Aus der Werkstatt
Wochen-Rückblick 2025-46
veröffentlicht: 15.11.2025 · Franziska Köppe | madiko
aktualisiert: 24.11.2025 · Franziska Köppe | madiko

Aus der Werkstatt 2025
[ 2025 Franziska Köppe | madiko ]
So, da bin ich wieder. Heute müde, denn ich wachte mehrfach in der Nacht auf und hatte Schwierigkeiten einzuschlafen. Mein Kopf ratterte und ratterte und ratterte, obschon ich körperlich hundemüde war. Das Chaos warf mich von “Oh, [ Projekt-Idee ] wirst Du wohl nicht mehr ausführen. Kannst die Domain kündigen.” über “Was für ein schönes Monster!” (Hurrikane “Melissa”) zu “Menschen ändert man nicht. Wenn Du ein gewünschtes Verhalten anregen möchtest, ändere das System und seine Spiel-Regeln.”
Alles führte in ein buntes Kaleidoskop an Gedanken, die kurz markant aufleuchteten, um sofort unscharf an mir vorbei zu ziehen. Wie ein altes Radio, bei dem man noch über einen Dreh-Knopf der Frequenz nach einem interessanten Sender sucht. Krrrz BlaBlaBla Krrrrz BlaBl Krrrrz. Das Tempo ist so hoch, dass es mich überfordert. Es sind Fülle, Vielfalt und der unaufhörliche Strom, die mich nicht schlafen lassen. Alles klare Anzeichen, dass ich einiges zu verarbeiten habe, für das ich mir tagsüber zu wenig Zeit nahm.
Hallo, Ihr alten Bekannten! Was mich daran erinnert und aufmerksam macht: Die Dosis ist das Gift. Offensichtlich mute ich mir derzeit ein zu hohes Maß an Informationen zu, gönne mir zu wenig Momente der Stille. Ich versuche, Ruhe von eigenen Gedanken zu bekommen, indem ich meinen Kopf bewusst mit anderen, schöneren Dingen beschäftige. Eine Zeit lang geht das. Doch schon die Logik sagt mir – nicht lange gut.
Also zurück zur Tugend: Aufschreiben, um zu verarbeiten. Ich nehme Dich mit auf meine Reise des Verstehens. Wohlan!
WandelMut
Aus der Manufaktur der Bewegung und Kooperative
Vor Ort
Falls Du es noch nicht gesehen hast: Im Oktober ging meine neueste Reportage online:
Doppelte Ernte: AgriPV Veringenstadt
Drei Haupt-Akteure und alle profitieren: In enger Zusammen-Arbeit von Bio-Landwirt:innen, Energie-Erzeuger:innen und Bürger:innen ging im April 2025 in Veringenstadt einer der größten AgriPV-Parks Deutschlands ans Netz. Von nun an werden hier Bio-Getreide, Bio-Gemüse und Sonnen-Energie geerntet. Dabei erzeugen die Beteiligten Strom auf 13,4 Hektar Fläche mit einer Leistung von 8,478 MWp. Aufs Jahr gerechnet kalkulieren die Betreiber mit 11.600 MWh. Das entspricht dem privaten Strom-Bedarf von mehr als 10.000 Personen. Die bi-fazialen Tracker folgen von Ost nach West dem Verlauf der Sonne. Die PV-Konstruktion knappst dabei 10% der landwirtschaftlichen Fläche ab. Eine gute Investition, da sich die Gemeinde Unabhängigkeit für ihren Energie-Bedarf und den doppelten wirtschaftlichen Erfolg sichert. Meine Rückblende auf die Eröffnung der AgriPV-Anlage im September 2025.
Es ist schön, dass sie viel positive Resonanz findet und meinen virtuellen Hut zum Klingeln bringt. Danke an alle Leser:innen, die mich finanziell unterstützen! Das hilft sehr, unabhängig und werbe-frei zu berichten. Zudem wärmen Eure kurzen, ermunternden Nachrichten mein Herz.
In der Werkstatt
Mit Publikation der Reportage wechselte ich prompt den HokusFokus: Die gute Nachricht ist, dass ich produktiv am Portal arbeite.
Ab und an kämpfe ich mit meiner Aufmerksamkeitsspanne. Da es mir hilft, meinen Flüssigkeits-Haushalt besser zu steuern, gewöhnte ich mir an, einen Zeit-Wecker auf 25 Minuten zu stellen. Ich trinke etwas. Ich stehe auf, bewege mich. Regelmäßig Lüften. Ich gucke eine Weile aus dem Fenster. Dann weiter. Das ist offensichtlich nicht nur gut für die Gesundheit, auch meine Konzentration wird durch die intensiven Pausen gestärkt. Ein willkommener Zusatz-Nutzen, der mich freut. So sehe ich jeden Abend, dass mir neuer Code gelungen ist. Ich komme voran – was zugleich bedeutet, ich nähere mich dem Ziel des Publizierens. Der Berg der offenen Aufgaben schwindet.
