ich unter anderem meinen Bericht zur Expedition der “Polastern”, den ich im Juli veröffentlicht hatte. Durch die umfassenden technischen Neuerungen im Backend hatte es die eingebetteten Filme zerschossen. Jetzt ist wieder alles so wie es soll. Ich bin weiterhin zufrieden mit dem Ergebnis. Wenn Du die Reportage noch nicht angeschaut hast – ich kann es nur empfehlen, sehr aufschlussreich:

MOSAiC Expedition 2019/20

Klimafolgenforschung ist eng verknüpft mit dem Polarkreis. Der Eisbär – stärkstes Raubtier der arktischen Nahrungskette – ist seit vielen Jahrzehnten trauriges Symbol für den Klimawandel. In keiner anderen Region der Welt sind der Wandel des Klimas und seine Folgen so deutlich spürbar wie am Nordpol.

Aktuelle Messungen ergaben, dass binnen 125 Jahren die durchschnittlichen Jahrestemperaturen um 10°C gestiegen sind. Mit dem schmelzenden Meereis wird eine Kette an weltweiten Ereignissen ausgelöst, die wir heute kaum vorhersagen können. Wir stehen vor einem unumkehrbaren Kipppunkt, der das (Über)Leben auf der Erde komplett verändern wird.

Umso erstaunlicher ist es, dass wir bis 2020 keine vollständigen Daten von diesem neuralgischen Punkt unseres Planeten hatten. Mit dem Eisbrecher-Forschungsschiff “Polarstern” brach im Herbst 2019 eine interdisziplinäre Forscher:innen-Gruppe aus der ganzen Welt in die Arktis auf, um diese Wissenslücke zu schließen.

Von ihnen erzähle ich Dir in dieser Reportage. Es ist eine Langstrecke. Du bist gewarnt ;-)

Weiterlesen via EnjoyWork

AddOn zum Daten visualisieren

Dasselbe gilt für die Programmierung des AddOns, das mir das Visualisieren von (großen) Daten ermöglichen soll. Schmale Zeitfenster sind wenig hilfreich. Bereits zwei Stunden am Stück reichen hingegen, um kleine Fortschritte zu erzielen. Richtig gut vorankommen werde ich jedoch erst, sobald ich die Prioritäten wieder voll darauf konzentrieren kann.

LeseLust

Ich lese mich weiter durch Franks Buch “Life Cycle”. Ich schaffe nur ein paar wenige Seiten pro Tag. Was keineswegs am Autor liegt, sondern an meiner vom Alltag verbleibenden Aufmerksamkeitsspanne bis ich über den Seiten einschlafe. Morgens sind meine Augen derzeit sehr müde. Ich trinke vermutlich zu wenig und die Luft hier ist zu trocken. Keine gute Kombination. Ich sollte mir wieder angewöhnen, nasse Handtücher über die Heizung zu legen. Von daher bleiben mir fürs Lese-Vergnügen nur die Abendstunden.

PodcastLiebe

Zum Aufwachen und in meinen Mittagspausen höre ich Podcasts. Besonders hörenswert fand ich die Gespräche von Nora und Rita (“Was denkst du denn”).

Passend zur Jahreszeit philosophieren sie über “Akte(n) der Menschlichkeit”. Mir wurde bewusst, dass wir als Gesellschaft die geplanten und die zufälligen Aufmerksamkeiten brauchen, mit denen wir der Not und Hilfsbedürftigkeit anderer begegnen. “Brauchen” darf hierbei gern interpretiert werden als benötigen oder auch im Sinne von Brauchtum.

Es geht interessanterweise gleichfalls darum, die eigene Geistesgegenwart für die Bedürfnisse anderer zu schulen und “Akte der Menschlichkeit” parat zu haben. Es geht darum, mich nicht über Mitmenschen zu ärgern, sondern um das Verhältnis aus Mitgefühl und Mitdenken. Ich denke, jede:r hat schon einmal erlebt, wie wohltuend eine gute Tat sein kann. Dabei darf ich gern im Altruismus egoistisch sein. Weltretten und Nächstenliebe gestalten mein Umfeld lebenswerter. Einer der schönsten Schneeball-Effekte unserer Gesellschaft.

