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anno MMXVIII

madiko Jahresrückblick 2018

01.01.2019 · Franziska Köppe | madiko

Alljährlich stelle ich mir am (vor)letzten Tag des Jahres dieselben Fragen. Einzig in der Reihenfolge folge ich meinem Gedankenfluss und suche nach dem roten Faden. Seit 2014 – fünf Jahre in Folge also – tue ich dies nun schon. Ich bin fasziniert, was ich so über die Zeit an Entwicklung und neuen Erkenntnissen gewinne.

2018 war heiter, bewölkt bis stürmisch. Ein herausforderndes Jahr in vielerlei Hinsicht. So blicke ich mit gemischten Gefühlen zurück und will abermals schonungslos offen sein. Es ist ein long-read (Lesezeit ~15min). Du bist gewarnt.

Damit genug der Vorworte!

Foto: anno
Franziska Köppe | madiko

Fangen wir mit dem Soundtrack für diesen Blogbeitrag an ;-)

Das schönste Konzert?

In diesem Jahr beschränkte ich mich auf die Konserve. Das war nicht immer leicht zu ertragen, doch vernünftig und schlicht nicht anders finanzierbar (dazu gleich unten mehr). Ein Hoch auf Google, die uns mit YouTube das Konzert in die gute Stube bringen!

2018 baute ich vor allem meine klassische Musik-Sammlung weiter aus in Richtung Romantik, Klassik und Barock. Ich entdeckte Mischa Maisky neu (und bleibe dabei, dass mir weiterhin Jacqueline du Pré lieber ist). Ich hörte mir eine ganze Reihe historischer Aufnahmen wie auch Aufnahmen mit historischen Instrumenten an. Ich kam zum Schluss, dass ich die Errungenschaften moderner Technik – sowohl im Audio und Video als den Musikinstrumenten – mehr schätze. ¯\_(ツ)_/¯

Ungeachtet dessen bin ich skeptisch, was Musik (insbesondere Klassik) aus der Retorte mithilfe von künstlicher Intelligenz und Robotik betrifft. Es wird für mich leblos, steril. Schlimm genug, dass es zahlreiche Profi-Orchester gibt, die dermaßen auf Kommerz getrimmt sind, dass sie wie Maschinen spielen und alle Spielfreude eingebüßt zu haben scheinen. Gruslig mir vorzustellen, dass die Kultur des Musizierens verloren gehen könnte. Was für ein Verlust für die Menschheit und humanistische Bildung!

Meine Klassik-Lieblingsaufnahme aus diesem Jahr hat mich via Twitter mit dem Violinisten in persönlichen, herzlichen Kontakt gebracht. Das war eine nette Überraschung! Pablo Martos Lozano spielt die Sarabande aus der Partita II d-moll von Bach einfach wunderbar:

Es gibt viele, die sich über die GEZ echauffieren. Ich zahle die Gebühren gern, da unter anderem mit diesen öffentlichen Geldern finanzierte, großartige Konzerte allgemein zugänglich werden. Herzlichen Dank an das hr-Sinfonieorchester, das Pionierarbeit leistet. Insbesondere die Beethoven-Sinfonien sind ein Traum!

So stelle ich 2018 belustigt fest: Ich werde meiner Großmutter Traudel immer ähnlicher – auch sie hörte täglich Beethoven. Ich nun auch. Meine aktuelle Lieblingssinfonie ist die Siebte:

Für Musike ist nun gesorgt (falls beliebt), kommen wir nun zu den anderen, üblichen und deutlich schwieriger zu beantwortenden Fragen ans Jahr.

Vorherrschendes Gefühl?

2018 wird mir als Tanz auf dem Drahtseil in Erinnerung bleiben.
Achterbahn der Gefühle würde auch ganz gut passen.

Ich trage zurzeit die Konsequenzen von Entscheidungen, die mir im Nachhinein klar sind – zum Zeitpunkt jedoch nach bestem Wissen und Gewissen von mir getroffen und umgesetzt wurden. Insofern empfinde ich keine Reue, kämpfe nur mit der Frage, wie ich – vom heutigen Standpunkt aus betrachtet – Zukunft gestalten kann, um meine Situation wieder zum Besseren zu wenden. Glücklicherweise fand ich hierfür wertvolle Hilfe von Freunden und die ein oder andere Unterstützung vom Staat. Dafür bin ich dankbar. Es hat mir im wahrsten Sinne des Wortes das Leben gerettet.