Inhaltlich beschäftige ich mich mit den Themen von WandelMut in Form von Podcasts und dem Lesen wissenschaftlicher Beiträge über meinen Feed-Reader. Nur noch selten nehme ich neue Medien auf. Ich bin wählerischer und lösche Abos, die meine Zeit nicht wert sind. So arbeite ich langsam Qualität heraus. Das macht richtig Spaß und ich freue mich, die Ergebnisse bald via WandelMut.network mit Euch zu teilen. Derweil halte ich mich zurück – weil HokusFokus.
In Digitalien
Dasselbe gilt für die Teilnahme an Veranstaltungen. Bis auf Weiteres bleibe ich bei meiner Strategie und nehme nur sporadisch an Events teil. Ab und an muss ich unter Leute! Montag vor zwei Wochen beispielsweise hatte ich mir eine Ring-Vorlesung einer bayerischen Hochschule ausgesucht. Der Tipp kam aus den Reihen der Scientists For Future. Mich hatte das Thema interessiert: “Große Batterie-Speicher – Technik und mögliche Geschäfts-Modelle”.
Leider gerieten wir an einen Mann, der seine mangelnde Fach-Kompetenz mit herablassender Arroganz zu kaschieren suchte. Es tat mir doppelt weh. Denn ihm wurde eine Plattform fürs Green Washing seiner Firma gegeben und uns erzählte er die abstrusesten Mythen und Des-Informationen. Mal ganz davon abgesehen, dass seine Kalkulationen hinten und vorne nicht stimmten – weder technisch noch wirtschaftlich.
Ich konnte es anfangs gar nicht glauben, was da auf der Bühne geschah, zweifelte an mir. Dann fasste ich Mut und schrieb einen Kommentar via Chat. Dazu meldete sich im Nachgang ein Kollege und bedankte sich dafür. Er stimme mir zu. So weiß ich, dass mich mein Eindruck nicht täuschte.
Vielleicht fragst Du Dich, warum ich nicht aus dem Vortrag ausgestiegen bin. Das ist berechtigt und wäre eine angemessene Reaktion gewesen – gerade im Hinblick auf meine aktuelle Überforderung mit Infos. Darüber dachte ich in der konkreten Situation auch nach. Parallel hoffte ich, dass die Moderation eingreifen würde (hat sie nicht).
Letztlich war mein Entschluss, den Vortrag bis zum Ende zu hören und mir Notizen zu machen. Gemäß dem Motto: Kenne die Argumente Deiner Kontrahenten, um bessere und vor allem fachlich korrekte Beiträge zu erarbeiten. Zugleich hatte ich die Idee, Sketchnoting zu üben. Mit Papier und Stift(en) konnte ich Mind-Maps mal richtig gut. Digital will mir das (noch) nicht gelingen. Ich schreibe das urteilsfrei auf. Vielleicht komme ich irgendwann drauf, woran ich beim Wechsel des Mediums scheitere.
Faszination & Erschrecken liegen nah beeinander
Der gigantische und wunderschöne Hurrikan "Melissa"
zog eine Schneise der Verwüstung durch die Karibik
Natur ist schön. Natur hat eine immense Kraft. So kann ich mich einem Gefühls-Mix in Bezug auf tropische Wirbel-Stürme nicht erwehren. Vor zwei Wochen war es uns möglich, einen der größten Hurrikane seit Beginn der Wetter-Aufzeichnungen in der Karibik live(!) per Satellit zu verfolgen.
Ich bastelte eine Mini-Animation als Zeit-Raffer der überarbeiteten Satelliten-Bilder vom Regional and Mesoscale Meteorology Branch (RMMB) des Cooperative Institute for Research in the Atmosphere (CIRA) an der Colorado State University (CSU), die wiederum auf den Satelliten-Informations-Dienst der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zurück-griffen. (Quelle)
Die Zahlen, Daten, Fakten zum Extrem-Wetter-Ereignis erschrecken mich zutiefst. Vor allem, da ich weiß, dass wir hier erst den Anfang der Klima-Krise beobachten und es dem Offensichtlichen zum Trotz immer noch Leute gibt, die sie leugnen, ignorieren, nicht handeln. Seisdrum. Um Männer, die die Welt verbrennen (Christian Stöcker via Ullstein) soll es heute hier nicht gehen. Ich halte als Zeit-Zeugin die Ereignisse in rudimentärer Form fest, so sachlich mir dies anhand verlässlicher Quellen gelingt.
Kategorie 5 der höchsten Stärke
Tropische Wirbel-Stürme entstehen über dem Ozean, wenn die Oberflächen-Temperaturen 26°C übersteigen. Große Wasser-Mengen verdunsten und steigen spiral-förmig in die Höhe. Die abgekühlte Luft sinkt im Zentrum wieder ab. Während es im Auge aufgrund des niedrigen Luftdrucks fast wind-still ist, kreisen an der Augen-Wand enorme Winde und es gibt extreme Niederschläge (Hagel, Regen usw.).