Spannend war die Passage, in der Rita (Social-Media-abstinent) und Nora (Social Media-Nutzerin) darüber diskutieren, welche Rolle Narration für spontane Hilfestellungen spielt. Wie verändert sich der Akt der Tugend, wenn ich anschließend darüber in persönlichen Kreisen oder via Social Media berichte? Ist es gut, weil es anderen Lösungswege und eine alternative Perspektive auf die Wahrheit aufzeigen kann? Weil wir über Alltagsbegebenheiten gemeinschaftlich etwas übereinander und miteinander lernen? Mit “random acts of kindness” können wir auf eine als nervig wahrgenommene Situationen kontra-intuitiv reagieren. Das können wir einüben, um im entscheidenden Moment entspannt zu sein und handlungsfähig zu bleiben. Dem Ärger Gelassenheit und Hilfsbereitschaft entgegensetzen.

Wenn wir also darüber reden. Wenn wir teilen, was diese zufälligen Akte der Menschlichkeit in uns auslösen. Wenn wir diskutieren, wie wir die Situationen wahrnehmen und darauf reagieren. Brüsten wir uns und sonnen uns in Eigenlob? Oder ist es gar ein “random act” der Aufklärung und des Humanismus? Etwas, das durch unsere Erzählungen kultiviert wird und uns als Gleichgesinnte stärkt? Was erachten wir als selbstverständlich? Was ist erwähnenswert? Warum ist das so und nicht anders?

Mein Fazit nach der Folge: Wir sollten uns in jedem Fall als Gesellschaft nicht darauf verlassen, dass staatliche Institutionen die Sache mit der Wohlfahrt und Fürsorge in ausreichendem Maß übernehmen. Menschlichkeit lässt sich nicht über den Markt regeln. Da ist einiges im Argen und da ist einiges Wunderbares auch in herausfordernden Zeiten wie diesen – was die beiden konstruktiv betrachten.

Aktuell höre ich eine “Was denkst Du denn?”-Folge aus dem Archiv “Zappeln im Netz der Sprache”. Rita und Nora betrachten, wie sich Sprache und Wirklichkeit wechselseitig gestalten. Sie hinterfragen den Glaubenssatz “Sprache schafft Realität”. Ich finde die gegenseitigen Abhängigkeiten, die Verbindungen, das Verschlüsseln und Entschlüsseln spannend. Freue mich schon auf Morgen früh. Dann geht es weiter mit dem Kapitel Sprache, Macht und Machterhalt.

Domain-Management
& Web-Hosting

Seit 2009 nutze ich den Hosting-Service von Domain Factory (DF) – zunächst mittelbar über einen Reseller. Im Januar 2013, als mein Portfolio und die Komplexität meiner Web-Präsenzen wuchs, zog ich direkt zu DF um. Seinerzeit hatte ich mir diesen Anbieter ausgesucht, weil es eine der ersten Firmen aus Deutschland war, die klimaneutrales Web-Hosting anboten. Im Einklang von Wort und Tat sein, das war mir schon zu meiner Unternehmensgründung wichtig. Positive Bewertungen und Empfehlungen aus der REDAXO-Community stärkten mein Vertrauen in den gut etablierten Mittelständler aus Bayern.

Pläne durchkreuzt

Leider ist das lange her. Im Oktober 2013 verkauften Sara Marburg und Jochen Tuchbreiter das Unternehmen an Host Europe. Das war jedoch nur der Anfang der Konsolidierung. Seit April 2017 gehört Host Europe und damit auch Domain Factory dem US-Konzern GoDaddy. Seither steht es mit dem Service von Jahr zu Jahr schlechter. Mal ganz abgesehen davon, dass sich mein wunderbarer Plan, europäische Infrastruktur zu nutzen und damit die Souveränität von Europa in der Welt zu unterstützen, Stück für Stück in Luft auflöste.