Heute führe ich meine Situation auf zwei, drei Beschlüsse in den letzten zwei Jahren zurück. Auch wenn es schwerfällt, schauen wir es uns genauer an:

· Teil 1 ·

Offenes Bekenntnis zum Scheitern

In einem Vorhaben mit einem Kunden änderte ich meine Rolle, wurde von der Begleiterin des Prozesses zur Mitwirkenden. Ich übernahm dabei die Verantwortung für ein Projekt, das sich als zu groß erwies. Leider hielt ich – und das stellt sich als der zweite strategische Fehler heraus – an diesem Projekt auch dann noch fest als das Scheitern absehbar war.

In dieser Phase veränderten mein Kunde und ich noch einmal meine Prioritäten, um die Chance für den Erfolg wieder zu erhöhen. Doch ich war blind dafür, dass die geplante Publikation zu diesem Zeitpunkt eine “Nummer zu groß” für mich war. Meine Begeisterungsfähigkeit und Optimismus für die Umsetzung – sie machen mich aus, in diesem Fall zum Nachteil.

Der Anteil der benötigten Zeit (nicht das Fachwissen, nicht die Qualität usw.) sind mir gehörig aus dem Ruder gelaufen. Ich hatte seither nicht die finanziellen Mittel, mich durchzukämpfen, bis das Ergebnis fertig ist. Aus demselben Grund konnte ich auch keine externe Hilfe hinzuziehen. Ein Teufelskreis. Somit folgt in letzter Konsequenz: Dieses Projekt wird nach aktuellem Stand nie mehr zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen sein. Aua, das tut richtig weh, das zu schreiben.

Da dieses Projekt einen Großteil des Gesamtvorhabens, für das ich beauftragt war, ausmachte – weil sowohl viel Arbeit als auch viel Geld, mehr aber noch große Hoffnungen hineinflossen – entstand ein großer Schaden. Daran ist nichts zu beschönigen. Ob wenigstens ein Anteil daraus umgewandelt und noch sinnvoll genutzt werden kann, ist mir momentan nicht ersichtlich. Ich habe noch Ideen. Doch so langsam frage ich mich, ob ich die ausstehenden, nicht unerheblichen Gelder als verloren ansehe und mich besser von diesen Altlasten befreie.

Einen Knopf dran machen oder weiterkämpfen? Hier schlagen zwei Herzen in meiner Brust, die ich leider noch nicht auflösen und miteinander versöhnen konnte.

Was mich am meisten schmerzt: Dieser Misserfolg hat mir den Vertrauensverlust von zwei mir sehr wichtigen Menschen eingebrockt. Es überschattet alles, was ich zuvor leistete oder auch zukünftig möglich wäre. Ich kann sie verstehen. Doch tut es deswegen nicht weniger weh. Ihr Weggang wird zudem weitere Folgen in Bezug auf andere Personen der gemeinsamen Filterblase haben, die ich heute noch nicht abschätzen kann. Wir werden sehen.

Fazit: Richtig dolle Hingefallen. Aufgestanden. Krönchen richten. Weitermachen.

· Teil 2 ·

Investition bedeutet Geduld in gesundes Wachstum

Der zweite Teil der Ursachen für meine aktuelle, missliche Lage ergibt sich aus einer Investition, die ich tätigte. Es ist das Investment ins Lernen und den Aufbau eines neuen, digitalen Geschäftsmodells. Stand heute fehlen mir noch zwei wesentliche Teile. Sie halten mich weiterhin ab, unternehmerisch weiterzukommen.

So zeigt sich erneut das Muster: Die (zu viel) benötigte Zeit wird in der kapitalistischen Welt zu Geldmangel. Wobei ich tatsächlich die Grenze meines Fachwissens und der Erfahrung zu verschieben suche, um zukünftig resilienter unternehmerisch agieren zu können: Meine Programmier-Kenntnisse in der Kombination von mySQL und php.

Auch dieser Teil, der meine Situation verschärft, ist hart. Doch betrachte ich es weiterhin als sinnvolle Investition und gesundes Wachstum. Gelingt es mir, die persönliche Wissenslücke zu schließen, wird mir dies künftig wertvolle Kompetenz in der Digitalisierung von Geschäftsmodellen sein. Dann bin ich in der Lage, diese Kenntnisse auf vielfältige Weise anzuwenden – was in Zeiten der digitalen Transformation nur von Vorteil sein kann. Bleibt zu hoffen, dass ich die Früchte bald ernten kann.

Ich rufe mir daher noch einmal meine wichtigste Erkenntnis aus dem Jahr 2014 in Erinnerung:

Weisheiten: Das Gras wächst nicht schneller, wenn ich daran ziehe.. Bild: copy Franziska Köppe | madiko

Weisheiten: Das Gras wächst nicht schneller, wenn ich daran ziehe.
[ 2014-12-31 Franziska Köppe | madiko ]

Die wichtigste Sache, die ich 2018 gelernt habe?