Für “Melissa” wurden Rotation und Wind-Geschwindigkeiten 1 gemessen von:
- Mittel-Wind 295 km/h
- Wind-Böen >350 km/h
- Sonde am Rande des Auges 100 m über dem Meeres-Spiegel: 407 km/h
Der Luft-Druck im Auge: 892 hPa minimaler Kern-Druck.2
Damit zählt “Melissa” zu den stärksten Hurrikanen in der Kategorie 5 auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Wind-Skala.
Allein das Auge hatte kurz vor dem Anlanden in Jamaika einen Durchmesser von 19 Kilometern. Das wahre Ausmaß sind jedoch die starken Regen-Fälle und Wind-Geschwindigkeiten, die bereits fünf Tage vorher und in den darauf-folgenden Tagen auf den karibischen Inseln wüteten. Wie gigantisch groß der Hurrikane war, lässt sich auf den Satelliten-Bildern sehen. Wie muss sich das vor Ort angefühlt haben? Ich kann es mir kaum vorstellen.
Da aufgrund des Sturms fast sämtliche Wetter-Stationen einschließlich des lokalen Radars ausfielen, ist es schwierig, das volle Ausmaß der tatsächlichen Niederschläge zu bemessen. Die Beobachtungen aus der Ferne ergaben Mengen von bis zu 1.126 mm innerhalb von wenigen Stunden. Die Karte zeigt die kumulierten, prognostizierten Sturz-Fluten für die Woche vom 2025-10-25 (Sa) bis 2025-11-01 (Sa) via Kachelmann:
Akumulierte Niederschläge 2025-10-25 (Sa) bis 2025-11-01 (Sa) für die Karibik
[ 2025-11-15
Kachelmannwetter ]
Um die Zahlen einordnen zu können, braucht es einen sinn-vollen Vergleich:
Die jährliche Niederschlags-Menge [ auf Jamaika, A.d.R. ] ist regional sehr unterschiedlich. Mehr als 5.000 mm Regen fallen in den Bergen des Nord-Ostens, während in der Umgebung von Kingston, an der wechsel-feuchten Süd-Küste, der Mittelwert bei rund 800 mm liegt.
Klima auf Jamaika (via Wikipedia)
Zur immensen Zerstörung trug ferner bei, dass sich der Sturm schleichend fortbewegte. 15 Kilometer pro Stunde wurden gemessen.3 “Orts-feste” Unwetter verursachen enorme Schäden. In Jamaika sind Krankenhäuser, Tele-Kommunikation, Straßen, Wasser- und Energie-Versorgung, Wetter-Stationen, öffentliche wie private Gebäude betroffen. “Melissa” zerstörte Ernten, vorbereitete Not-Vorräte und führte zu Verlusten in der Fischerei. Mindestens 76 Menschen kamen im Hurrikane ums Leben, 45 aus Jamaika (Bericht des Jamaica Information Service, 2025-11-11). Noch immer wird aufgeräumt und die Lage vor Ort gesichtet (letzter Stand 2025-11-15). Es steht zu befürchten, dass die Zahlen weiter steigen.
Woher kam die gewaltige Energie?
Die Temperaturen an der Meeres-Oberfläche im Pazifik lagen Ende Oktober bei rund 30°C. Hinzu kam, dass diese Hitze bis in 60 Meter Tiefe reichte – eine Folge der Klima-Krise, die die Energie-Bilanz der Erde aus dem Lot bringt. So wurde das Wasser, das an der Oberfläche verdunstete, von in gleichem Maße warmem Wasser von unten ersetzt. Der Sturm zog immer weiter Energie aus dem Ozean und entwickelte sich binnen 18 Stunden zu diesem Monstrum.4
Die Zug-Bahn des Auges von “Melissa” gemäß NOAA verlief über den Westen Jamaikas, Osten Kubas, die Bahamas, hat glücklicherweise Bermuda rechts liegen lassen und hielt dann auf Island zu. Am Montag kam er als “Ex-Hurrikane” / Orkan-Tief in Irland an. Im Verlauf dieser Bahn hat sich “Melissa” abgeschwächt.
Im Auge des Sturms
Hurrikane – die tropischen Wirbel-Stürme im Atlantik und Nord-Pazifik – werden von Wissenschaftler:innen verschiedenster Disziplinen beobachtet, vermessen und in den Kontext gesetzt, analysiert und ausgewertet. Sagen wir: Noch. Die US-Regierung unter Präsident Trump versucht, das System zu zerschlagen. Etwas, das mir kalt den Rücken runterläuft. Gut also, dass wir die Ereignisse in diesem Jahr so eng verfolgen konnten. Hoffen wir, dass es dabei bleiben kann.
