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Aus der Werkstatt

KW 01...02 / 2023

veröffentlicht: 15.01.2023 · Franziska Köppe | madiko
aktualisiert: 22.01.2023 · Franziska Köppe | madiko

Aus der Werkstatt 2023

Die Themen der Woche: Auftakt ins Jahr. zitatinte Astrid Lindgren. Sechster Sachstandsbericht des Klimarats (IPCC) als Wissenschafts-Podcast und mein “Studium” der Klimafolgenforschung. XING gelöscht. Wie versprochen.

Foto: Aus der Werkstatt 2023
[ 2023 Franziska Köppe | madiko ]

Bist Du schwungvoll ins Neue Jahr gestartet? Ich wünsche Dir viel Erfolg, robuste Gesundheit, innewohnende Fröhlichkeit, Mut zum Wandel, interessante Einsichten und für alles eine großzügige Portion Glück. Um es in den Worten von Astrid Lindgren zu sagen: “Lass Dich nicht unterkriegen. Seid frei und wild und wunderbar.”

zitatinte: Astrid Anna Emilia Lindgren // Sei frech!. Bild: cc Franziska Köppe | zitatinte

zitatinte: Astrid Anna Emilia Lindgren // Sei frech!
[ 2022-01-17 Franziska Köppe | zitatinte ]

Mich plagt leider seit kurz vor Weihnachten eine Sehnenscheidenentzündung im rechten Ellenbogen. Da mir Stillsitzen unendlich schwer fällt, geht der Heilungsprozess nur zäh voran. Ich bin demütig und bewundere Menschen mit (permanenten) Behinderungen. Wie macht Ihr das? Zum Glück stelle ich mich fein- und grobmotorisch nicht allzu ungeschickt mit der linken Hand an. Als Rechtshänderin ist für mich dennoch jeder noch so kleine Handgriff im Alltag ein Geduldsspiel mit Gekrakel und Gefrickel. Die Vorstellung, dass die Genesung mindestens weitere 2-3 Wochen benötigt – und das auch nur, wenn ich den Arm ruhig stelle – macht mich kirre. So viel hatte ich mir vorgenommen, das ich nun wieder vor mir herschieben oder gar ausfallen lassen muss.

Da mach nur einen Plan… Ja ja, Berthold. Hast ja recht. Also versuche ich, die Zeit anderweitig mit Sinn zu füllen. Und mich an den Gedanken zu gewöhnen, vorübergehend in tendenziell verwahrlosterer Form das Haus zu verlassen, um wenigstens mal vor die Tür zu kommen. Es ist eine Phase. Es geht vorbei. (So hoffe ich doch.)

Sechster Sachstandsbericht des IPCC als Wissenschafts-Podcast

Eine meiner liebsten Beschäftigungen dieser Tage ist das Hören von Podcasts. Da ich dafür nun deutlich mehr Zeit gewonnen habe, wage ich mich an die größeren Projekte.

Mit der Veröffentlichung des ersten Bandes des Sechsten Sachstandsberichts des IPCC – im August 2021 – starteten Claudia Frick (Meteorologin und Professorin an der TH Köln für Wissenschaftskommunikation) und Florian Freistetter (Astronom und freiberuflicher Autor, Podcaster, Kabarettist) eine gemeinsame Lesereise durch das 10.000 Seiten starke Werk. Insgesamt sind es 75 Folgen – mit knapp 90 Stunden Hörvergnügen.

Das Klima – Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise

Die Klimakrise ist umfassend und global. Sie hat Auswirkungen auf alle und alles. Sie wird ohne Zweifel unser Handeln und unseren Alltag in den nächsten Jahrzehnten in sämtlichen Bereichen bestimmen. Darum ist es nötig, dass möglichst viele Menschen über das Klima und die Wissenschaft hinter der Klimakrise Bescheid wissen. Der Weltklimarat IPCC veröffentlicht regelmäßig sogenannte “Sachstandsberichte”, die das jeweils aktuelle Wissen zum Klimawandel zusammenfassen. Diese tausenden Seiten sind schwere Lektüre, die wir Euch mit diesem Podcast ersparen wollen. Der ab August 2021 erscheinende Sechste Sachstandsbericht des IPCC wird von uns Kapitel für Kapitel durchgearbeitet. Eine Podcastfolge pro Kapitel, in der die wesentlichen Inhalte so vermittelt werden, dass sie auch ohne Studium der Klimawissenschaft verständlich sind.

www.dasklima.fm

seit 2021-08 · Claudia Frick & Florian Freistetter

10.000 Seiten, 75 Folgen, 90 Stunden

Bisher hatte ich mich schon aufgrund des Umfangs nie an die Sachstandsberichte getraut. Stattdessen hatte ich hie und da Berichte über den Bericht studiert, mir zahlreiche einschlägige Interviews mit beteiligten Wissenschaftler:innen angehört, Vorträge zu einzelnen Faktoren der Klimafolgenforschung angesehen oder mir spezifische Aspekte der Klimafakten herausgegriffen. Vor der umfassenden Gesamtsicht indes hatte (und habe) ich enorm Respekt.