Apropos: Ich weiß noch nicht was ich aus dem oben Beschriebenen lerne. Das wird sich wohl erst mit der Zeit und in der Rückschau zeigen. Was ich mitnehme, ist eine Sensibilisierung für Folgendes:

Lektion 1:
Rollen bewusster reflektieren

In Vorhaben werde ich mir meiner Rolle(n) bewusster sein. Ich werde vor allem achtsamer mit der Veränderung von Rollen umgehen. Das ist anstrengend, weil es von mir einen permanenten Selbstreflektionsprozess und eine hohe Wachsamkeit einfordert.

Ich erhoffe mir davon eine verbesserte Risiko-Abschätzung, um gegebenenfalls gemeinsam mit den Partnern wert- und sinnorientiert steuern zu können. Die Idee: Bessere Auftragsklärung, ob die Veränderung gewünscht ist und entsprechend honoriert werden kann – mit allen Konsequenzen für Wachstum und Schrumpfen, die das hätte.

Lektion 2:
Mehr Demut für das, was ich kann und nicht kann.

Hürden und Nicht-Wissen begreife ich stets als Chance (sofern ich einen Sinn für die Zukunft darin sehen kann). Mit Menschen, die klüger und in ihrem Feld besser als ich sind, umgebe ich mich gern. Ich eifere ihnen nach, finde in ihnen Vorbilder.

In meinem Bestreben, mir eine fundierte, humanistisch-aufgeklärte Allgemeinbildung anzueignen, neige ich zu Übereifer. Das macht nicht nur mir selbst das Leben beschwerlich, es verkompliziert das Zusammenleben und die Zusammenarbeit mit anderen. Da also einen Gang zurückschalten, auch wenn es schwerfällt!

Warum ich mich damit schwertue, liegt in meiner Sozialisierung begründet, die ich tief verinnerlicht zu haben scheine. Ich hoffe auf die eigene Altersmilde und Weisheit. Ich suchte mir dafür ein passendes Zitat, verwandelte es in zitatinte für das kommende Jahr:

zitatinte . Mary Ann Radmacher . Mut. Bild: cc Franziska Köppe | zitatinte

zitatinte . Mary Ann Radmacher . Mut
[ 2019-01 Franziska Köppe | zitatinte ]

Mut ist nicht immer ein lautes Getöse. Manchmal ist es die ruhige, leise Stimme am Ende des Tages, die sagt: Morgen versuche ich es wieder.

Mary Ann Radmacher

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Ich sprach es bereits an: 2018 war alles andere als ein leichtes Jahr. Es brachte mich an und über den Rand dessen, was ich verkraften kann. Das schönste Geschenk waren die Menschen, die mir das soziale Netz bildeten, als ich ins Nichts fiel. Danke. Eure Freundschaft bedeutet mir sehr viel.

Foto: Karton mit grüner Schleife
madiko. Foto: rocksunderwater

Das größte Vorhaben 2018?
Die meiste Zeit verbracht mit …?

Diese beiden Fragen fasse ich heuer zusammen und kann sie einfach beantworten: Dem Neuaufbau des Portals rund um EnjoyWork.

Jede selbstbestimmte Minute meiner Tage und ich vermute auch meiner Nächte – bedenke ich, mit welchen Gedanken ich morgens wach werde – verbrachte ich mit Fragen rund um die Weiterentwicklung der Kooperative.

Fundus sichten, ergänzen, lektorieren, publizieren

Nachdem ich 2017 und die erste Hälfte von 2018 hauptsächlich am Konzept arbeitete und die Grundstrukturen aufbaute, widmete ich seit den Sommer-Monaten einen Großteil meine Energie, Kraft und Wissen in die Inhalte des Portals.

In den 5 Jahren seit der Gründung von EnjoyWork (November 2013) ist ein riesiger Fundus entstanden. Allein das Übertragen der bereits publizierten Beiträge vom alten ins neue Portal beschäftigt mich nun schon Monate, und wird bis ins Jahr 2019 andauern.

Ich habe dabei den Anspruch, alle Inhalte auf aktuelle Relevanz und Richtigkeit hin qualitativ zu prüfen, ggf. Urheberrechte und Quellen sowie Fotos, Zeichnungen, Sketchnotes usw. zu ergänzen. Allein dies ist unglaublich zeitaufwändig.

Da die Inhalte zudem sehr komplex sind und sich aufeinander beziehen, ist dies kein leichtes Unterfangen. Ich stehe oft vor dem Dilemma, wo anfangen und wie strukturieren, dass sie nach und nach Sinn und ein großes Ganzes ergeben. Weiter ist mir wichtig, fragend wie antwortend heranzugehen. Um Euch, meinen geschätzten Leser*innen, die Chance zu geben, unsere Reise des Verstehens nachvollziehen und bestenfalls mitgehen zu können.