Wissenschaftliche Messungen erfolgen via Satellit, Radar, Wetter-Stationen am Boden und im Sturm. Bei Letzterem werden die Wissenschaftler:innen Nord- und Mittel-Amerikas unterstützt von der US Air Force. Es gibt ein Video des 53rd Weather Reconnaissance Squadron “Hurricane Hunters”. Und ja, Du siehst richtig: Sie fliegen wiederholt seitlich in den Sturm, also durch die extremen Winde.
Mehrmals musste das Manöver aus Gründen der Sicherheit abgebrochen werden. Erst kurz bevor der Hurrikane Jamaika erreichte – am Morgen des 27.10. – gelang es. Die Aufnahmen sind phänomenal mit Sonnen-Aufgang über der immensen Wolken-Wand. Es lohnt sich, das gesamte Video anzuschauen. Meine Bewunderung für die Crew!
Andy Hazelton ist einer der Crew-Mitglieder. Via X veröffentlichte er Videos aus dem Inneren der Maschine während des Manövers. Ich teile X aus Gründen prinzipiell nicht. Um Dich nicht in der Luft hängen zu lassen, ein kleiner Umweg als Tipp auf eigene Verantwortung: Jeff Masters band eine ganze Reihe der Videos in seinem Blog-Beitrag via Yale Climate Connections ein. Bitte hier entlang: Eye on the storm – Cat 3 Hurricane “Melissa” hits Cuba, speeds through the Bahamas.
Blick hinter die Kulissen meines Berichts
Um dieses Kapitel zu schreiben, kämpfte ich mich durch allerlei wissenschaftliche Arbeiten, Fach-Beiträge und Meldungen. Hier abschließend meine kuratierte Sammlung, letztes update 2025-11-15.
Quellen und weiterführende Infos zum Hurrikane “Melissa”
[ 1 ] Surface Wind Field Estimates for Melissa via NHC NOAA, abgerufen 2025-11-01.
Kurz-Update Hurrikan Melissa von Fabian Ruhnau via Kachelmann-Wetter, 2025-10-29, abgerufen 2025-11-01.
[ 2 ] Eye on the storm – Cat 3 Hurricane Melissa hits Cuba, speeds through the Bahamas von Jeff Masters / Yale Climate Connections, abgerufen 2025-11-01.
[ 3 ] Hurricane Melissa (2025) and Climate Change – How oceans warmed by climate change are influencing this tropical cyclone, Climate Central, abgerufen 2025-11-15.
[ 4 ] Interview mit Dr. Jayaka Campbell, University of the West Indies / Jamaika, im Bericht Wetter-Extreme: Der Klimawandel hat Hurrikan Melissa verstärkt via Deutschlandfunk, Bericht von Volker Mrasek am 2025-11-06, abgerufen 2025-11-15.
Catastrophic Hurricane Melissa hits Jamaica as the strongest landfalling Atlantic hurricane on record, Jeff Masters via Yale Climate Connections, 2025-10-28, abgerufen 2025-11-15.
Melissa reaches Category 5 — fueled by climate change-driven ocean heat, Abbie Veitch via Climate Central, 2025-10-27, abgerufen 2025-11-15.
DeBriefed 31 October 2025: Hurricane Melissa strikes Jamaica; Climate plans overshoot 1.5C; Protest crackdowns, Daisy Dunne via Carbon Brief, 2025-10-31, abgerufen 2025-11-15.
Warum gilt Hurrikan Melissa als einer der gefährlichsten Stürme dieses Jahres?
Andreas B. Lindner via KubaKunde, 2025-10-25 (abgerufen 2025-11-01)
Human-caused ocean warming has intensified recent hurricanes, Daniel M Gilford, Joseph Giguere and Andrew J Pershing via Environmental Research: Climate, 2025-11-20, DOI 10.1088/2752-5295/ad8d02, abgerufen 2025-11-15.
Hurricane Melissa (Attribution auf Basis des IRIS Klima-Modells), Grantham Institute – Climate Change and the Environment, Imperial, veröffentlicht 2025-10, aktualisiert 2025-11, abgerufen 2025-11-15.
Strong winds and heavy precipitation in hurricane Melissa enhanced by both human driven climate change and natural variability, Davide Faranda, Gabriele Messori und Carmen Alvarez-Castro, 2025-10-25, abgerufen 2025-11-15.
Climate change enhanced intensity of Hurricane Melissa, testing limits of adaptation in Jamaica and eastern Cuba, Ben Clarke et al, 2025-11-06 via World Weather Attribution, abgerufen 2025-11-15, DOI: 10.25560/125306, abgerufen 2025-11-15.
