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anno MMXIV

madiko Jahresrückblick 2014

veröffentlicht: 29.12.2014 · Franziska Köppe | madiko
aktualisiert: 13.10.2019 · Franziska Köppe | madiko

Ein Jahr auf dem Drahtseil, das aufregender nicht hätte sein können. Das war 2014 für mich.

Unglaublich aber wahr: Ich bin ruhiger geworden. Ich scheine doch noch den Kniff mit der Gelassenheit zu lernen.

Gleichzeitig war ich umtriebiger denn je, darin fokussierter und konsequenter im Handeln. Ich habe mehr Ideen als je zuvor auf die Straße gebracht, das Fundament für ein tragfähigeres Geschäftsmodell und belastbarere Partnerschaften aufbauen können.

Das Schönste jedoch waren die vielen inspirierenden Gespräche mit außergewöhnlichen Menschen. Und so schöpfe ich großes Vertrauen in die Zukunft.

Foto: anno
Franziska Köppe | madiko

Das größte Vorhaben?

Die Welt verändern.

Nein, kleiner geht’s nicht. Ich wünsche mir, dass die Menschen, die heute schon mit Freude arbeiten und leben in der Öffentlichkeit Gehör und Wertschätzung erfahren. Ich möchte ihnen Stimme und für sie Rückenwind sein. Dass wir gemeinsam Menschen begeistern und mit unseren Ideen anstecken, die auch aus dem Hamsterrad aussteigen und ihr Leben in die Hand nehmen wollen. Dass wir all jene wachrütteln, die den Glauben an eine sinnvolle und wertschätzende Lebensaufgabe verloren haben. Ihnen wieder Hoffnung und Mut machen. Wir so Stück für Stück die Lebensqualität aller verbessern.

Die meiste Zeit verbracht mit …?

… der Frage, wie dieses Unterfangen gelingt. Wie ich dieses komplexe, ungewisse Vorhaben vereinfachen, in kleine Teile aufteilen und so erfolgreich umsetzen kann. Garniert mit einer großen Portion Gelassenheit und dem nötigen Glück.

Hier meine aktuelle Antwort:

Die gefährlichste Unternehmung?

Eng mit Antworten eins und zwei verbunden ist das Wagnis, voll und ganz auf mein neues Geschäftsmodell zu setzen. Mich einzulassen auf ein Thema, das viele bewegt, das jedoch vielen schwerfällt. Überzeugungsarbeit und Pionierarbeit gleichermaßen zu leisten.

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, das mich mit innerer Ruhe wie Unruhe gleichermaßen konfrontiert. Einem tiefen Bewusstsein meiner Intuition des “alles richtig”. Und doch auch dem Wissen um die große Herausforderung, die diesem Vorhaben innewohnt. Ein Unternehmen, das mir Mut vor der eigenen Courage abfordert. Das mich wirtschaftlich an die Grenzen der Zumutbarkeit und doch zum größten Potenzial für die Zukunft führt.

Ich freue mich außerordentlich, dafür in 2014 viele Mitstreiter und Unterstützer gefunden zu haben. Danke!

EnjoyWorkCamp 2014: Gruppenfoto. Bild: cc EnjoyWork . Tilo Hensel & madiko

EnjoyWorkCamp 2014: Gruppenfoto
[ 2014-11 EnjoyWork . Tilo Hensel & madiko ]

Die teuerste Anschaffung?

Meine Canon EOS 5D Mark III. Lieb und teuer ist sie mir auf vielerlei Weise. Denn sie ist mir: Fokusschärferin. Aufmerksamkeitshilfe. Geschichtenerzählerin. Zuhörerin. Protokollantin. Zukunftseroberin. Gelassenheitsstärkerin. Kurzum: Motiv wählen. Fokussieren. Abdrücken. Entwickeln. Passt!

Ach, noch besser kommt das im Englischen so rüber:

Life is like a camera.... Bild: copy Franziska Köppe | madiko

Life is like a camera...
[ 2014-12 Franziska Köppe | madiko ]

Das leckerste Essen?

Meine diesjährige “Bio-Kiste”. Denn mein Bio-Obst und -Gemüse wurde 2014 finanziert von zwei wunderbaren Menschen, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Zudem war ihre Idee, mein Crowdfunding auf diese Weise zu unterstützen, einfach genial. Vielen herzlichen Dank <3

Tomaten-Salat. Bild: copy Franziska Köppe | madiko

Tomaten-Salat
[ 2013-09 Franziska Köppe | madiko ]

Das beeindruckendste Buch?