Die Vielfalt an Grundlagen Sinnvollen Wirtschaftens, Fachbeiträgen, Gesprächen, Reportagen, Statements, Blogbeiträgen macht die Sache auch nicht gerade einfacher. Doch so langsam nimmt es Form an – was hoffentlich von den Nutzern nach und nach erkannt wird.

Mein Hoffnungsschimmer: Durch Gespräche mit der Community und zudem belegt durch die Zahlen-Daten-Fakten der WebStats fühle ich mich bestätigt, auf einem guten Weg zu sein. Ich habe 2018 fast das Niveau an Nutzern und Seitenaufrufen von vor dem Relaunch erreicht.

Ergo: Dranbleiben.

Immer wieder rückbesinnen auf die Fragen:
Für wen und wozu soll es dienen?

Im Erarbeiten der einzelnen Veröffentlichungen stelle ich mir wiederholend und beständig die Fragen:

  • Dient es dem Mensch in kleinen und mittelständischen Firmen?
  • Wird es ihnen leichter, sich für Lebens- und Arbeitswelten mit Zukunft zu entscheiden?
  • Wird die Botschaft mit praxisrelevantem Inhalt aufgewertet?
  • Kratzen wir nur an der Oberfläche, oder kommen wir den Dingen wirklich wirklich auf den Grund?

Zudem strebe ich eine deutlich verbesserte Bedienerführung und Nutzerorientierung an. Und, nicht zu unterschätzen: Ich suche nach Wegen, es mir als Redakteurin (und zukünftigen Co-Redakteuren?) möglichst leicht in der Pflege der Inhalte zu machen.

Screenshot REXAXO Modul-Output (code). Bild: copy madiko

Screenshot REXAXO Modul-Output (code)
[ 2018-12-31 madiko ]

Lernkurve – es geht spürbar vorwärts

Letztes Jahr kämpfte ich noch sehr – dieses Jahr freue ich mich bereits über eine erstaunliche Routine im Entwickeln und kontinuierlich Pflegen neuer und vorhandener REDAXO-Module, Add-ons und Plug-ins.

 
// kurzer Exkurs für alle, die damit weniger am Hut bzw. zu tun haben:

REDAXO ist das Open-Source Content-Management-System, auf dem meine Portale aufbauen. Dabei werden die Inhalte von der Darstellung getrennt. Module dienen dazu, die Inhalte zu pflegen. Das CMS übernimmt dann die Aufgabe, die Inhalte dynamisch mit dem Design und der vom Nutzer gewählten Technik zu verheiraten.

Hier kommt es darauf an, sowohl für den Nutzer des Portals mit all seinen Endgeräten ein schnelles, intuitives und nützliches Erlebnis zu bieten als auch die Redaktion einfach zu gestalten plus – ganz wichtig! – möglichst viel davon zu automatisieren, und so ein Single-Source-Management zu ermöglichen.

// Exkurs Ende
 

EnjoyWork ist zudem mein erstes selbstprogrammiertes Multi-Domain-CMS-Projekt. An der ein oder anderen Stelle hakt es noch, z. B. bei den News und dem geplanten Kalender und vor allem den Community-Funktionen (mySQL/php-Thema von oben). Doch es wird, es wird! \o/

Das Ganze gilt es, auf dem permanent neuesten Stand der Technik zu halten – was ebenfalls ein kontinuierliches Justieren erfordert. Leider haben wir uns als Gesellschaft ein System gebaut, in dem wir Entwickler zum Großteil fremdbestimmt sind. Somit sind wir im Internet nie “fertig” und ein Ausruhen gibt es nicht. Fluch und Segen in einem.

Umso mehr freue ich mich, eine steile Lernkurve zu erfahren – was mir in Bezug auf mein Kämpfen (siehe oben Teil 2) Hoffnung macht!

Finanzierung – Suchen und Finden einer Lösung aus Deutschland

Ein weiterer, wichtiger und großer Baustein war, die Grundlagen für die (kontinuierliche) Schwarm-Finanzierung zu legen. Mit steady habe ich nun ein praktikables Modell aus Deutschland(!) gefunden.

Die meisten der zahlenden Nutzer entschieden sich bisher für eine Einmal-Zahlung via PayPal. 2019 wird also die Aufgabe sein, weiter an den Inhalten zu arbeiten. Das gibt die Chance, dass sich hieran etwas ändert und ich Mitgestalter finde, die bereit sind, längerfristig dabei zu sein und sich finanziell an EnjoyWork zu beteiligen.

5 Prozent der Leute, die sich grundsätzlich für Dein Medium interessieren, werden Dir durchschnittlich 5 Euro im Monat zahlen, wenn Du sie 5 mal fragst.