Hurrikan via Wikipedia
So entsteht ein Hurrikan Film via Wikimedia Commonse
Hurrikan Melissa via Wikipedia
Publikationen zur Klima-Folgen-Forschung von Jayaka D. Campbell, University of the West Indies /
Jamaica
- via University of the West Indies
- via ResearchGate
- via GoogleScholar
Satelliten-Aufnahmen und meteorologische Daten des Hurrikanes
via Kachelmannwetter:
Weiterführende Infos zu den “Hurricane Hunters” der US Air Force
53rd Weather Reconnaissance Squadron Hurricane Hunters via US Air Force
53rd Weather Reconnaissance Squadron Hurricane Hunters via Wikipedia
inktober 2025
Humanistische Bildung in Zeiten libertärer Profit-Gier
Auf die Wette. Fertig. Los!
2009 startete Jake Parker eine Wette gegen sich selbst: An 31 aufeinander folgenden Tagen jeweils eine Tusche-Zeichnung anfertigen. Mit der intensiven und ziel-gerichteten Übung seiner Fertigkeiten strebte er nach Meisterschaft in seiner Kunst. Die Grund-Idee ist brillant: Reduziere die Auswahl-Möglichkeiten und fokussiere Dich auf eine Kompetenz. Diese übst Du einen Monat lang täglich. Habe Spaß daran.
Er ahnte, dass es nicht leicht werden würde, 31 Tage am Stück durchzuhalten. Daher machte er sein Vorhaben publik und stieß damit eine der bekanntesten “Art Challenges” der Welt an: INKtober. Tausende Künstler:innen schlossen sich an, teilten ihre Werke täglich auf ihren Blogs und via Social Media. Mein Feed war seinerzeit voll von lustigen, kreativen, auch hässlichen und ungelenken Tusche-Zeichnungen und Making-of-Videos. Ich fand es großartig! Es war ein Fest. Es verband uns Erden-Bürger:innen. Es regte die Kreativität an. Und es weckte Begehrlichkeiten…
Money, Money, Money – it’s a rich mens world
Leider ist Jake zehn Jahre später in eine Richtung abgebogen, die der US-amerikanischen Kultur und der Gier nach Profit und Wachstum zuzuschreiben sind. Er meldete das von ihm entworfene Logo zum Marken-Schutz an. Damit sollte den Anbietern von Künstler-Bedarf Einhalt geboten werden. Diese hatten in großem Stil begonnen, inktober als Plattform für ihre Vermarktung zu nutzen. So weit so gut.
Dann jagte Jake jedoch seine Anwälte auch auf jene Künstler:innen, die ihre Werke unter “inktober” verkauften. Nicht mehr gut. Denn die Meldung kam 2019 zu einem Zeitpunkt, da die Art Challenge in vollem Gang war, und die Künstler:innen bereits viel Zeit und Geld in ihre Kunst-Projekte investiert hatten.
Inktober war innerhalb der ersten Dekade zu einer wichtigen Einnahme-Quelle für sie geworden. Es entstanden Bücher, Kalender, Einzel-Stücke, Filme. Es traf sie unvorbereitet und hart. Auch heute noch würdigen Jake viele Künstler:innen als Begründer. inktober indes halten sie für eine gemeinsame Bewegung. Etwas, das allen gehört und nur durch die Dynamik der Gruppe überhaupt so stark ist. Für sie fühlte sich das Vorgehen der Anwälte nicht fair und gerecht an.
Einen Großteil Vertrauen in der Community verlor Jake 2020 jedoch durch eine weitere Aktion, die dem Ganzen die Krone aufsetzte: Mit einem Buch “Inktober All Year Round: Your Indispensable Guide to Drawing With Ink” wollte Jake selbst Profit erwirtschaften. Das ging richtig schief. Alphonso Dunn erhob Plagiats-Vorwürfe gegen ihn, da das Buch eine ungewöhnlich hohe Ähnlichkeit in Didaktik und Ausführung einschließlich des Buch-Designs zu seinem Werk “Pen & Ink Drawing – a simple guide” (2015 erschienen) aufwies.
Die Vorwürfe waren umstritten, weil natürlich auch Alphonso auf den Schultern alter Meister aufbaute. Dennoch hinterließ es ein “Geschmäckle”, wenn man selbst Rechte einklagt und zugleich die Rechte anderer verletzt. Jake musste sein Buch vom Markt zurückziehen. Das war wohl der Anfang vom Ende.
Kreativität ist ein Prozess
Spulen wir noch einmal fünf Lenze nach vorn. In diesem Jahr bekam inktober eine Wendung, die mir vollends unbegreiflich ist und leider einen Zeitgeist zum Vorschein bringt, der mir immer mehr Sorgen bereitet:
Im Zentrum der Bewegung steht weiterhin das Team um Jake. Sie veröffentlichen jährlich Prompts. Über Facebook und Instagram wählten sie heuer aus den Drölfzig-Tausenden von Postings fünf bis acht Werke pro Tag aus. Eine auffällig enge Auslese, bedenkt man, dass sie ja bewusst die Zügel des kreativen Wettbewerbs an sich gezogen haben.