Inzwischen ist das Hosting via DF ein Glücksspiel ohne Aussicht auf Besserung. Wiederholt Datenlecks, häufige Serverausfälle, Datenverarbeitung in der Ukraine, extrem hohe Preise und schlechte Unternehmenskommunikation – jedes für sich hoch riskant und nicht zukunftsrobust. Die REDAXO-Community rät mittlerweile aktiv von DF ab. Mein Ausharren dort ist nicht mehr länger zu rechtfertigen. Mir wird das Ganze zu heiß.

Hetzner oder GN2

Also sitze ich hier und grüble über meiner Entscheidung für den Server-Umzug. Zwei Anbieter habe ich in die engere Wahl genommen: Hetzner und GN2. Beides deutsche Unternehmen mit gutem Ruf. Beide setzen sich für Umweltschutz, zirkuläres Wirtschaften und Energie-Effizienz ein. Beides Firmen, die die sozialen Aspekte ihrer gesellschaftlichen Wirkung als Unternehmen im Auge haben.

Hetzner zählt mit 239 Mitarbeitenden und mehreren hunderttausend Servern in Deutschland, Finnland und den USA zu den größten Web-Hostern und Rechenzentren-Betreibern in Europa. Das sechs-köpfige GN2-Team ist ein geschätzter Partner der REDAXO-Community mit Expertise als Hoster, Agentur und Coworking-Space.

Um mir ein Angebot einholen und meine Entscheidung abwägen zu können, stelle ich gerade mein Anforderungsprofil inklusive Zukünfte-Prognose zusammen. Mit dem Aufbau der Community via EnjoyWork sowie den geplanten Reportagen, Fachbeiträgen, Forschungsdaten wächst der Anspruch ans Hosting. Datensicherheit, Zuverlässigkeit und Vertrauen in den Partner sind mir daher wichtig. Sie sind mir wichtiger als der Preis. Zumal so ein Server-Umzug viel Arbeit mit sich bringt. Ich denke, sowohl Hetzner als auch GN2 erfüllen das, was madiko und EnjoyWork brauchen.

Momentan neige ich zu GN2, weil persönlicher und kleiner. Und weil ich Rüdiger Nitzsche über die letzte Dekade schätzen lernte. Mir scheint, das beruht auf Gegenseitigkeit. Wieder ein Punkt, wo sich Mitarbeiten in einer Open Source Community bezahlt macht – ohne dass man Geld ausgegeben hat…

Online-Markenschutz
– ein alter Hut

Beim Zusammenstellen meines Anforderungsprofils musste ich schlucken. Neben den monatlichen Gebühren fürs Managed Hosting (derzeit 17,63 Euro netto) zahle ich die Registrar-Gebühren für die Domains. Da mein Portfolio historisch gewachsen ist, verstreut sich alles übers Jahr. Jetzt rechnete ich alles zusammen und bin erblasst. Zwar sortiere ich regelmäßig Web-Adressen aus, doch blieben nach aktuellem Stand knapp 650 EUR allein für Domain-Gebühren. Insgesamt also mehr als 850 EUR – nur dafür, dass ich im Internet und damit “meinem Markt” präsent bin. Ok, das ist meine einzige Werbefläche. Andere geben für klassische und Online-Werbung oder den Besuch von (Netzwerk-)Veranstaltungen weitaus mehr Geld aus. Für mich Solistin und Gründerin von EnjoyWork ist der Invest dennoch zu hoch.