Das Buch, das mein Leben 2014 am stärksten beeinflusst hat, war Dein Preis von Gebhard Borck.

EnjoyWork LeseLust: Dein Preis. Wie Du ein Angebot erstellst, das Deinem Wert entspricht
Dein Preis. Wie Du ein Angebot erstellst, das Deinem Wert entspricht

Seit über einem Jahrzehnt ist Gebhard Borck selbstständig. In dieser Zeit hat er 4 Mal sein Geschäftsmodell grundlegend neu ausgerichtet. In seinem Ratgeber stellt er Wissensarbeiter vor, wie er Angebote mit Kunden klärt. Er geht dabei auch darauf ein, wie er sie so erstellt, dass sowohl der Kunde wie auch er Klarheit über den Wert des gemeinsamen Vorhabens und darin den Wert seiner Beratungsleistung bekommen. Leser*innen profitieren von Gebhards Versuchen wie Fehlschlägen. In seiner jahrelangen Praxis verbesserte und ergänzte er sein Vorgehen. Mit dem Leitfaden kürzen sie also ihre eigene Lernkurve ab.

zur EnjoyWork LeseLust

Nicht nur, dass es mir Schubs war, mich noch einmal intensiv mit dem Thema Wertorientierter Vertrieb auseinanderzusetzen…

Wertverträge – Wertorientierte Angebote in fünf Schritten, eine pragmatische Anleitung für Wissensarbeiter und ihre Kunden für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen.
Wie erstelle ich Angebote, die meinem Wert entsprechen?

Dies ist eine zentrale Frage in unserer alltäglichen Arbeit. Sie hat mit Transparenz, mit Wertschätzung, mit Nutzen-Argumentation, mit Geisteshaltung und natürlich auch mit Messbarkeit zu tun. Der Wert bemisst sich also nicht nur nach objektiven, sondern auch nach subjektiven Kriterien. Er unterliegt Veränderungen, denn er ist abhängig vom Grad der Sinnkopplung der Beteiligten und vom Kontext, in dem er betrachtet wird.

Wertverträge – Wertorientierte Angebote in fünf Schritten, eine pragmatische Anleitung für Wissensarbeiter und ihre Kunden für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen.

zum Fachbeitrag (via EnjoyWork)

2014-05-06 · Franziska Köppe | madiko

… Es ist viel mehr als ein Taschenbuch. Es ist eine ganze Serie von Ereignissen, die sich um diesen pragmatischen Ratgeber entwickelten.

Und nächstes Jahr geht es mit dem sich aus der Zusammenarbeit mit Gebhard entwickelten Projekt WertVerträge noch weiter. Man könnte sagen, Gebhard und ich starten 2015 erst richtig durch … Sehr schön!

Darüber hinaus ist der Berg Fachbücher, der sich auf meinem Schreibtisch türmt, eher gewachsen denn kleiner geworden. Obwohl sehr spannende Bücher dabei sind, 2014 war einfach das Jahr der Fach-Blogs.

Mal schauen, wie sich das in 2015 entwickelt. Ich verspüre einen großen Drang, wieder verstärkt selbst zu reflektieren. Ich sehne mich nach dem Aufarbeiten der eigenen Gedanken und Ideen, um die vielen Eindrücke der vergangenen Monate zu verarbeiten. Mein Kopf ist voll davon. Mein Bauch sagt: Es ist an der Zeit. Mit Herz und flinken Händen will ich mir diese Erfahrungen noch besser zu eigen machen, um sie Dir liebe Leserin, lieber Leser weitergeben zu können. Daher habe ich mir drei Buch- bzw. genau genommen Multimedia-Projekte als Herausgeberin für 2015 vorgenommen. Mal sehen, was also aus meinem Ungelesen-Stapel wird…

Apropos Blogs. Bildung ist ja mehr als nur Fachwissen, daher sollen hier belletristische Bücher, die ich 2014 mit viel Leselust gelesen habe, ebenso Erwähnung finden:

EnjoyWork LeseLust: Belletristik, gelesen 2014. Bild: copy Franziska Köppe | madiko

EnjoyWork LeseLust: Belletristik, gelesen 2014
[ 2014-12-29 Franziska Köppe | madiko ]

Da wäre “Marmelade im Zonenrandgebiet” von Maximilian Buddenbohm. Ich hatte mir im Herbst die gesammelten Werke von ihm gegönnt. Das (chronologisch) zweite aus der losen Reihe war überraschenderweise das Buch, das mich im Nachhinein betrachtet am meisten beeindruckt hat. Nicht nur des Buches selbst wegen – vielmehr als Hintergrundwissen mit dem ich heute die Herzdamengeschichten* mit noch mehr Vergnügen lese (falls das überhaupt geht). So richtig toll ist dann “Das Rosinenbrötchen oder Es ist alles nur eine Phase”. Quasi der Beginn einer Familiensaga. Also los los, alles lesen. Lohnt sich. Wirklich!