Nun gut, mir fallen zahlreiche Gründe ein, warum das möglicherweise so entschieden wurde. Zeit-Mangel könnte einer davon sein. Was jedoch wohl richtig schief lief: Es waren nicht nur des Öfteren dieselben Künstler:innen in dieser ohnehin engen Auswahl – es war zudem maschinell generierte Kunst darunter. Ja, so habe ich auch geschaut!
Was bitte hat das noch mit der Herausforderung im Entwickeln der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu tun – dem Kern von inktober? Kunst ist ja nicht das Ergebnis. Es ist der Prozess! Es sind die Muse, das Verknüpfen verschiedenster Kompetenzen. Das Ringen. Das Erschaffen. Das Zerstören der eigenen Entwürfe und neu Aufbauen.
Schön, wenn dabei etwas Kunst-Volles heraus kommt. Ob es ansprechend ist, liegt ja im Auge des Betrachters. Viel wichtiger ist doch aber, was das Erlernen einer Kunst – sei es Zeichnen, Malen, ein Instrument spielen oder im Grunde jede handwerkliche Tätigkeit – mit uns Menschen macht. Wie wir uns weiterentwickeln, Teil dieser Welt werden und im Austausch mit anderen unseren Platz darin finden.
Ist das Kunst oder kann das weg?
Wir sind im Entwickeln unserer Künste nicht frei. Denn die eigene Kunst-Fertigkeit zu meistern braucht Geduld, wiederholtes Üben, Scheitern können, Aufstehen, Körnchen richten, neu Versuchen. Getrieben vom Zwang, unseren Lebensunterhalt zu bestreiten, nehmen sich diese Zeit nur noch die Mutigen.
Mit Kunst Geld zu verdienen, wird immer schwerer. Art Challenges waren lange Zeit ein probates Mittel für Künstler:innen, bekannt(er) zu werden und eine Community aufzubauen. Willst Du als Künstler:in heute in den Social Media der BigTech Sichtbarkeit, hast Du nur noch die “Wahl”, Dich der Macht der Algorithmen zu unterjochen und gibst dabei all Deine Rechte am eigenen Werk ab. Vorbei die Zeiten, dass Deine Follower:innen Deine Posts sahen. Selbst, wenn Du heute eine große Follower-schaft hast, Reichweite hast Du damit noch lange nicht. Sie wird gekappt. Heute entscheiden US-Konzerne oder die chinesische Regierung, welche Posts ihren kommerziellen und geo-politischen Interessen dienen. Künstler:innen? Brauchen sie nicht.
Konzerne (vielmehr die über-reichen Eigentümer) missachten den gesamten kreativen Prozess: Das Ringen, das Üben, die Freude am Ergebnis, das im Schweiße des Angesichts und mit ganzem Laib und Seele das künstlerische Schaffen hervorgebracht hat. Ihren Maschinen gaben sie ungefragt die Kunstwerke. Sie haben sie gestohlen, ohne einen angemessenen Wert dafür zu zahlen. Maschinell wird alles egalisiert und aus dem errechneten Mittelwert ein Bild produziert.
Über Anweisungen generieren Nutzer:innen auf Knopf-Druck ein “fertiges Werk”. Besonders dreist sind Eingabe-Aufforderungen “im Stil von”. Ihre Kunst wird gestohlen. Künstler:innen? Brauchen wir nicht. Sie werden der Profit-Gier geopfert. Sie sind ohnehin zu gesellschafts-kritisch, haben zu viele Ecken und Kanten. Sie sind zu unperfekt. In einer libertären Welt, die den Wert eines Menschen nur nach seinem Finanz-Kapital bemisst, sind sie Störungen und können weg.
Das Fediverse ist die einzige, löbliche Ausnahme. Nun ja, hier ist man nicht auf Profite aus. Es geht um Gemeinschaft und Miteinander. Nicht nur sind sämtliche Profile frei zugänglich (sofern sie nicht von der Nutzerin bzw. dem Nutzer selbst eingeschränkt wurden). Es gibt keinen Zwang, sich anmelden zu müssen. Und wenn Du Dich auf einem der zahlreichen dezentralen Instanzen registrierst, stehen Dir nicht nur verschiedene Zugänge offen (Mastodon, Pixelfed oder andere), Du musst dafür nicht Deine Seele verkaufen.