Also grübelte ich über der Liste. Welche Domains gebe ich auf, um das Portfolio weiter zu reduzieren? Es fiel mir schwer und ich fragte mich warum? Dabei wurde mir bewusst, dass ich einem alten Marketing-Grundsatz begegne. Entstanden ist er zu Zeiten, als es nur die heute als generischen Top-Level-Domains (gTLDs) bezeichneten Adressen gab: .com, .org, . biz, .info, .net, .pro usw. Die Älteren von uns erinnern sich. Zudem gibt es die Länderkürzel (.de, .at, .ch usw.). Ich bin intensiv geschult in integrierter Kommunikation. Dazu gehört der Offline- und Online-Markenschutz. Es war also immer Grundregel von mir, dass ich Alias-Domains – anfangs sogar noch die ein oder andere “Verschreiber-Adresse”– sowie die wichtigsten Länder-Kürzel buchte.

Außer bei madiko.de. Das ist mir trotz mehrfacher Versuche nie gelungen. Lange war die Domain verwaist. Dann nutzte sie sie eine Künstlerin. Gerade sah ich, dass es wieder einen 404-Server-Fehler gibt – was mich vermuten lässt, dass die Domain erneut in der Schwebe ist. Ich habe mich daran gewöhnt. Allein, dass die ganze Sache zuweilen zu seltsamen Kunden-Begebenheiten führt, bleibt ein Thema. Zumindest, bis die Leute merken, dass sie mir an irgendwas_at_madiko.de schrieben. Dann lachen wir und alles ist wieder gut.

Über diese grundlegenden Markenschutz-Gedanken hinaus buchte ich eine ganze Reihe “generische” Domains, meine Themen betreffend. Das sind zumeist die Domains, die ich in der Vergangenheit wieder kündigte. Dieser Ansatz entspringt den – inzwischen ebenfalls veralteten – Suchmaschinen-Optimierer-Grundsätzen. Also dem Glauben daran, dass wenn Suchbegriff und Domain-Name inklusive Inhalt der Seite eine hohe Übereinstimmung aufweisen, man im Suchmaschinen-Ranking nach oben rutscht und so mehr Sichtbarkeit erhält. Idealerweise verlinken sich die einzelnen Web-Instanzen untereinander. Querverweise wurden von Google Search ebenfalls lange belohnt, was zu obskuren Link-Baiting*-Angeboten führt. Viele Marketer nutzen dieses Konzept heute vor allem, indem sie “Landing-Pages” – auf einer Seite zusammengestellte Informationen für eine ausgewählte Nutzerschaft, hübsch aufbereitet und zum Kauf einladend – zusammenstellen und dann von dort auf Ihre detaillierten Angebote im E-Business-Portal verweisen. Ich denke, noch vor wenigen Jahren war das auch erfolgreich. Inzwischen habe ich da meine Zweifel, ob das nicht ebenfalls Schlangenöl ist, das uns die selbsternannten “SEO-Experten” teuer verkaufen wollen.

[ * ] Angebote, die Nutzer:innen für aggressive Verkaufsportale ködern sollen.

Domain-Management
heute und zukünftig

Mit dem Einführen der neuen Top-Level-Domains – seit Oktober 2013 sind mehr als 1.000 Domain-Endungen freigeschaltet worden – ist das ein Fass ohne Boden. Ein paar schlechte Erfahrungen, bei denen ich leider beobachten durfte, wie mühsam von Freiberuflern aufgebaute Angebote von macht- und profit-hungrigen Konkurrenten kopiert und ausgebeutet wurden, ließen mich sehr lange an diesen Grundsätzen festhalten. Es ging mir um den Service, dass Nutzerinnen leicht zu merkende Domains haben. Es ging mir um den Schutz meiner Marke. Und darum, Nachahmern die Arbeit zu erschweren.