Sebastian Esser

Journalist. Gründer von Krautreporter und Steady.

Nun ist EnjoyWork kein reines Online-Magazin, sondern auch ein Marktplatz. Ich nehme es daher als erste Messlatte, die es gilt zu überspringen. Alles Weitere wird sich entwickeln.

Aktueller Stand des größten Vorhabens und Ausblick

Alles in allem bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Guckst Du hier: Arbeitswelten-Lebenswelten.com. Dazu gehören: WalkToTalk.com und EnjoyWork.camp, die ich 2018 ebenfalls bereits umstellen konnte (*uff!).

Nicht zu vergessen – und unabhängig von EnjoyWork – steht dasselbe natürlich für madiko an. Hier freue ich mich, dass madiko.com rudimentär läuft, deutlich entschlackt ist und hoffentlich Nutzen stiftet.

Mir gelang 2018 zudem, madiko.ink komplett neu zu entwickeln und zu publizieren. Die Vorfreude steigt, nächstes Jahr wieder mehr zu zeichnen und es dann deutlich einfacher zu haben, dies mit Euch zu teilen. Bleib neugierig! ;-)

Bei den Blogbeiträgen, die rund um madiko seit 2011(!) entstanden, wird es wohl noch erheblich länger brauchen, bis ich sie alle gesichtet, bewertet und ggf. neu online gestellt habe. Auch wenn ein Teil meiner eigenen Entwicklung aus der Zeitmaschine damit verloren geht, setze ich in meinen Entscheidungen eher auf zukünftigen Nutzen für Euch, meine geschätzten Leser*innen. Was bringt es, viel Zeit in etwas zu investieren, wo andere und neuere Beiträge viel interessanter sind?!

Der ein oder andere Beitrag ist bzw. wird darüber hinaus zu EnjoyWork (ge)wander(n)(t). Dafür habe ich mir zur Angewohnheit gemacht, die News von EnjoyWork auch hier zu teilen und entsprechend zu verlinken. So wächst beides nach und nach zusammen und behält doch seine Ordnung.

2018 zum ersten Mal getan?

Mein Neuland dieses Jahr war mySQL-Programmierung. Ich stiefelte also weiter kühn in das mir noch unüberschaubare Feld von php und die Anwendung in der Web-Entwicklung. Was ich daran mag ist die Logik. Ich tue mich weiterhin schwer, die für mich ungewohnten Denkweisen der Programmierer zu erfassen, sie zu erlernen und dann in neuem Kontext(!) anzuwenden.

Am deutlichsten spüre ich dies daran, dass ich nach ganz anderen Dingen suche, als ich dann in Form von Lösungen finde. Meiner Meinung nach wird von Software-Entwicklern zu oft der hohen Theorie gehuldigt und zu selten vom Nutzer und seinen Fragen her bzw. in Fallbeispielen gedacht. Ich führe das auf das alte Muster “Wissen ist Macht” zurück, mit dem versucht wird, den eigenen Status quo zu schützen. Da die Welt komplexer und unübersichtlicher wird, erweist sich diese Strategie mehr und mehr als Nachteil — auch für die alten Hasen. Zum Glück gibt es auch in diesem Feld Initiativen und Vorreiter, die Pionierarbeit leisten und das Pferd andersherum (richtig) aufzäumen. Sehr fein!

Da lebenslanges Lernen hauptsächlich im eigenen Tun zu finden ist, werde ich über die stete Arbeit am Portal besser (Lernkurve und so, siehe oben). Hartnäckigkeit, Sturheit und Zähigkeit zahlt sich aus. Genauso wie die Unerschrockenheit, Fragen zu stellen und die oft in den Antworten enthaltene Arroganz elegant an der eigenen Seele abperlen zu lassen.

Was bin ich froh über die unzähligen Möglichkeiten, die uns Autodidakten das Web heute bietet! Ebenso hilfreich ist meine aktive Mitgliedschaft in der github und der REDAXO-Community, vor allem in unserem slack-Chat. Halleluja, ohne sie wäre ich aufgeschmissen!

Sinnvoll und schlank Kombinieren, Adaptieren, Dokumentieren – das klappt schon ganz gut, vor allem wenn ich jeweils weiß, wo die Snippets und Beispiele zu finden sind. Dazu dient mir mittlerweile eine gute Bibliothek an Tutorials und Linklisten.

Sobald ich existierende Pfade verlasse und Neues aus eigenen Ideen entwickle, bin ich zumeist zurückgeworfen und muss erkennen, dass ich (noch immer) zu wenig weiß. Somit ist Programmieren ein stetes vor und zurück. Ich habe mir allerdings sagen lassen, dass das wohl allen so geht – jeweils auf ihrem Niveau. Ich bin erleichtert.