[ * ] update vom 13.10.2019: Heute heißt das Weblog “Buddenbohm & Söhne”.

EnjoyWork LeseLust: Belletristik, gelesen 2014. Bild: copy Franziska Köppe | madiko

EnjoyWork LeseLust: Belletristik, gelesen 2014
[ 2014-12-29 Franziska Köppe | madiko ]

Zum Zweiten fällt mir “The Cuckoo’s Calling” ein. Meine Sommerlektüre, als ich im August am Osiander nicht vorbei gehen konnte, ich gestehe. “Der Ruf des Kuckucks” ist eine dieser Detektiv-Geschichten, die man nicht mehr aus der Hand legen kann. Ohne Blutrunst. Ohne Schnickschnack. Ohne Nachschlagewerk für Pathologie neben dem Bett. Vielmehr wunderbar unperfekte Charaktere, die menschlich und dadurch hoch interessant sind.

Hier durfte ich mitdenken und mitrecherchieren, werde als Leserin nicht unbedarft und unwissend gelassen. Auf Augenhöhe mit dem Autor also. Ich habe das Ende wissen können und mich doch von den Hinweisen fehl leiten lassen. Nah dran an der Lösung des Falls – und doch daneben getippt. Es ist das erste Buch, das eine Serie werden könnte. Von Robert Galbraith, also eigentlich von J. K. Rawling. Und das ist mir eine Referenz für wunderbaren british-english style of writing. Kurzum zwei Tage vergnüglicher Sommerurlaub auf Balkonien 2014. Natürlich auch im Winter eine herrliche Lektüre. Doch da könnte man ja auch schon zum nächsten Werk greifen: “The Silkworm”*.

[ * ] update 13.10.2019: Leider erweist sich J. K. Rawling aka Robert Galbraith dann doch als blutrünstige*r, widerliche*r Schriftsteller*in, die*der nur zu gern in schon pathologischer Weise Gewaltphantasien in allen Details ausbreitet. Urgs, kann ich also nicht mehr empfehlen.

Der ergreifendste Film?

Das ist gar nicht so einfach, denn als leidenschaftlicher Filmfan habe ich zahlreiche Filme angeschaut. Jetzt, da ich mich selbst dem Metier der Filmkunst professionell widme, schaue ich mir Filme noch einmal mit ganz anderen Augen an.

In den Landschaftsaufnahmen (Kamera), technisch (Animationen) und vom Soundtrack (Musik + Sound) fand ich die Triologie “The Hobbit” genial. Mein absoluter Favorit war Smaug, der Drache. Redaktion, Stimme (sowohl im Original als auch die deutsche Synchron-Stimme, was bei mir äußerst selten ist), Animation, Zusammenspiel mit den real gedrehten Kamerabildern – das war einfach perfekt!

Nett finde ich auch, dass mir die Hauptfiguren immer sehr sympathisch und die Bösewichter entsprechend unsympathisch sind. Ganz normal im Mainstream zu sein, hat auch was Schönes.

Warner Brothers UK haben eine ganze Reihe an Videos zur Filmtriologie veröffentlicht: The Hobbit: The Desolation of Smaug (via YouTube).

Auf ganz andere Weise hat mich “Der Junge Siyar” („Before Snowfall“) beeindruckt. Er war mir Anlass, mich mit meiner eigenen Familiengeschichte und meiner (Landes)Kultur auseinander zu setzen. In der NO-Pegida-Diskussion und im Zusammenhang mit den “Fragen zur Kultur des Abendlandes” aktueller denn je.

Wahlfreiheit und Lebensentwurf mündiger, aufgeklärter Menschen: Filmkritik zu Siyar
Wahlfreiheit und Lebensentwurf mündiger, aufgeklärter Menschen

Wie frei sind wir in unseren Entscheidungen, wenn es um Familie, um Verantwortung und um Ehre geht? Ist Recht von Unrecht stets einfach voneinander zu unterscheiden? Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich zwischen 14 und 20 anfing, Dinge in Frage zu stellen, die vorher für mich selbstverständlich waren. 1989 war nicht nur die Zeit der politischen Wende. Mit dem Wechsel auf die Erweiterte Oberschule und später das Studium begann ich zu begreifen, dass es manches in meiner Familie gab, das bei anderen Familien doch spürbar anders lief. Ich veränderte mich. Das war nicht immer leicht.

