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anno MMXIX

madiko Jahresrückblick 2019: Teil 4

veröffentlicht: 01.01.2020 · Franziska Köppe | madiko
aktualisiert: 02.02.2020 · Franziska Köppe | madiko

Die gefährlichste Unternehmung?

Das bleibt wohl noch eine Weile weiter, in Stuttgart mit dem Fahrrad zu fahren. Ich hörte schließlich auf, die Nahtod-Erfahrungen zu zählen, die mir hier zuteilwerden.

Umso mehr weiß ich die Arbeit der Zweirat-Aktivisten zu schätzen. Danke, dass es Euch gibt! Mit meinem Engagement für den OpenBikeSensor werde ich hoffentlich meinen Teil dazu beitragen können, dass sich hier etwas ändert. Kann ja so nicht weitergehen!

EnjoyWork Realexperimente: OpenBikeSensoren
OpenBikeSensoren: Höhere Verkehrssicherheit für Alltagsradler*innen

Um die objektive und auch die gefühlte Sicherheit für Radfahrer*innen im Straßenverkehr zu erhöhen, beteiligen wir uns an der OpenSource Entwicklung sowie am Citizen Science Projekt “OpenBikeSensor” von Zweirat0711. Aktueller Entwicklungsstand sind 2 Prototypen des akustischen Sensors zur Abstandsmessung – eine “stand-alone” Lösung, die ab Frühjahr 2020 in den Regionen Stuttgart und Hannover getestet wird sowie eine Lösung inklusive App.

Aktuell suchen wir va. Software-Entwickler und Daten-Analysten sowie Bastler und Nerds zur weiteren Entwicklung.

EnjoyWork Realexperimente: OpenBikeSensoren

Die teuerste Anschaffung?

Gilt hier auch die Komplett-Sanierung meiner Zähne?! :-)))

In jedem Fall bin ich Dr. Christian Schiel für seine exzellente Arbeit sehr, sehr dankbar. Jetzt kann ich hoffentlich mit den eigenen Zähnen auch die nächsten 44 Jahre gut zubeißen.

Womit wir gleich beim Thema Gesundheit sind.

Wie steht’s um die Gesundheit?

Da ich dem Tod in diesem Leben schon das ein oder andere Mal von der Schippe gesprungen bin, dachte ich, ich hätte im Griff, wenn ich Anzeichen für eine Verschlechterung meines Gesundheitszustands wahrnehme. 2019 wurde ich eines Besseren belehrt.

Mit meiner Eigendiagnose und den daraus abgeleiteten Maßnahmen lag ich zwar vermutlich nicht ganz daneben, doch knapp daneben ist eben auch vorbei. So rutschten meine Hämoglobin-Werte dermaßen in den Keller, dass ich nur knapp 50% des Minimums erreichte. Die Folge? Mein Körper konnte zu wenig Sauerstoff aufnehmen. Ich kann Euch sagen: Nicht lustig, gar nicht lustig.

Was lerne ich daraus? Regelmäßig die Blutwerte prüfen lassen! Ich nenne es ja liebevoll meinen “TÜV” abholen. Und ich werde wohl allein mit der Nahrung nicht ausreichend Eisen und die anderen notwendigen Mineralien aufnehmen können. Also doch Nahrungsergänzungsmittel.

Die Jahresrückblickfrage im Original heißt zudem: What kept me sane? Wie blieb ich bei Verstand? Was unternahm ich, um nicht durchzudrehen?

Ich denke, in der Hauptkrisenzeit, als sich die Symptome besonders drastisch auf mich auswirkten, war es vor allem, dass ich lebensbedrohliche Gesundheitszustände schon glücklich wieder überwunden hatte. Zu wissen, dass es nur eine Phase ist, aus der ich gestärkt herausgehen kann, hat mir Kraft und die notwendige Gelassenheit gegeben. So wusste ich: Nichts erzwingen. So viel wie möglich schlafen. Zeit nehmen.

Es war einer der schönsten ärztlichen Ratschläge, die ich jemals bekam: Schlafen Sie so lange aus, wie sie können.

In einer Gesellschaft, die auf Effizienz, Produktivität und Strebsamkeit getrimmt ist, erfordert dies eine gehörige Portion Mut. Zumindest hat es mir das abgefordert.

Das beeindruckendste Buch?

Mein Bestreben, mir viel Wissen anzueignen und mein Versuch, beim EnjoyWork Netzwerk und neuen Kontakten auf dem Laufenden zu bleiben, hat einen Haken: Meine Aufnahmefähigkeit für Fach- und Sachbücher schwindet. Ich lese davon seit Monaten deutlich weniger. Und ich lese sie über lange Strecken, was es noch einmal schwerer macht, sie zu erfassen und zu verarbeiten oder auch Rezensionen zu verfassen.