2018 nach langer Zeit wieder getan?

Hmmm. Da muss ich tief in meinen Erinnerungen kramen.

Deutschland / Baden-Württemberg: Filstalgucker / Schwäbische Alp. Bild: copy Franziska Köppe | madiko

Deutschland / Baden-Württemberg: Filstalgucker / Schwäbische Alp
[ 2018-10 Franziska Köppe | madiko ]

Ich wandere immer noch viel zu selten. Von daher erfüllt wohl mein Filstalgucker-Ausflug und WalkToTalk dieses Kriterium.

Deutschland / Baden-Württemberg: Filstalgucker / Schwäbische Alp. Bild: copy Franziska Köppe | madiko

Deutschland / Baden-Württemberg: Filstalgucker / Schwäbische Alp
[ 2018-10 Franziska Köppe | madiko ]

Er kam einem Höhepunkt am Tiefpunkt dieses Jahres gleich. Eines dieser Achterbahn-Erlebnisse und zugleich großartig insofern, als dass ich darin mein optimistisches Grundgemüt entdecke.

Deutschland / Baden-Württemberg: Filstalgucker / Schwäbische Alp. Bild: copy Franziska Köppe | madiko

Deutschland / Baden-Württemberg: Filstalgucker / Schwäbische Alp
[ 2018-10 Franziska Köppe | madiko ]

Es zeigt mir, wie tröstlich und stärkend Natur auf mich wirkt. Ich genoss die gemeinsame Zeit sehr und hielt die schönsten Momente fotografisch fest – auch etwas, was ich in diesem Jahr viel zu selten ergo nach (zu) langer Zeit wieder getan habe.

Deutschland / Baden-Württemberg: Filstalgucker / Schwäbische Alp. Bild: copy Franziska Köppe | madiko

Deutschland / Baden-Württemberg: Filstalgucker / Schwäbische Alp
[ 2018-10 Franziska Köppe | madiko ]

Dir gefallen die Bilder? Mehr davon? Die komplette Fotogalerie findest Du via WalkToTalk:
Filstalgucker, Schwäbische Alp / Baden-Württemberg / Deutschland

Die gefährlichste Unternehmung?

Leider waren auch 2018 sämtliche “Ausflüge” in den Stuttgarter Straßenverkehr mit dem Fahrrad und zu Fuß die gefährlichsten Unternehmungen.

Ich versuche, Ärger zu vermeiden. Doch überkommt mich die blanke Wut, sehe ich Autofahrer*innen auf ihren Smartphones daddeln. Dieses Jahr war ich Zeugin, als eine junge Frau am Steuer für sie unbemerkt über eine rote Ampel fuhr (für Fußgänger war grün) und dabei beinahe ein kleines Mädchen überfuhr. Das Kind hat sich so erschrocken, dass wir es trösten mussten. Die blöde Tussi am Lenkrad hat es nicht einmal gemerkt!! Leider hatte ich keine Chance, sie auf ihren nur knapp tödlichen Fehler aufmerksam zu machen. Dafür hätte ich mich mitten auf die 4-spurige Fahrbahn begeben müssen. So lebensmüde bin ich dann doch nicht. Vermutlich hätte zudem selbst ein Polizei-Signalhorn so viel Wirkung wie das Hupen der anderen Autofahrer*innen gehabt, so vertieft war die Fahrerin in das was sie da “nur mal kurz” glaubte, tun zu müssen. Und außerdem war mir das Mädchen in diesem Moment wichtiger.

Daher noch mal für alle zum mitschreiben: Was auch immer es ist – es kann warten!

Es mag verquer erscheinen: Das Ganze ist für mich ein weiterer Grund, konsequent mit dem Rad und zu Fuß unterwegs zu sein sowie die Community zu unterstützen. Je mehr Menschen klimabewusst mobil sind, desto eher finden unsere Belange in der Stadtplanung endlich wieder Gehör. Ein Hoch auf den Stuttgarter Radentscheid – wirklich großartig, was von den Mädels und Jungs dort auf den Weg gebracht wurde!

FAHRRADkultur: Radentscheid Stuttgart - Übergabe der 35.429 Stimmen am Stuttgarter Rathaus. Bild: copy Stromrad GmbH & CO. KG

FAHRRADkultur: Radentscheid Stuttgart - Übergabe der 35.429 Stimmen am Stuttgarter Rathaus
[ 2018-12-16 Stromrad GmbH & CO. KG ]

Die teuerste Anschaffung?

Das Smartphone ist endlich abbezahlt. Auf weitere Anschaffungen im ursprünglichen Sinne verzichtete ich und konnte glücklicherweise sämtliche Geräte weiterhin nutzen. *klopft auf Holz, dass 2019 die alte Waschmaschine und die Etagen-Bio-Gastherme durchhalten.