Viele empfinden es als “anstrengend”, was mir innere Ruhe und glückliche Zufriedenheit bringt: Hier kuratiere ich meinen Feed. Ich wähle Accounts, denen ich folge und deren Posts ich zu sehen bekomme. Ich abonniere Hashtags zu mir interessanten Themen. Verbreitung im Fediverse finden Tröts, wenn sie geteilt werden. Kein Aufreger, kein vom Konzern verbreiteter Hype. Teilen ist ein bewusster Akt des gemeinsamen Gestaltens. Herzchen am Tröt sind kleine Aufmerksamkeiten. Meine “Vorlieben” werden dabei vom Fediverse nicht abgesaugt, um mich zu durchleuchten und mich über einen Algorithmus mit Dingen zu fluten, die ich so nicht bestellt habe. Ich mag das. Ich schätze das. Andere Fedinaut:innen auch. Schön, dass es Euch gibt!
Mit Liebe von Hand gefertigt
Wenn nun die Menschen im Zentrum der “Art Challenge” inktober maschinell generierte Bilder in ihre kuratierte Selektion nehmen, führt das die ganze Aktion ad absurdum. Insofern ist es für mich ein Abschied, wenn ich meine Favoriten des diesjährigen inktober küre.
Ihre Werke sind mit viel Liebe von Hand gefertigt. Beim Interpretieren der prompts erweisen sie Witz und Kreativität. Ihr Stil ist individuell und die Ausführung erstklassig. Mal ganz davon abgesehen, dass ich sie für ihr Durchhalte-Vermögen bewundere. Jeden Tag ein Werk in dieser Qualität! Sie gaben sich Mühe. Sie übten ihre Kunst und streben danach, sie noch besser zu beherrschen. Schau’ mal bei ihnen vorbei. Sie haben es verdient.
inktober 2025: sweep (Eichhörnchen), Tag 10
[ 2025-10-10
Maja Mielke | lizensiert für madiko ]
Maja Mielke
Maja ist Biologin (ResearchGate | ORCID) und arbeitet derzeit auf ihre Promotion an der Universität Antwerpen / Belgien hin. Sie untersucht die Bio-Mechanik von Schnäbeln von Sing-Vögeln. Für sie ist Zeichnen Teil der Wissenschafts-Kommunikation. Via Beaks & Bones (Blog via Substack) berichtet sie davon.
Mein Favorit aus diesem Jahr: sweep (Tag 10)
Maja via Fediverse: @MajaMielke_at_SciComm.xyz
(direkt zur inktober Serie)
inktober 2025: crown (Apfel), Tag 3
[ 2025-10-03 René Engels aka KPLX ]
René Engels aka KPLX
KPLX ist freier Illustrator. Er finanziert sich über die Community und bietet verschiedene Möglichkeiten, zu unterstützen – zum Beispiel via steady. Wiederkehrende Themen sind heutige Arbeitswelten und ihre Absurditäten. Genial seine Neu-Interpretationen von alten Meistern, Filmen, Liedern in seinem Stil. Und ab und an kritisiert KPLX aktuelle gesellschafts-politische Entwicklungen, Kunstfehler ist so ein Beispiel.
Mein Favorit aus diesem Jahr: crown (Tag 3)
KPLX via Fediverse: @kplx_at_mastodon.social
inktober 2025: sweep (Gärtner), Tag 10
[ 2025-10-10
Claus Ast aka Skizzenblog | lizensiert für madiko ]
Claus Ast aka SkizzenBlog
Claus war das neunte Jahr in Folge beim inktober dabei. Wenn mich meine Erinnerung nicht arg täuscht, entdeckte ich ihn in seinem ersten Jahr und folge ihm seither mit Begeisterung. Vielleicht ist’s schon länger. Ich bewundere Claus für seinen Wort-Witz. Ihm gelingt es, eine komplett neue Wendung in die prompts zu bringen. Oft auch als “lost in translation”.
Jeder seiner Comics erzählt eine Geschichte – mit wenigen Strichen. Die vermeintliche Einfachheit, mit der er Gestik und Mimik seiner Haupt-Figuren zum Ausdruck bringt, ist genial. Falls Dir seine Zeichnungen bekannt vorkommen: Claus arbeitet unter anderem für TerraX, Scobel, 3sat und fertigt freie Arbeiten für Firmen an. Er ist Illustrator und gestaltet Animationen.
Mein Favorit aus diesem Jahr: sweep
Claus via Fediverse: @skizzenblog_at_mastodon.art
Bernd Kissel aka Ein.Kissel.Buntes
Bernd erzählt Geschichten in visueller Form. Er ist Zeichner und Illustrator. Eine Berufswahl, die er nach eigener Aussage nie bereut hat. Erblich bedingt hätte er Metzger oder Fleischerei-Fach-Verkäufer werden können, entschied sich jedoch für Trickfilme.
Im Sommer 2020 klopfte dann das Känguru an meine Tür, um gemeinsam mit WG-Mitbewohner Marc-Uwe sechs Mal pro Woche „Die Känguru-Comics“ für ZEIT Online zu gestalten. Seither sind zwei Sammelbände mit allen Strips bei Carlsen erschienen.