Neben Hartmut Rosas “Unverfügbarkeit” und “Resonanz” – beides extrem umfassende Bücher, die ich bisher nur querlesen konnte – werden mir aus 2019 diese beiden Werke in Erinnerung bleiben:

Management von Nichtwissen in Unternehmen
Management von Nichtwissen in Unternehmen

Mit dem stetig wachsenden Wissen in der Welt nimmt auch der Umfang dessen zu, was wir nicht wissen. Wer in der “Wissensgesellschaft” schnell, sicher und innovativ Entscheidungen treffen will, muss deshalb neue Fähigkeiten entwickeln, um mit Lücken im Faktenwissen umgehen zu können, aber auch mit den zunehmenden Ungewissheiten, denen Unternehmen und Organisationen täglich ausgesetzt sind. Dr. Andreas Zeuch versammelt in diesem Band die Stimmen von Wissenschaftlern, Unternehmensberatern und Managern aus Deutschland und den USA. Sie alle geben Auskunft, wie sie persönlich und Organisationen im Allgemeinen mit Nichtwissen umgehen.

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Philosophische Strategien für ein besseres Leben
Luft nach oben

Klarer fühlen, klüger handeln, geistig wachsen! Wie besinnen wir uns auf das wirklich Wichtige? Welche Fähigkeiten brauchen wir für ein gutes Leben? Und wie können wir Mut schöpfen und Veränderungen wirklich schaffen? Kann uns die Philosophie helfen, diese Fragen zu beantwor ten? Sie ist doch angeblich zu abstrakt und hat nichts mit dem wirklichen Leben zu tun. Im Gegenteil, sagt Nicolas Dierks. Die Philosophie animiert uns, unsere Fähigkeiten zu entwickeln und für ein besseres Leben zu nutzen. Er begibt sich, mit über zwanzig Jahren Erfahrung und 2300 Jahren Philosophie im Gepäck, auf den rauen Boden der Wirklichkeit. Wie hilfreich sind die Einsichten von Aristoteles, Kant, Wittgenstein & Co im Alltag?

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Noch trauriger sieht es bei Belletristik aus. 2019 griff ich nur zu bereits bekannten Werken. “Harry Potter” (alle 7 Bände) war(en) dabei. Oder auch Walter Moers’ “Rumo & Die Wunder im Dunkeln”, die mir 2018 als Wilde Bücher über den Weg liefen. “Nachtzug nach Lissabon”, den Roman von Pascal Mercier, las ich, bevor ich die Verfilmung ansah. Und ich gab zum wiederholten Mal auf, “Winnetou” zu lesen. Ich ertrage diese Texte einfach nicht. Zu viel Rassismus? Nicht mein Frauen/Männer-Bild? Ich kann es gar nicht genau sagen, was mich auf die Palme bringt… Ich werde es dennoch irgendwann in diesem Leben erneut versuchen. Schließlich gehört Karl May zu den Klassikern, oder etwa nicht?

Alle Links Affiliate-Links. Die Erlöse kommen der EnjoyWork LeseLust zugute.

Der erlesenste Film?
Die beste Serie?

Immer kann ich nicht hochtrabende, tiefschürfende Gedanken hegen. Zur Zerstreuung liebe ich es daher, mir Filme anzuschauen. So gönnte ich mir 2019 ab und an ein Netflix-Abo.

Mein absolutes Highlight war die BBC-Serie Merlin. Die Neuen Abenteuer. Es geht um den jungen Merlin (Emrys, gespielt von Colin Morgan), der nach Camelot zieht, und dort unter der sanften Führung von Hofarzt Gaius (Richard Wilson), seine Lebensaufgabe entdeckt und entwickelt: Seine Zauberkräfte zum Guten zu verwenden, um Prinz (später König) Arthur Pandragon (Bradley James) zu dienen.

Merlin / Emrys und Arthur Pandragon sind wie ein altes Eherpaar. Sie kappeln und streiten, lieben und (be)lehren sich. Allein des britischen Humors wegen, lohnt sich die Serie (daher: immer im Original anschauen!).

Ich mochte aber auch das Sagenhafte, dass Gut gegen Böse kämpft – mal verliert und letztlich doch gewinnt. Schon als Mädchen schwärmte ich für die Ritter der Tafelrunde. Ihre Ehrenhaftigkeit, ihre Kraft und Tugend begeister(te)n mich. An der Serie ist klasse, dass mit diesen Klischees so wunderbar gespielt wird und das seinen eigenen Humor entwickelt:

Die Serie lässt sich Zeit, die Charaktere wunderbar herauszuarbeiten und zu entwickeln. So finde ich zum Beispiel klasse, dass es ausreicht, dass Gaius einen seiner kritischen Blicke auf Merlin wirft, um ihn zum Nachdenken zu bewegen.