Filmauslese: „Der Junge Siyar“ („Before Snowfall“)

2014-09-14 · Franziska Köppe | madiko

Das schönste Open Air Event?

Da müssen auch zwei genannt werden. Ganz klar.

Das war der Tweed Run Stuttgart und …

Tweed Run Stuttgart 2014 - Rückblende und Foto-Story via FAHRRADkultur
Tweed Run Stuttgart 2014

Am 4. Mai 2014 trafen sich Retro-Reiter aus aller Herren Länder in Stuttgart zum 3. “Tweed Run”. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel genossen sie eine Landpartie der besonderen Art. Ich war beim Auftakt mit dabei. Viel Spaß! // Foto-Story via FAHRRADkultur

Rückblende und Foto-Story via FAHRRADkultur

2014-05-05 · Franziska Köppe | madiko

… das Staufer Spektakel in Göppingen.

StauferSpektakel: Reiter galoppieren durch Flammen. Bild: copy Franziska Köppe | madiko

StauferSpektakel: Reiter galoppieren durch Flammen
[ 2014-05-30 Franziska Köppe | madiko ]

Das schönste Konzert?

Mit Feuereifer hatte ich mich im Februar ins Üben gestürzt. Wann hat ein Laienmusiker schon die Gelegenheit, Mahlers Zweite zu spielen?! Ein grandioses Stück. Da wollte ich natürlich dabei sein.

Leider kam mir das Leben dazwischen: Auf dem Weg zum PM Camp Zürich verletzte ich mich so sehr, dass ich wieder einmal über einen längeren Zeitraum nicht laufen konnte. Pech! So fehlte ich an entscheidenden Proben und musste aus dem Programm aussteigen.

Nun, in jedem Unglück steckt Glück gleichermaßen. Und so kam ich in den Genuss zweier erstklassiger Konzerte:

Auf Leben und Tod - Mahler
Auf Leben und Tod - Mahler "Auferstehungssinfonie"
Auf der Bühne 250 Musiker. Zweihundertfünfzig. Richtig gelesen. 120 Instrumentalisten, 130 Sängerinnen und Sänger. Vom ersten, scharf angerissenen Streicher-Tremolo bis zum fulminanten Schlussakkord – Gustav Mahlers zweite Sinfonie ist beeindruckend. Kammermusikalische Episoden mit filigranen, intimen Gesprächen. Sattes Blech wie eine Kathedrale, wo wir uns bereits vor dem Himmelstor wähnen. Tänzelnder Flirt. Sehnsucht. Liebe. Trauer. Jede Stimme ist individuell. Sie fügt sich zu einem Klangteppich, der höchste Präzision im Musikalischen erfordert. So feiert das CSO 45jähriges Jubiläum.

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2014-07-22 · Franziska Köppe | madiko

2014 zum ersten Mal getan?

Nachdem ich in der Vergangenheit stets diejenige gewesen bin, die andere interviewt hat, war ich in diesem Jahr häufiger als in der Vergangenheit selbst zu Interviews eingeladen. Das Novum für mich: Podcasting und Livestreaming.

Im (Web)Radio oder auch Livestreaming (bzw. anschließend online) zu sein, war durchaus aufregend. Doch wenn man einmal auf den Geschmack gekommen ist, dann macht das richtig Freude. In 2015: Gern mehr davon, wer mag ;-)

[ * ] update 13.10.2019: Der Mitschnitt vom HR Innovation Booksprint ist inzwischen leider nicht mehr online. ¯\_(ツ)_/¯

2014 nach langer Zeit wieder getan?

Pablo von Sternenfels, “two or three things” by Özkan Ayik // Stuttgarter Ballett - Noverre: Junge Choreographen. Bild: copy Ulrich Beuttenmüller

Pablo von Sternenfels, “two or three things” by Özkan Ayik // Stuttgarter Ballett - Noverre: Junge Choreographen
[ 2014 Ulrich Beuttenmüller ]

Seit einer kleinen Ewigkeit war ich dieses Jahr wieder im Ballett. Eine gute Bekannte hatte mich im Juli eingeladen zu “Noverre: Junge Choreographen” im Schauspiel Stuttgart. Vor ausverkauftem Haus zeigten die Nachwuchstalente, wie abwechslungsreich, tiefsinnig, humorvoll, elegant, extravagant und anspruchsvoll Tanz sein kann. Wir haben schon gesagt: Für nächstes Jahr sind wir wieder verabredet ;-)