Das alles führte so weit, dass ich eigene Internetseiten anlegte und zum Beispiel WalkToTalk und FAHRRADkultur auslagerte. Das auf diesen kleinen Web-Präsenzen zusammengefasste, reduzierte Angebot sollte es Interessierten erleichtern, an uns sinnzukoppeln. Über sinnstiftende Querverweise sollte sich der Raum zu unserem komplexen Netzwerk öffnen. Das stelle ich nun in Frage. Mit all dem, was ich hier versuche zu leisten, macht das immer weniger Sinn. Zu groß ist die Gefahr, mich zu verzetteln und mit Oberflächlichkeiten zu beschäftigen. Ich werde also auch hier kräftig ausmisten und die Domains entsprechend auslaufen lassen.

In meine Sorge, an Sichtbarkeit zu verlieren, mischt sich Zuversicht, zukünftig eine qualitativ hochwertigere “Verfügbarkeit” für meine Themen rund um zirkuläres Wertschöpfen etablieren zu können. Nämlich eine, die nicht von administrativen Pflichtübungen geprägt ist, sondern von wissenswerten Inhalten. In weiser Voraussicht habe ich die technische Basis schon. Ich nutze die Multi-Domain-Funktionalität von REDAXO. Insofern sollte ich die verstreuten Inhalte gut reintegrieren können. Am aufwändigsten wird wohl die Denkarbeit, was Strukturen und Prozesse anbelangt. Und dann natürlich die Fleißarbeiten, alles redaktionell umzusetzen und abzurunden im neuen Konzept. Das sind ja doch stets Aufgabenpakete, die sich durch ihre Kleinteiligkeit zumeist als überraschend arbeitsintensiv erweisen.

Ein weiterer Punkt, den ich in diesem Zusammenhang auf dem Schirm haben muss, sind die Firmen-Einträge und Social Media Accounts. Ich habe einen riesigen Batzen Altlasten, den ich nach und nach reduziere. Als Gründerin und in der Aufbauphase von EnjoyWork war ich fleißig. Ich erhoffte mir hohe Sichtbarkeit. Inzwischen weiß ich: Da sind so viel vergebliche Liebesmüh und verschenkte Zeit begraben. Weil der Rückbau jedoch ebenso Zeit frisst, schiebe ich das momentan vor mir her. Pro Monat prüfe, aktualisiere oder lösche ich 1-3 dieser Accounts. In drei bis fünf Jahren bin ich auf diese Weise auch irgendwann mal mit meiner Liste durch. ¯\_(ツ)_/¯

LibreOffice Calc

Die Übersicht inklusive Kalkulation meines Domain-Managements legte ich in LibreOffice Calc an. Obwohl die Benutzer-Oberfläche sehr nah an Microsoft Excel herankommt, gab es lange zwei Punkte, die ich nicht zustande brachte. Zwei Automatismen, die ich händisch (zum Teil wiederholt) abarbeite seit ich meine Office-Programme auf Open Source umstellte. Da ich Digitalisierung vor allem dort einsetze, wo sie mir die Arbeit erleichtert, war das nervig.

Bevor ich aufwändig Listen per Hand pflege, ging ich also noch einmal auf die Suche nach einer Lösung. Bei Christian Rehrmann fand ich sie. Er bietet via Toptorials eine ganze Reihe von LibreOffice Calc-Mini-Kurse. Neben meinen beiden akuten Problemen fand ich weitere Anregungen zur Arbeitserleichterung. Ich nahm mir die Zeit, das direkt mitzulernen:

Chris erklärt freundlich anhand von Praxisbeispielen. An der ein oder anderen Stelle ist es mir zu kleinteilig. Für Anfänger:innen sollte das jedoch alles wichtig und im Tutorial enthalten sein. Unsereiner spult kurz 10 Sekunden vor [ l drücken ] oder nimmt’s als Auffrischung des eigenen Wissens. Zuweilen entdecke ich dadurch kleine Abkürzungen. Jemandem beim Arbeiten über die Schulter zu schauen, hat mir noch nie geschadet.