Ich finde den Gedanken schön, dass wir alle auf dieser Welt miteinander verbunden sind und es vielleicht tatsächlich so weise, allwissende Wesen wie Kilgharrah (John Hurt), den alten Drachen, gibt. Ich bewundere die Demut, die Merlin entwickelt und wünschte, unsere Welt hätte mehrere dieser Charaktere.

Das schönste Open Air Event?

Ich bin sehr glücklich, dass 2019 WalkToTalk mehr Regelmäßigkeit fand. 2017 und 2018 hatte ich kaum Zeit für öffentliche Gehspräche im Grünen. 2019 fanden die Treffen allein in Stuttgart 12 Mal statt – je am 11. des Monats. Zudem in Berlin (Danke Andreas!), in Hamburg und Köln (Danke Hannes!) sowie in Bonn (Danke Manfred!). Für 2020 wird Hannover dazukommen (Danke Frank!).

Der Clou war, die Planung gebündelt umzusetzen und nicht jeden Monat aufs Neue damit anzufangen. Letztes ist viel zu aufwändig. Wenn ich das Gros der Arbeit in einem Rutsch erledige, wird es zumindest einfacher, die monatlichen Treffen zu bewerben und mich den Fragen der Community anzunehmen.

Es fuxt mich, dass wir weiterhin über XING die meisten Anmeldungen erhalten. Daran will ich 2020 arbeiten, sodass wir vom Portal (genau genommen von Burda) unabhängiger werden.

WalkToTalk -- Inspirierende Ge(h)spräche im Grünen
WalkToTalk — Inspirierende Ge(h)spräche im Grünen

Neue Qualität braucht Raum und Zeit: In und mit der Natur findest Du einfach und unkompliziert Klarheit für unternehmerische Entscheidungen und Inspiration für die Verwirklichung. Denn Ökosysteme sind ein riesiges Reallabor mit unzähligen Lösungen für Anpassung und Veränderung, für Spezialisierung in der Nische und ausgeklügelten Überlebensstrategien, für Kooperation und Konkurrenz, von dem wir uns auch in der Wirtschaft einiges abschauen und lernen können.

Zudem gewinnt unsere Gesundheit. Riechen, hören, fühlen — Parks sind Oasen im Alltag. Aufgrund ihres angenehmen und ausgeglichenen Klimas, ihrer Farben und Düfte sowie ihrer wohltuenden Vielfalt an Formen und Strukturen sind sie Orte der Stressbewältigung und Regeneration.

Wir fördern und unterstützen daher den Dialog in und mit der Natur.

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Was wünsche ich mir für 2020,
das 2019 fehlte?

Glück in der Liebe.
Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort zu sein.
Einem Menschen zu begegnen, zwischen uns “funkt” es
und wir beide können uns ohne Vorbehalte aufeinander einlassen.
Das wäre schön.

Die wichtigste Sache,
die ich dieses Jahr gelernt habe?

zitatinte . Mary Ann Radmacher . Mut. Bild: cc Franziska Köppe | zitatinte

zitatinte . Mary Ann Radmacher . Mut
[ 2019-01 Franziska Köppe | zitatinte ]

Mut ist nicht immer ein lautes Getöse. Manchmal ist es die ruhige, leise Stimme am Ende des Tages, die sagt: Morgen versuche ich es wieder.

Mary Ann Radmacher

Dieses Zitat begleitete mich das ganze Jahr über und ich mag es nach wie vor sehr.

Mehr Zitate in Tinte? Bitteschön: zitatinte.

2019 war mit einem Wort…?

… eine Herausforderung!

Bleib neugierig,

anno MMXIX
madiko Jahresrückblick 2019

Das schönste Konzert?
Vorherrschendes Gefühl 2019?
12 aus 12 – Fotos des Jahres 2019
Das schönste Geschenk,
das mir jemand gemacht hat?
Was habe ich mir gewünscht
und auch bekommen?
Was habe ich mir gewünscht
und nicht bekommen?

Teil 1

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Das größte Vorhaben?
Wer verdient Anerkennung?

Teil 2

Welche Ereignisse aus 2019 werden in meiner Erinnerung bleiben? Warum?
Was war meine bedeutendste Errungenschaft in diesem Jahr?
Was war 2019 die größte Glanzleistung?
2019 zum ersten Mal getan?
2019 nach langer Zeit wieder getan?
Wer zählt zu meinen inspirierendsten, neuen Bekannten?
In wen und was habe ich mich 2019 verliebt?
Wen habe ich 2019 am meisten vermisst?

Teil 3

Die gefährlichste Unternehmung?
Die teuerste Anschaffung?
Wie steht's um die Gesundheit?
Das beeindruckendste Buch?
Der erlesenste Film? Die beste Serie?
Was wünsche ich mir für 2020, das 2019 fehlte?
Die wichtigste Sache, die ich dieses Jahr gelernt habe?
2019 war mit einem Wort…?

Teil 4

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