Nach einem Auftakt zum Podcast, in dem sie ihr Vorhaben umreißen, luden sich Claudia und Florian zur zweiten Folge Daniel Huppmann ein. Daniel ist Klimawissenschaftler am IIASA, dem “International Institute for Applied Systems Analysis” in Laxenburg bei Wien. Gemeinsam mit seinen Kolleg:innen trug er den Teil “Global Warming of 1.5°C” (SR1.5) als führender Wissenschaftler bei. Dabei verantwortete er das Zusammenstellen der quantitativen Szenarien (Kapitel 2) einschließlich ihrer Einordnung in Bezug auf die Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Kapitel 5). Im Podcast von Claudia und Florian stellt er das International Panel of Climate Change, den IPCC oder zu Deutsch: Klimarat, und seine Arbeit vor. Eine gute Einstiegsfolge, die die enorme wissenschaftliche Leistung des weltweiten Konsortiums an führenden Wissenschaftler:innen der Klimafolgenforschung offenbart. Sehr beeindruckend.

Ab der dritten Folge vertiefen sich Claudia und Florian dann in den Report. Den Auftakt macht die Arbeitsgruppe I. Im Band I des Sechsten Sachstandsberichts des IPCC legen sie die naturwissenschaftlichen Grundlagen. Sie erläutern Rahmen (framing), Kontext (context) und wissenschaftliche Methoden (methods) der Klimafolgenforschung – Kapitel 1. Im Kapitel 2 widmen sie sich dann dem aktuellen Stand des Klimawandels (Changing state of the climate system). Im Fokus von Kapitel 3 (Human influence on the climate system) steht der Einfluss des Menschen auf das Klima und der menschgemachte Klimawandel. Grob umrissen sind dies die ersten tausend Seiten des Sachstandsberichts und das, was ich bisher anhören konnte.

Wissenschaftskommunikation und
mein “Studium der Klimafolgenforschung”

Was mir an Claudias und Florians Podcast gefällt, ist, dass sie sich die Zeit nahmen, alles zu lesen und für die Wissenschaftskommunikation aufzuarbeiten. Ich ziehe tief meinen Hut vor dieser Leistung! Sie erleichtern mir dadurch den Zugang und öffnen einen neuen Blick auf unsere wunderschöne Erde.

Seit meiner Kindheit faszinieren mich Naturwissenschaften. Mit meinem Großvater Rudi konnte ich beim Spazierengehen stundenlang über Fauna, Flora, Wolken, Wind, Feuer, Wasser, Luft, Sonne, Mond und Sterne diskutieren. Ich kann mich begeistern für Biodiversität, Meteorologie, Ozeanologie, Thermodynamik, planetare Gesundheit – und wie die Fachgebiete nicht alle heißen. Ich gehöre jedoch nicht zum Typ Spezialist, die sich tief in die Materie einarbeiten und kleinste Details erforschen, um sie beschreiben zu können. Ich bin Generalistin. Ich strebe danach, die Gesamtzusammenhänge zu meistern. Die klimatischen Systeme unseres Heimatplaneten sind sehr komplex und vielschichtig. Insofern ist das Herausforderung in sich.

Also nahm ich mir vor, mich ohne Erfolgsdruck auf den Podcast einzulassen. Überraschenderweise ist das leichter gesagt als getan. Meine hohe emotionale Bindung ans Thema und die Dringlichkeit, die ich ihm beimesse, stehen mir im Weg. In der Folge kämpfe ich mit meinem Ehrgeiz. Immer wieder muss ich mir in Erinnerung rufen, den Anspruch loszulassen, im Anschluss an die Lektionen keine “Klimafolgenforschungsprüfung” ablegen zu können. Natürlich erhoffe ich mir, dass dennoch viel des enorm kompakten Wissens bei mir hängen bleibt. Zunächst geht es mir jedoch schlicht darum, mich auf die Podcast-Folgen einzulassen, um zu verstehen. Ich erachte dies als sinnvoll investierte Lebenszeit, selbst wenn ich daraus nicht direkt (wirtschaftlichen) Nutzen ableiten werde. Es ist fatales Zeichen unserer Zeit, dass ich mir darüber überhaupt den Kopf zerbreche…