Was mich an dieser Stelle freut, ist, dass ich 2018 die EnjoyWork LeseLust durch Schenkungen und Freiexemplare weiter ausbauen konnte. Einen großen, herzlichen Dank an all die Autoren und Verlage, die mir Rezensionsexemplare zur Verfügung stellten und auch für 2019 die Fortführung der Zusammenarbeit anboten. Sehr schön!

So komme ich kaum hinterher, die Online-Bibliothek zu befüllen – ein Luxusproblem:
LeseLust.Arbeitswelten-Lebenswelten.com

Bleiben wir gleich beim Thema:

Das beeindruckendste Buch?

Am stärksten verblüfft hat mich, mich mit dem Unterschied von “Lebenserfolg” versus “Erfolg im Leben” auseinanderzusetzen. Ein Prozess, in dem ich mittendrin stecke und der mich wohl weiter beschäftigen wird.

Auf die Thematik gebracht hatte mich ein Gespräch mit Manfred Sieg Anfang April. Wir hatten uns über Humanismus und Aufklärung unterhalten und daraus abgeleitet über “Sinn” in der Wirtschaft. Ich kaufte sein neuestes Buch “Mensch 5.0” und schrieb meine Rezension für die EnjoyWork LeseLust. Danach sprach ich ihn und Karl an, ob wir uns nicht darüber näher austauschen wollen. Sie wollten. Das Gespräch veröffentlichten wir unter dem Titel: Lebenserfolg versus Erfolg im Leben und die Wirkung auf den Unternehmenserfolg.

Worüber ich mich weiterhin außerordentlich gefreut habe, war Kaffeehaussitzer Uwe Kalkowski entdeckt zu haben. Insbesondere in seinen “Textbausteinen” stecken so viele Juwelen, dass es eine Wonne ist, darin zu stöbern und den weiterführenden Links zu folgen. Großartig und eine Bereicherung in vielerlei Hinsicht! Danke Dir. :-)

Das leckerste Essen?

In diesem Jahr ernährte ich mich hauptsächlich von Butterbroten. Das meine ich wortwörtlich. Dazu sehr gern Rohkost – vorzugsweise Möhren, Paprika, Tomaten, Gurken. Zum Glück liebe ich frisches Roggenmischbrot.

Hach, da fällt mir wieder die leckere Bärlauch-Butter ein, die ich von Marcella und Tim letztes Jahr geschenkt bekommen hatte. Yummie!

Selbstgemacht: Roggenmischbrot mit Bärlauch-Butter und roter Paprika. Bild: copy Franziska Köppe | madiko

Selbstgemacht: Roggenmischbrot mit Bärlauch-Butter und roter Paprika
[ 2017-04 Franziska Köppe | madiko ]

Mein Lieblingsbäcker Frank, gleich ums Eck, bietet montags / mittwochs / freitags frisches Roggenbrot an zum Preis von 1,80 Euro für ein Pfund bzw. 3,60 Euro für ein Kilogramm. Leider stellten sie im Verlauf des Jahres von 95% Roggen- auf Mangbrot (66% Roggen / 33% Weizen) um. Gleichzeitig erhöhten sie zu unser aller Freude die Produktion, so dass ich nicht mehr bis spätestens 10 Uhr mein Brot einkaufen muss, da es sonst bereits ausverkauft war.

Frank ist ein lokal ansässiger Backbetrieb. Hier wird mit viel Liebe und nachhaltig produziert. Zur Abwechslung kaufte ich hin und wieder ein Roggen-Vollkorn-Brot von der Eselsmühle. Auch dieser Laib ist lecker und ich unterstütze zudem heimische Bio-Landwirtschaft.

Selbstgemacht: Rindsgulasch mit Kartoffeln. Bild: copy Franziska Köppe | madiko

Selbstgemacht: Rindsgulasch mit Kartoffeln
[ Franziska Köppe | madiko ]

Zu Weihnachten gönnte ich mir daher ohne schlechtes Gewissen Rindsgulasch. Das hatte ich von meinem Versuch 2017 gelernt, dass ich karnivoren vor vegetarischem Festagsschmaus vorziehe und lieber danach konsequent auf Obst und Gemüse setze.

Was mir 2018 leider nicht gelang, war der Umstieg zurück auf Frischkorn-Müsli. Da werde ich 2019 einen neuen Versuch starten.

Das schönste Open Air Event?

Im Januar und Februar war ich erstmals für einen WalkToTalk am Schluchsee gebucht. Bei bitterkalten -10°C schloss sich die Mehrheit der Konferenz-Teilnehmer*innen (ich schätze bei beiden Terminen je 40 bis 50 Personen?) unserem ausgedehnten Ge(h)spräch im verschneiten Ort und zum Ufer an.