Fediverse via Mastodon

So langsam groove ich mich im Fediverse ein. Vor allem bin ich froh, dass es mir besser gelingt, mich nicht reinziehen zu lassen. Um den gesunden Abstand zu wahren, braucht es Konzentration und bewusstes Wahrnehmen. Die alten Verhaltensmuster sind stark. Da hilft nur Disziplin. Es fällt mir jedoch schon leichter. Wenn ich im Fediversum surfe, freue ich mich vor allem über meine bunte Startseite.

Vielfalt der Stimmen

Ich vernetze mich zurzeit vor allem mit Europäer:innen aus Wissenschaft, Technik, Medizin, Kunst und Kultur. Zum Thema Arbeitswelten und Wirtschafts-Themen folge ich deutlich restriktiver nur den geschätzten Geschäftsfreund:innen und Partner:innen. Mir scheint, dass die Community der zirkulären Wirtschaft und die Social Innovateur:innen nach und nach im Fediverse eintrudeln. Das ist schön.

Erleichtert stelle ich fest, dass ich gut loslassen kann. So lasse ich die ganze “New Work”-Bubble in Twitter zurück. Ich nutze die Chance, Profile kritisch zu prüfen und Kontakt-Punkte zu reduzieren. Ich muss nicht mehr alles auf dem Schirm behalten. Zumal ich feststelle, dass sich in den letzten Jahren wenig Neuerungen ergeben haben. Wie auch, wenn sie ihre Grundannahmen zur Wirtschaft(sordnung) nie in Frage stellen?

Beim Erkunden des Fediverse fällt mir auf, wie abwechslungsreich und farbenfroh die Beiträge auf meiner Startseite sind. Die Algorithmen der Tech-Konzerne aus dem Silicon Valley bevorzugen ja stets nord-amerikanische Accounts. Das fällt im Fediverse zu meiner großen Erleichterung weg. Evident wird ein Kaleidoskop an interessanten Menschen aus Europa. Und auch Fedinaut:innen aus Japan, Australien, Südafrika und Süd-Amerika werden sichtbar(er).

Was ich mir noch wünschen würde, wären Handwerker:innen und Arbeiter:innen. Die sind wohl mit anderem beschäftigt als mit dem Aufsetzen neuer Social Media Accounts. Kürzlich entdeckte ich den ersten Augen-Optiker. Ich sehe das als gutes Vorzeichen, dass diese Gruppe ebenfalls ins Fediverse findet.

Entlastung durch Filter

Ein wichtiger Schritt war, mir Filter einzurichten. Ich betreibe das recht exzessiv und legte 15 Gruppen mit bis zu 16 Suchbegriffen an:

  • Aktionen aus meinem Netzwerk (Bierfahrt und MeisterKonfus sind jetzt nicht so interessant für mich)
  • Fernseh-Sendungen & Talk-Shows (Lanz, Anne Will, Tatort usw.)
  • FIFA / Fußball (von Qatar bis HaHoHe ist da alles mögliche dabei)
  • Krank Wirtschaften (NFT usw.)
  • Kunst (PixelArt – ich mags einfach nicht und da gibt’s gerade ‘ne Schwemme)
  • Motorisierte Gewalt (alles von Unfällen bis Verkehrstote)
  • Öffentliche Debatten (Letzte Generation – die Debatte ist nicht zielführend, vor allem bringt sie nichts Konstruktives hervor)
  • Parteien (alle, die mich nicht interessieren – via Social Media in der Regel ohnehin die Aufreger-Themen)
  • Querdenker
  • Silicon Valley Gedöns (alles von Amazon bis Elon Musk)
  • Twitter (besonders praktisch ist es, “RT @” auszublenden – die Social Bots für Crosspostings.)
  • USA (Hashtags zum Wahlkampf und Dösbaddel wie Trump)

Es war viel Arbeit, das aufzubauen. Zumal es leider momentan nicht möglich ist, die Filter zu ex- und importieren. Doch die zwei Stunden (für meine drei Accounts) lohnten sich.