Ein vergleichbares Unterfangen war für mich das CoronaVirusUpdate von NDRinfo mit Christian Drosten und Sandra Cieseck. Auch da ließ ich mich vorbehaltlos auf die Wissenschaft(skommunikation) ein. Es ist erstaunlich, wie viel ich auf diese Weise in den mittlerweile 116 Folgen / 83,4 Stunden lernte. Wohlwissend, dass ich hier ebenso kein Studium der Virologie, Epidemiologie oder gar ein Medizinstudium absolvierte. Das also immer im Hinterkopf behalten, wenn ich beim “Das Klima”-Podcast geneigt bin, meine Erkenntnisse auszubauen und später weiterzugeben.

Die wissenschaftlichen Fakten
gehen nicht spurlos an uns vorüber

Claudia und Florian gelingt es, in einer entspannten Gesprächsatmosphäre konstruktiv-kritisch die einzelnen Kapitel vorzustellen. Um das Pensum von Woche zu Woche zu meistern und Abwechslung ins Zuhören zu bringen, lösen sie sich gegenseitig je Unterkapitel ab. Sie diskutieren die vom IPCC aufgeworfenen und beantworteten Fragen zum jeweiligen Abschnitt. So erweitern und erläutern sie die wissenschaftlichen Fakten aus ihrer eigenen Perspektive. Claudia als Meteorologin und Bibliotheks-/Informationswissenschaftlerin plus Florian als Astronom und Geschichts-Nerd ergänzen sich wunderbar. Über die ein oder andere Anekdote zu den Anfängen der Klimaforschung erfahren wir mehr über Wissenschaftsgeschichte. Sehr spannend.

Dabei bleibt für mich alles gut verständlich und nachvollziehbar. Mir fiel es leicht, dem Gesagten zu folgen. Ich profitiere von meinen Vorkenntnissen und merke, dass ich mir in den vergangenen Jahren doch einiges an Fachwissen angeeignet habe. Ich schöpfe Optimismus für die nächsten Kapitel. Mal sehen, ob ich weiter so gut mithalten kann.

Die beiden tauschen sich dabei auch darüber aus, welche Wirkung die Fakten auf sie beim Lesen haben und welche Emotionen das in ihnen auslöst. Ich verstehe ihre Reflexion als Ausdruck ihres Engagements fürs Thema. Alarmismus oder Manipulatives liegen Claudia und Florian fern. Es verleiht ihrem WissKomm-Projekt Nachdrücklichkeit und Dringlichkeit. Es macht das Gespräch lebendig und menschlich.

Im Rahmen der “FireShonks”, dem Remote Jahresend-Event der Haecksen 2022, sprach Claudia darüber mit Julia. So war ich überhaupt erst auf den Podcast aufmerksam geworden:

XING gelöscht

Die New Work SE hatte irgendwann im letzten Quartal angekündigt, sowohl den Bereich “Events” als auch die “Gruppen” zu schließen. Soweit ich es verstehe, will sich der Konzern (der zu 50% dem Medien-Unternehmen Burda gehört) zukünftig auf Karriere und Recruiting fokussieren. Das soll mir recht sein. XING war schon sehr lange kein “Social Media” mehr. Interaktion und Austausch oder gar aktive Beteiligung waren seit März 2020 drastisch zurückgegangen. Und auch als “sich selbst pflegendes Adressbuch” taugte das Portal letztlich nicht mehr, da die Daten hoffnungslos veraltet waren. Nur die wenigsten meiner direkten Kontakte (was immerhin knapp 2.000 waren) wurden noch gepflegt.

Ich selbst hatte der EnjoyWork-Community, die dort zusammengefunden hatte, alternativ LinkedIn angeboten und noch einmal für unseren Flurfunk und unser neues Portal geworben. Darauf erhielt ich zum Teil sehr erfreute, nette Rückmeldungen. Danke dafür! Letztlich glaube ich jedoch anhand der geringen Resonanz, dass viele das Ende nicht einmal mehr aktiv verfolgten und meine Nachrichten tief im Posteingang ihres überfüllten E-Mail-Fachs untergingen. So richtig werde ich erst einschätzen können, was verloren ging, wenn ich die Community aus ihrem Tiefschlaf hole und versuchen werde, mit dem neuen Portal an alte Hochzeiten anzuknüpfen…

Insofern fiel es mir nicht schwer, mein Profil nun konsequent zu löschen. Am 12.01. war es nun so weit. Nach Twitter, Ello und zahlreichen weiteren Social Media-Accounts und Firmen-Einträgen, von denen ich mich im Zusammenhang mit meinem Server-Umzug trennte, also kein XING mehr. Ein Gefühl der Erleichterung macht sich in mir breit. Ich freue mich vor allem, weil ich die gewonnene Zeit in die Qualität meiner Publikationen stecken kann und mich nicht mehr auf den vielen einzelnen Portalen und Kommunikationswegen verzettle.