So führte ich eine munter brabbelnde, Erfahrung austauschende, fröhlich gestimmte Gruppe an, die andernfalls zweieinhalb Tage in geschlossenen Räumen und hauptsächlich konsumierend ihre Tagung verbracht hätte. Diese beiden Aspekte – Bewegung an der frischen Luft und das eigene Gestalten – waren dann auch die häufigst genannten Punkte, die ich von den Teilnehmer*innen zurückgemeldet bekam. Sehr schön, zeigt es doch, dass die Idee Wertschätzung findet.

Deutschland / Baden-Württemberg: Schluchsee - Amalienruhe. Bild: copy mapio.net

Deutschland / Baden-Württemberg: Schluchsee - Amalienruhe
[ mapio.net ]

Hoppla, hier entdecke ich noch ein Novum für dieses Jahr:

Ich fuhr einen Tag vorab nach/zum Schluchsee und das war gut so. Alle Vorbereitung erwies sich nämlich für die Katz. Wintersturm “Friederike” hatte sämtliche Pläne zunichte gemacht. Aufgrund der Wegsperrungen und Unwetterwarnungen musste ich vor Ort eine komplett neue Route finden. Der Orkan hatte Süd-Baden-Württemberg nur gestreift – und doch waren viele Wälder verwüstet. Naturgewalt so wuchtig, dass es mir in Erinnerung ruft, welche Verantwortung wir Menschen für die Natur haben.

Doch zurück zur Aufgabe: Mithilfe von Hunde-Runde-Läufer*innen (verlässliche Quelle für Inspiration – wie schon so oft) war eine neue Route schnell gefunden. Da mir aufgrund einbrechender Dunkelheit die Zeit ausging, um die Tour komplett abzulaufen, wagte ich zum ersten Mal die Tour “auf gut Glück”. Das beste daran: Wir fügten uns auf die Minute(!) in den Konferenz-Zeitplan ein (90 min waren geplant – 75 min waren es, was noch Zeit für Entblättern und einen Kaffee / Tee zum Aufwärmen bot).

Ich bin heute noch erstaunt, wie gut ich meiner Intuition in Sachen WalkToTalk inzwischen vertrauen kann. Riskant blieb es dennoch und sollte weiterhin die Ausnahme bei gebuchten WalkToTalks bleiben. Doch es ist genial zu wissen, dass es geht.


Zweites, erwähnenswertes Open-Air-Event 2018 war der Übermorgen-Markt, eine wunderbare Initiative in Sachen Nachhaltigkeit im Stuttgarter Süden.

Ich mag es, ohne etwas einzukaufen vorbeizuschauen. Es ist schön zu sehen, wie die Aktionen unter Ausstellern und Besuchern zunehmend florieren. Wobei mir klar ist, dass Marktplatz auch für mich im Grunde Handel bedeuten sollte. Ich gehöre schon von jeher zu den Menschen, die nicht immer etwas einkaufen müssen. So ein Budenbummel hat was. Ich brauche kein Geld ausgeben für Dinge, die ich nicht benötige. Von Konsumzwang war ich nie befallen (zum Glück). Dennoch müssen sich diese Aktionen für die Firmen lohnen, sonst macht das Ganze ja auch keinen Sinn. Das ist einer dieser typischen Widersprüche, den es in Sachen Post-Wachstum noch geeignet aufzulösen gilt. Es ist kompliziert.

Die schönste Zeit
verbracht mit …?

Auch auf die Gefahr, mich zu wiederholen: Mit Freunden.

So war ich heuer zu einem 40sten eingeladen. Die Herzlichkeit und Neugier, mit der ich willkommen geheißen wurde, hat sehr gut getan. So gut, dass ich mich spontan entschloss, über Nacht zu bleiben, und in den Genuss eines großen, gemeinsamen Familien-/Freunde-Frühstücks kam.

Meinen Sommerurlaub verbrachte ich mit Haus-Hüten von Freunden. Einziger Arbeitsauftrag: Kühlschrank leer futtern, täglich Garten gießen (eine Stunde – es ist ein sehr großes Grundstück!). Besonders schön ist die gemeinsame Zeit sowohl davor (Kinder betreuen, während die Eltern in Ruhe packen können) und danach, wenn sie mich überschwänglich begrüßen und mir mit strahlenden Gesichtern vom eigenen Urlaub berichten. Herrlich! Dazwischen verbrachte ich eine komplett agendafreie Zeit. Nur zu kurz, zu kurz war diese Spanne… Irgendwas ist immer.

2018 war mit einem Wort…?

Durchwachsen.

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