Darüber hinaus schalte ich Leute konsequent stumm (auf Zeit, wirkt einseitig) oder blocke (dauerhaft, wirkt beidseitig) ihre Accounts, deren Mitteilungen ich nicht sehen möchte. Praktisch ist, das ich damit gezielt auch die Boosts der Fan-Boys und -girls dieser Accounts auf stumm schalte. Für manche Fedinaut:innen empfiehlt sich zudem, die ReTröts auszuschalten. Dann verbleiben ihre ureigenen Beiträge. Gerade bei Künstler:innen oder Wissenschaftler:innen ist das zuweilen ratsam.

Ergebnis: Meine Startseite und die Hashtag-Spalte werden entschlackt. Die Ladezeit verlängert sich um ein-zwei Sekunden. Das ist ok. Denn ich habe von nun an deutlich weniger “Doom Scrolling”. Das entlastet mich kognitiv wie zeitlich. Nach dem Einrichten der Filter brauchst Du zirka 24 Stunden Geduld, bis sie über alle Geräte und Apps hinweg zuverlässig wirken. Sind die Server überlastet, kann es ebenfalls zu Verzögerungen kommen. Mir scheint, dass sie erst später von der Applikation nachgeladen werden.

Am besten funktionieren die Filter übrigens in der nativen Mastodon-Web-App. Dort habe ich mir meine Filter eingerichtet. Ich stellte sie so ein, dass die ausgesiebten Meldungen ausgeblendet werden. Dabei wird in der jeweiligen Timeline der Titel der Filter-Gruppe angezeigt. Ich kann entscheiden, ob ich die Meldung öffnen möchte. Das heißt, wenn mir Muster auffielen, könnte ich gezielt nachschauen, worüber die Community diskutiert. Fürs “normale” Arbeiten und im Alltag bleiben die Dinge übersichtlich(er).

SoapBox
– Open Source Mastodon-App

Als Tipp auf die Frage, ob man Tröts vorausplanen kann, wurde ich aufmerksam auf die quelloffene Mastodon-App “SoapBox” von Alex Gleason und Marcin Mikołajczak. Beim ersten Öffnen war ich völlig perplex. Anmutung und Bedienerführung sind eng an die native Twitter-Web-App angelehnt. Das erleichtert die Twitter-Migration. Gleichwohl sehe ich darin eine Gefahr: in alten Verhaltensmustern zu verharren. Ich teste weiter.

Eisberg voraus!

Neben all den wertvollen Informationen, die ich im Fediverse aufschnappe, begegnen mir zuweilen nette Spielereien. Joshua Tauberer – Software-Engineer und Daten-Analyst aus Washington, DC – entwickelte in seiner Freizeit Iceberger. Damit kann man Eisberge aller Art zeichnen. Sobald ich die Zeichnung schließe, berechnet die Software, wie der Eisberg im Wasser treibt. Eine Animation illustriert den Prozess des Drehens bis zum Ruhezustand.

Eisberg voraus! (Screenshot Iceberger von Joshua Tauberer). Bild: copy Joshua Tauberer (Zeichnung Franziska Köppe | madiko)

Eisberg voraus! (Screenshot Iceberger von Joshua Tauberer)
[ 2022-11-26 Joshua Tauberer (Zeichnung Franziska Köppe | madiko) ]

Damit schließt sich unsere Runde um die Werkstatt. Wir sind mehr oder weniger wieder beim Anfang (MOSAiC) angekommen. Bleibt noch…

Zuguterletzt

Anfang Mai 2005 schleppte mich mein Bruder auf ein à capella Konzert von Riltons Vänner, einer schwedischen Vokal-Gruppe. Es war Liebe auf den ersten Ton! Ein bisschen älter sind sie geworden. Singen können sie wie eh und je. Leider verstehe ich noch immer kein Wort. Das tut meiner Freude an der Musik keinen Abbruch. Bitteschön aus der EnjoyWork Platten-Sammlung hörst Du nun das Liedchen “Om du fattar vad jag menar”:

Soweit für heute! Bleib neugierig,

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