Zuguterletzt

Soweit für heute! Lass uns gemeinsam noch ein wenig ins Weite schweifen und Clueso zuhören, wenn er vom Allein-Reisen und eingelösten Versprechen singt. Zu sehen sind phänomenale Landschaftsaufnahmen aus Afrika, Grönland, Südtirol und anderen Orten dieser Welt. Kudos an Dennis Schmelz, der Clueso auf seinen Touren begleitete und filmte.

Wie versprochen
[ 2018-11-09 Clueso | 03'46'' ]

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2022-11-11

To tröt or not to tröt

Seit einem Monat bin ich Teil des Fediversums und nutze dafür Mastodon. Ich fasse zusammen, was ich in den vergangenen Wochen lernte. Es ist keine Anleitung. Es ist eine Reflexion. Es ist eine Langstrecke – aufgeteilt in sieben Kapitel. Ich hinterfrage: Brauchen wir Social Media? Welchen Nutzen stiften sie? Welche Grundbedürfnisse des Menschen befriedigen sie? Welche gesellschaftliche Wirkung entfalten sie? Wo liegen die Unterschiede zwischen geschlossenen und föderalen Systemen? Ich lade Dich ein, alles kritisch zu prüfen. Wie geht es Dir im Fediverse? Welche Muster fallen Dir auf? Wie gehst Du damit um? Ich freue mich auf den Austausch.

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2022-11-09

Fediverse: Organisationsintelligenz via Mastodon

Wie verbreiten sich Informationen via Mastodon? Wie ist die Kommunikation untereinander strukturiert? Wie kann ich durch mein Verhalten Informationsflüsse beeinflussen (stärken, schwächen)? Das Wichtigste zu wissen ist, dass Beiträge der Fedinaut:innen ausschließlich über zwischen-menschliche Interaktion weitergegeben werden. Organisationsintelligenz statt künstlicher Intelligenz von Algorithmen also. Keinen Einfluss auf das Verteilen von Informationen haben Sternchen. Mein Verständnis der Informationsflüsse im Fediverse via Mastodon als schematische Darstellung mit kurzen Erklär-Texten (Sketchnotes) inklusive Bildbeschreibungen.

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2022-11-08

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Die Themen der Woche: Adieu Oktober. Salut November. Ein paar Worte zur allgemeinen Lage. Erste Erfahrungen mit Mastodon im Fediverse. Baraye – Freiheit.

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2022-11-04

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Die Themen der Woche: EnjoyWork, op. 1 – Moderation und Koordination der Kooperationen. EnjoyWork, op. 2 – Visualisieren wissenschaftlicher Daten: REDAXO AddOn Prototypenbau. EnjoyWork FAHRRADkultur – “Life Cycle” das neue Buch von Frank Glanert. ArtSocial22 – Rückblende Abschluss-Festival mit einer Vielzahl aller Kreativ-Beiträge online. Kulturschutzgebiet – “Yellow Arrow” von Stefan Rohrer.

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2022-10-21

Aus der Werkstatt [ KW41 ]

Die Themen der Woche: Arbeiten am nächsten großen Multimedia-Projekt zum Thema nachhaltige Digitalisierung kleiner und mittelständischer Unternehmen in Deutschland. Wissenschaftliche Daten visualisieren: Erste Schritte für meine eigene Programmierung. Bei mir bist Du schön.

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2022-10-14

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Die Themen der Woche: Dunkles Design – mein Anpassungsprozess. (Nicht) Aus der Ruhe bringen lassen – Herausforderung des Netzwerkens nach zwei Jahren Pandemie. Verfügbarkeit und Barrierefreiheit. Angebote für Gehörlose. Krieg und Frieden. Über dem Regenbogen lebt der Jazz weiter.

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2022-09-10

Aus der Werkstatt [ KW35 ]

Die Themen der Woche: Technisch ist der Maschinenraum von EnjoyWork nun auf dem neuesten Stand. Zudem erfährst Du, wie es ab Oktober weiter geht mit der Generalüberholung des Portals. Auftakt in den Aktionsmonat Nachhaltigkeit mit “Doom is Dead” – ich berichte vom Aufbruch statt Untergang mit Konstruktivem Journalismus im Kontext von Klimajournalismus. Zuguterletzt ein wunderbares Beispiel, wie man kreativ auf Hass reagieren und ihm dadurch die Schärfe nehmen kann.

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