Jorge Garcia Perez and Armando Braswell, “Pas-varotti” by Armando Braswell // Stuttgarter Ballett - Noverre: Junge Choreographen. Bild: copy Ulrich Beuttenmüller

Jorge Garcia Perez and Armando Braswell, “Pas-varotti” by Armando Braswell // Stuttgarter Ballett - Noverre: Junge Choreographen
[ 2014 Ulrich Beuttenmüller ]

Robert Robinson and Miriam Kacerova, “… wie zwei Finger an der Hand” (“… like two fingers of the hand”) by Roman Novitzky // Stuttgarter Ballett - Noverre: Junge Choreographen. Bild: copy Ulrich Beuttenmüller

Robert Robinson and Miriam Kacerova, “… wie zwei Finger an der Hand” (“… like two fingers of the hand”) by Roman Novitzky // Stuttgarter Ballett - Noverre: Junge Choreographen
[ 2014 Ulrich Beuttenmüller ]

Özkan Ayik and Elisa Badenes, “Second Self(ie)” by Jesse Fraser // Stuttgarter Ballett - Noverre: Junge Choreographen. Bild: copy Ulrich Beuttenmüller

Özkan Ayik and Elisa Badenes, “Second Self(ie)” by Jesse Fraser // Stuttgarter Ballett - Noverre: Junge Choreographen
[ 2014 Ulrich Beuttenmüller ]

Zudem war ich endlich wieder im Sprechtheater. Auch in diesem Fall eine persönliche Einladung von einem außergewöhnlichen jungen Mann, den ich in diesem Jahr kennenlernen durfte. Kennengelernt bei einem Blogger-Kollegen* übrigens. Sehr nett! Womit mal wieder der Beweis angetreten war, dass ich das Veranstaltungsangebot der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart viel öfter nutzen sollte. Da schlummern zahlreiche verborgene Talente.

[ * ] update 13.10.2019: Holger Epp ist umgezogen. Der “zeilentiger liest kesselleben” schreibt nun hin und wieder via Zwischen zwei Flügelschlägen.

Die wichtigste Sache,
die ich dieses Jahr gelernt habe?

Gelassenheit.

Dafür habe ich (endlich) auch ein Symbol
mit außerordentlicher Kraft für den pragmatischen Alltag gefunden:

Das Gras wächst nicht schneller, nur weil ich daran ziehe.. Bild: copy Franziska Köppe | madiko

Das Gras wächst nicht schneller, nur weil ich daran ziehe.
[ 2014-12 Franziska Köppe | madiko ]

Die schönste Zeit verbracht mit …?

… ganz tollen Menschen, am liebsten beim Wandern / Spazieren oder einem gemeinsamen Mittagessen. Aber auch zahlreiche Telefonate und Skype-Konferenzen ließen uns fast mühelos geografische Entfernungen überbrücken und so erkennen, dass wir uns im Herzen und in den Werten oft ganz nah sind.

Vielen Dank für die Gespräche, Eure Offenheit und Euer bereitwilliges Teilhaben und Teilhaben lassen. Ich habe so viel mit und von Euch gelernt.

EnjoyWorkCamp 2014: Gruppenfoto. Bild: cc EnjoyWork . Tilo Hensel & madiko

EnjoyWorkCamp 2014: Gruppenfoto
[ 2014-11 EnjoyWork . Tilo Hensel & madiko ]

Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen, besonderes Highlight war für mich in diesem Zusammenhang das EnjoyWorkCamp im November. Es war sozusagen die geballte Ladung “inspirerende Zeit” mit Euch.

Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung auf allen Ebenen im nächsten Jahr.

Vorherrschendes Gefühl 2014?

Aufbruchstimmung und Ankommen.
Zuhören und Gehört-werden.

Für mich kein Widerspruch.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Das waren in diesem Jahr ganz viele. Vor allem von meinen Freunden, die mir im richtigen Moment Mut zugesprochen, mich ideell wie finanziell unterstützt und mich auch mal kräftig in Arm genommen haben.

Euch allen einen besonders herzlichen Dank!

Foto: Karton mit grüner Schleife
madiko. Foto: rocksunderwater

2014 war mit einem Satz …?

Leben und Arbeiten auf dem Drahtseil:
Riskant und außergewöhnlich zugleich.

Ich danke Kiki Thaerigen von e13,
die mich mit ihrem 2014
zu dieser Form des Jahresrückblicks inspiriert hat.

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