Bernd Kissel
Aus der Berliner Wohnung ist er zwar inzwischen ausgezogen, ist mit Marc-Uwe indes weiter auf Spurensuche und reiste mit ihm bis zum Mars. Guckst Du bei Bernd unter Bücher ;-) Mit inktober gab es ein Wiedersehen mit dem Känguru. Seine Interpretation der Prompts war geprägt von Insider-Witzen.
Mein Favorit aus diesem Jahr: sting (via instagram)
Bernd hat leider noch kein Konto im Fediverse. Ich lud mir den RSS-Feed seines Instagram-Accounts in meinen Reader. Mit Glück kann ich ihm so folgen (klappt technisch nicht immer, da Meta des Öfteren die Technik kappt): Ein.Kissel.Buntes.
Was bleibt?
Kurz vor Ablauf des diesjährigen inktober bat ich ausgewählte Künstler:innen um eine Reflexion. Mich interessierte ihre Sicht auf die Dinge. Kplx antwortete wie folgt:
Ich finde den Inktober cool, weil Zeichnerinnen und Zeichner weltweit in Austausch kommen und das erinnerte mich daran wie Social Media einmal funktionierte und zeigte mir auch im Kontrast dazu, wie es sich gewandelt hat.
Viele gute Künstlerinnen und Künstler sind unsichtbar durch zu viele AI-Beiträge, zu viele verschiedene Plattformen und fragwürdige Algorithmen. Der Aufwand halbwegs sichtbar zu sein, steht in keinem Verhältnis, so dass viele aufgeben.
Ich würde aufgeben, wenn ich jetzt neu anfangen würde.
Ich bin gespannt, wie sich die Wertschätzung für handgemachte Kunst entwickelt und frage mich, ob man sich in ein paar Jahren noch die Frage stellen wird, wer ein Bild gezeichnet hat und wie es entstanden ist.
Ich bin dankbar, dass es nach vielen Jahren eine kleine Community gibt und denke, dass dies aktuell nur mit Zeichnungen nicht möglich wäre, wenn ich wieder bei Null anfangen würde. Viele Grüße insbesondere an die Discord-Gruppe.
👋🙂
Was ich mitgeben möchte: Wenn ihr menschliche Künstlerinnen und Künstler unterstützen wollt, schaut hin und wieder direkt bei ihnen vorbei, besucht die Webseiten, abonniert einen Newsletter oder den RSS Feed, unterstützt sie auf Patreon oder kauft deren Bücher. So kriegt ihr die Inhalte, die ihr wirklich sehen wollt und haltet handgemachte Kunst am Leben.
Der Inktober zeigt mir auch, dass es an der Zeit ist, über den Kplx Tellerrand hinauszublicken. Vielleicht gibt es in Zukunft mehr Zeichnungen ohne Text oder englischsprachige Comics von mir, vielleicht tauchen auch mehr Menschen statt Fliegen und Würmer auf. Dieter, Frieda und Gerd verschwinden bestimmt nicht ganz, aber nach so vielen Jahren freut man sich auch auf ein neues Kapitel und ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß daran wie ich. Danke, dass ihr dabei seid!
Danke und kommt gut ins WE🙏😃
kplx
Zuguterletzt
Soweit zum Schreiben. Dir hab Dank fürs Dranbleiben und Mitlesen. Was vom Tage übrig bleibt, widme ich dem Zeichnen, Musik, Spaziergängen, dem Löcher in die Luft gucken. Der Rest hat Pause. Und das ist gut so.

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Weitere Beiträge “Aus der Werkstatt” findest Du in der Komplettübersicht für alle Jahre.
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Aus der Werkstatt 2025-48
2025-11-29
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inktober 2025 – Werke veröffentlicht
2025-11-22
Wie verändert das maschinelle Erzeugen von “Kunst” unsere Gesellschaft? In meiner Erfahrung ist die eigene musische Entwicklung ein Prozess. In einer libertär-kapitalistischen Gesellschaft scheint es indes nur noch aufs “Ergebnis” anzukommen und ob man es zu Profit machen kann. Meine Gedanken dazu schrieb ich im letzten Bericht aus der Werkstatt auf – und kürte meine hand-verlesene Wahl der besten Künstler:innen. Sie waren so freundlich und gaben mir ihre Werke frei. Vielen Dank!
Aus der Werkstatt 2025-47
2025-11-22
Die Themen der Woche: WandelMut – Programmieren und ein Blick in die Manufaktur des Testens, Fachsimpeln über Tausch-Akkus für Fahrzeuge und Geschäftsmodelle für Groß-Batterien. REDAXO – Treffen mit den REXianern live und in Farbe.
Ausblick & Flurfunk
Meine Berichte aus der Werkstatt erscheinen unregelmäßig. Ich strebe an, alle ein, zwei Wochen von meiner Arbeit und dem, was mich beschäftigt, zu erzählen. Meine Erkenntnisse und Einsichten zu teilen.
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